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Ute

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gezüchtete Kaninchenrassen: weiße Angora RA

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1

Donnerstag, 17. März 2016, 21:54

Hallo aus Thüringen

seit einiger Zeit lese ich hier mit und möchte mich kurz vorstellen Ich heiße Ute, bin verheiratet und habe 3 erwachsene Kinder.
Mein Mann züchtet Englische Schecken.

Und nun hat es mich auch erwischt. Seit November letzten Jahres habe ich 4 weiße Angoras RA (3 Weibchen und 1 Männchen).
Zugelegt habe ich sie mir wegen ihrer Wolle, die ich gerne verarbeiten möchte. In meiner Obhut befindet sich noch unser
Schlachtkaninchen mit Nachwuchs (8 Stück 5 Tage alt).

Mein 1. Angora hat Anfang März geheckt, aber alle 3 Junge waren tot.
Mein 2. Angora hat am 9.3. geheckt. 2 Junge lebten und 1 war tot.

Nun habe ich eine Frage an die Angorazüchter. Eins meiner Kleinen hatte sich so sehr im Nest in der Wolle verfangen, daß ich es heute mit
der Schere befreien mußte. Die Wolle, die im und auf dem Nest liegt, sieht aus wie Dreadlocks. Ist das normal?

Gruß
Ute

Kai

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Wohnort: Lemgo

Beruf: Raumausstattermeister

Hobbys: Kaninchen, Windsurfen

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Ämter in unserer Organisation: ein paar

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2

Freitag, 18. März 2016, 05:23

Hallo Ute,
herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich würde es nicht als normal ansehen.
Wann hast du die Häsin denn geschoren?

Ich halte es für gut erst zu scheren und dann zu decken.

Gruß Kai

Ute

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gezüchtete Kaninchenrassen: weiße Angora RA

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3

Freitag, 18. März 2016, 09:27

Hallo Kai,
die Häsin wurde am 22. Januar geschoren.

Gruß
Ute

Kai

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4

Freitag, 18. März 2016, 14:37

Hallo,
dann haben meine ZwwA keine Dreadlocks, das käme erst später.

Gruß Kai

Angora-Angy

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Über mich: Ich züchte Satinangora in Laufställen und in der Gruppe. Wer sich für diese Haltungsform interessiert, darf gern fragen.

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5

Freitag, 18. März 2016, 19:30

In solchen Fällen (die ich selber noch nicht hatte) würde es sich empfehlen, die Nestwolle mit der Schere zu zerkleinern. Erst scheren dann decken ist allerdings ein guter Grundsatz. Dann ist bis zum Wurftermin die Wolle genug nachgewachsen, dass sie das Nest polstern können, aber noch nicht so lang dass sie den Jungen gefährlich werden könnte.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

Ute

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6

Sonntag, 20. März 2016, 14:51

Danke für Eure Antworten. Ich habe mal ein Foto von den "Wollwürsten" gemacht. In den dünnen Fäden hatte sich ein Kleines verfangen.
Habe einiges entfernt und die Kleinen stecken aber trotzdem schön warm in ihrem Nest.
Erst scheren dann decken ist allerdings ein guter Grundsatz.
Also waren die 13 Tage zu lang? ( 22.1. geschoren und am 3.2. gedeckt)

Gruß
Ute
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Angora-Angy

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Sonntag, 20. März 2016, 19:18

Ich lasse gewöhnlich gleich nach dem Scheren zu. Meistens kommen die Damen zwei-drei Tage nach der Schur in Hitze und lassen sich spätestens dann auch wirklich decken. Ansonsten sind sie teils schamhaft-zickig und wollen nicht.
Solche Würstchen sind wirklich sehr merkwürdig, sowas hab ich noch nie erlebt. WeißRA Angora (Industriekarnickel) haben ein so heftiges Wollwachstum, dass die 13 Tage wahrscheinlich wirklich zu viel waren. Vielleicht hast du auch "schlechte" Tiere mit minderwertiger Wollqualität erwischt? Wie kommen sie denn ansonsten über das Schurintervall, haben sie dann Filzknubbel oder sind sie noch filzfrei?
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

Ute

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8

Sonntag, 20. März 2016, 20:18

Hallo Angela,
diese Angoradame habe ich am 30.1. bekommen und wurde von ihrer Vorbesitzerin am 22.1. geschoren. Also kann ich nicht sagen, wie ihre Wolle war.

Die anderen Angoras habe ich jetzt 2 Mal geschoren (Abstand 90 Tag). Die Wolle war filzfrei. Nur Anton, mein Rammler hatte
am Hals kleine Verfilzungen.

Meine 2 anderen Damen müssen am 7.4. und 13.4. hecken. Mal sehen, wie da der Nestbau ist.
Liebe Grüße
Ute

Angora-Angy

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Sonntag, 20. März 2016, 20:56

Dann beobachte das mal, würde mich auch interessieren. Meine Satinangora haben am Bauch generell eher kurzes Fell, die sind nicht so überüppig bewollt wie Standardangora. Solche Filzlocken kenne ich nur von Kastraten, deren Wollstruktur durch den Wegfall der Geschlechtshormone mächtig leidet.
Ich hab schon Wolle verschenkt an einen kleinen Notfall, wo eine Frau eine Häsin aufgenommen hat aus einer Beschlagnahmung, wo die Tiere kunterbunt durcheinander lebten. Die Häsin war vermuteterweise trächtig, hatte aber offenbar schon mehrmals vorher geworfen und war kahl am Bauch, so dass sie kein gescheites Nest hätte bauen können. Die Angorawolle hat sie dankbar angenommen und 6 Junge reingepackt ^^
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen