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Klosterkaninchen

Forenneuling

  • »Klosterkaninchen« ist weiblich

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Über mich: Neuling in der Kaninchenzucht, aber mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Meerschweinchenzucht.
Bei den Satinangoras fasziniert mich das ruhige, ausgeglichene Wesen und die Wolle.

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gezüchtete Kaninchenrassen: Satinangoras

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41

Montag, 28. März 2016, 10:38

Also mit 1l kommen meine höchstens ein, zwei Tage aus.
Ist bei mir auch nicht anders trotz Grünfutter .

Also mit 1l kommen meine höchstens ein, zwei Tage aus.
?( Das kann dann bei mir eigentlich nur 2 Gründe haben. Meine Kaninchen haben nicht so viel Durst :D
Oder es liegt daran das ich viel Frischfutter gebe, wo ja auch jede Menge Feuchtigkeit drin ist. Dass das allerdings so viel ausmachen kann ist schon beeindrucken ^^
Wir haben im Spätherbst von Flaschen auf diese Schalen umgestellt: http://www.breker.de/hartkunststofftrog-500-ml-1796.html
Bei den Kanistertränken und 1-Literflaschen haben die Kaninchen (Satinangora-mittelgr. Rasse) nicht mal 200ml am Tag getrunken. Jetzt mit den Näpfen trinken sie täglich zwischen 500-1000 ml pro Tag. Sie saufen sehr unterschiedlich.
Wir füllen die Näpfe morgends und abends. In den Gruppenbodenhaltungen sind mehrere Näpfe angebracht.
Die Verschmutzung passiert, aber sie hält sich im Vergleich zu den Tonschalen in Grenzen. Wir spülen sie einfach nur beim Tränken kurz aus, wenn sie verdreckt sind. Alle paar Wochen kommen sie alle in die Geschirrspülmaschine. Es ist sehr praktisch, dass sie ganz einfach aus den Halterungen genommen werden können. Dies war vor allem im Winter von Vorteil: durchgefrorene Schale raus und zum Auftauen ins Warme gebracht, frische Schale mit Wasser rein. Das war wesentlich einfacher als mit den Flaschen.

Schön wäre es allerdings, wenn es diese Schalen auch mit einem Liter Volumen gäbe. Werde ich bei Breker mal anregen.

Angora-Angy

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Über mich: Ich züchte Satinangora in Laufställen und in der Gruppe. Wer sich für diese Haltungsform interessiert, darf gern fragen.

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42

Montag, 28. März 2016, 12:20

Des Sommers gibts bei mir frische Wiese, täglich frisch gesenst und immer so viel, dass bis zur nächsten Fütterung (abends) noch ein bisschen was übrig ist.
Wieviel sie jetzt trinken, kann ich bei denen, die "an der Leitung hängen", natürlich nicht mehr abschätzen. Die draußen im Gehege (7 Tiere pro Gruppe) leeren ihren Topf (vermutlich so 4-5l) in zwei-drei Tagen. Die eine Gruppe schmeißt ihn dann um, wenn er leer ist, "Ey, Olle, AUFFÜLLEN!!!" :D
Die beiden im "Mastkäfig" haben wieder so eine Flasche mit Trinktasse, die hält so etwa 3-4 Tage vor bei dem aktuellen Wetter.
Derzeit bekommen sie allerdings vorrangig trockenes Futter (Heu, Getreidemischung,...). Küchenabfälle gibts soweit sie anfallen. Ich kriege zwar immer wieder von der Arbeit (Restaurant) die Grünabfälle mit, wenn der Koch an mich denkt, aber das sind nicht die Mengen, die 27 Kaninchen wegputzen würden... Meine Rüben sind schon lange alle (dieses Jahr werde ich mind. 3 Reihen bestellen statt nur einer) und täglich genug Grünes kaufen würde mich binnen kürzester Zeit an den Bettelstab bringen...
Ich selbst komme jedenfalls mit einzelnen, kleinen Näpfen nicht zurecht, große Töppe bzw. die Tränkanlage sind für mich die praktikablere Lösung.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

PeterW

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43

Dienstag, 29. März 2016, 07:36

Guten Morgen,

über die Trinkmenge bei Kaninchen kann man trefflich diskutieren, die Tiere sind Individualisten und entsprechend ist ihr Trinkverhalten, auf das man sich einstellen muss. Bei der vernrauchten Wassermenge muss man immer auch die äußeren Umstände bedenken, in Näpfen verdunstet viel mehr, bleibt an den Läufen, im Fell,...hängen, wird verschüttet usw., was in Flaschen in der Regel nicht passiert - es gibt allerdings spezialisten, die legen sich unter die Flaschennippel und kühlen sich ab durch Drücken.

In offenen Wassergefäßen sind Verunreinigungen, vor allem Kot, sehr gefährlich und nicht mit "Kotfressen" zu vergleichen - die Entwicklung von Schadkeimen im Wasser geht viel schneller als im trockenen Köttel.

mfg Peter

Angora-Angy

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44

Mittwoch, 30. März 2016, 20:08

Nun, ich für meinen Teil hatte jedenfalls noch keine Probleme mit kränkelnden Tieren oder dergleichen. Meine Wassergefäße sind nie lange genug voll, damit das Wasser Zeit zum vergammeln hätte. Und vor der Neubefüllung werden sie ausgespült. Gegenfrage: Wie oft nimmt der durchschnittliche Züchter jeden einzelnen Tränkennippel auseinander und reinigt und desinfiziert alle Teile? Die verkeimen genauso schnell...
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

PeterW

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45

Donnerstag, 31. März 2016, 07:02

Guten Morgen,

Glückwunsch an alle, die noch keine Probleme hatten bei kotverunreinigtem Wasser, die Grenze ist allerdings recht eng..

Es ist darüber hinaus schon ein deutlicher Unterschied, ob ich von Verkeimung der Nippeltränken mit normalem Leitungswasser - das bestuntersuchteste Lebensmittel der BRD- rede oder der Verunreinigung mit Kot und all seinen Inhaltsstoffen !

Selbstverständlich habe ich auch ab und an Tonwasserschalen im Gebrauch, die gebe ich dann immer täglich in die Reinigung, weil sie einfach deutlich verschmutzter sind.

Ach ja, ich gebe die Nippeltränken einmal wöchentlich in die Reinigung....

mfg Peter

Jan1604

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46

Donnerstag, 31. März 2016, 08:08

Gegenfrage: Wie oft nimmt der durchschnittliche Züchter jeden einzelnen Tränkennippel auseinander und reinigt und desinfiziert alle Teile?
:D Eine gute Frage. Aber hier im Forum sind (wie ich finde) nur vorbildliche Züchter. Somit wird der durchschnitt hier deutlich höher sein was die Reinigung betrifft.
Ich selbst reinige auch einmal die Woche zusammen beim Ausmisten. Vll. habe ich irgendwann auch mal den "stand" das ich meine Nippeltränke zur Reinigung geben kann wie Peter :D

Aber ich denke das es bei vielen wohl eher 2-4x im Jahr gereinigt wird :wacko:

PeterW

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47

Donnerstag, 31. März 2016, 15:28

Hallo Jan,

ich habe geschrieben "in die Reinigung", d.h., selbständiges Befüllen und Entleeren der Geschirrspülmaschine :evil: :D

mfg Peter