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41

Montag, 21. März 2011, 09:57

Zudem berechen lässt sich in der (Farb-)Vererbung nichts - rein gar nichts, weil die Theorie zwar stimmt, die Praxis natürlich abweicht.


Hallo.

Ich finde, diese Aussage von Heidi ist zu pauschal. Völlig Unwissenden in Sachen Genetik vermittelt sie ein falsches Bild.
Dann könnte man genausogut sagen, die "Mendelschen Regeln"*) stimmen in der Praxis nicht.

Gruß
Karl

*) Die Gesetze von Mendel wurden in Regeln umgetauft, weil im nachhinein eben in vielen ähnlichen Fällen das Ergebnis nicht ganz den Annahmen von Mendel entspricht, da weitere andere und auch noch unbekannte Faktoren mit im Spiel sein können.
Bei jedem Rechenwerk kommen falsche Ergebnisse zu Tage, wenn ich nicht alle Faktoren berücksichtige und in die Formeln einsetze.

42

Montag, 21. März 2011, 11:11

Hallo Karl,

Zitat

Zudem berechen lässt sich in der (Farb-)Vererbung nichts - rein gar nichts, weil die Theorie zwar stimmt, die Praxis natürlich abweicht.

Natürlich ist das pauschal, aber danke - ich habe ja dich! ;)

Zitat

Dein Zitat: Bei jedem Rechenwerk kommen falsche Ergebnisse zu Tage, wenn ich nicht alle Faktoren berücksichtige und in die Formeln einsetze.

Eine annäherndes Rechenwerk (wollen wir es mal so nennen) da durchaus das Schema auf Seite 175 (2. Ausgabe = S. 185) abgeben. Alle Faktoren sind auch so noch nicht berücksicht, aber bezüglich der Fellfarbe ist das etwas aussagekräftiger.
Du hast Recht, aus den früheren "Mendelschen Gesetze" sind Regeln, weil in diesem Fall Gesetze unumstößlich wären.
:) Heidi

Änderung: Satz eingefügt

andi-kaninchen

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43

Freitag, 25. März 2011, 16:50

Na da werde ich mir wenn ich wieder da bin auch ein Exemplar besorgen!
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Alexs

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44

Freitag, 3. Februar 2012, 19:30

Hallo Heidi,

nun habe ich mich auch durch Dein Band 2 gearbeitet:-))))

ich hätte Dir gerne die Fragen und Aussagen per PN geschrieben, aber das war mir nicht möglich!

Mir ist dabei folgendes aufgefallen.
Du beschreibst im farbigen Kasten auf S.95 drei Formeln von Typ der paartiellen Langhaarigkeit.

1.) ABCDG Mv/ABCDG Mv=komplette langhaarigkeit
2.) ABCDG Mv/ABCDG mv=langhaarige Merkmale nur am Kopf.....
3.) ABCDG mv/ABCDG mv=.....ohne langhaarigkeit.....

Ich verpaare ja nun seit 2007 gezielt Löwen und habe seit dem aber andere Erfahrungen gemacht.
"Offen bleiben zudem die Fragen, ob nicht gar der Hilfsfaktor Mähne(M) selbständig wirkt....."
Und genau das kann ich bestätigen!

Die patielle Behaarung gibt sich ja schon im Nest preis durch den mit 2-3
Tagen zu sehenden "Keil". Er zeigt auf welche Stellen der Jungtiere
später dauerhaft (also MM!) behaart sein werden und ist unabhängig
sichtbar von dem "Langhaargen" (v). Er tritt also IMMER bei den Teddys
auf, 100% Keile (MMvv), sowohl bei den Löwen (MM, ohne v bzw nur bei
einem Elerntier). Kaninchen , ohne sichtbaren Keil im Nest, bekommen die
weniger ausgebildete Mähne, die mit einem Jahr so gut wie verschwunden
ist (Mm)
Bei den oben angegebenen Formeln, wären die Tiere meiner Erfahrung nach folgende:
1.)Teddyzwerg
2.)Fälschlicherweise umgangssprachlich Angora-Löwenzwerg, aber eigentlich wäre der Begriff
Fuchs-Löwe der richtige, da der Langhaarbereich am Rücken nicht
weiterwächst, sondern abhaart wie beim Fuchs
3.)Fuchs...kein Löwe!kurzhaarig am Kopf und anghaarigkeit am Körper

Dieses Tier ist aus einer Verpaarung mit einem Teddyzwerg (tätowiert, also
keine Mischung)=MMvv und einem Fuchszwerg(auch reinrassig)mmvv
So kam ein "Angora-Löwe" (Fuchslöwe)ohne Keil, also mit einfacher Mähne zustande

mittlerweile ist die Rückenbehaarung einem Fuchszwerg gleich ...mit kleiner Mähne;-)
Hier der Keil in einem Wurf, Vatertier ist der oben gezeigte Fuchslöwe Mmvv Mutter eine "normale Löwin" MM evtl. ein v
4 der 6 Jungtiere weisen den Keil auf:

Da in diesem Wurf nun die Möglichkeit Teddy, Fuchslöwe, Löwe mit einfacher
Mähne und Löwe mit "doppelter" Mähne besteht, muss der Mähnenfaktor(M)
unabhängig vom v möglich sein.

Es ist ja nicht wirklich eine Frage die ich hier stelle, sondern vielmehr treffe ich Aussagen über
Beobachtungen, aber trotzdem hoffe ich auf eine Antwort!
Ich habe dazu sehr viele Fotos...von Nestbildern...1-14 Tag etc. Im Stall sitzen
bei mir mit Ausnahme des Fuchslöwen nur Löwen mit doppelter Mähne, also
Keilgeborene. Manche sind Langhaarträger und besitzen die Anlage v,
haben aber selber kurze Haare am Rücken. Verpaart man die Anlagentiere
fallen Teddys bis zu 50%.....

LG Alex

45

Samstag, 4. Februar 2012, 07:15

Hallo Alexandra,
darf ich dich bitte mit einer Antwort vertrösten, bis mein Beitrag zur "partiellen Langhaarigkeit" in der Kaninchenzeitung erscheint? Eingeschickt ist er schon.
Wir können dann gern das "Gespräch" fortsetzen, wenn Interesse besteht. b_3 BG Heidi

Alexs

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46

Samstag, 4. Februar 2012, 09:12

Hallo Alexandra,
darf ich dich bitte mit einer Antwort vertrösten, bis mein Beitrag zur "partiellen Langhaarigkeit" in der Kaninchenzeitung erscheint? Eingeschickt ist er schon.
Wir können dann gern das "Gespräch" fortsetzen, wenn Interesse besteht. b_3 BG Heidi
Ja sehr gerne, wann erscheint er denn????
Da bin ich sehr interessiert!

LG Alex

47

Samstag, 4. Februar 2012, 09:26

Keine Ahnung, Alex. Ich gehöre ja nicht zum Redaktionsteam *freundlich lächelnd* b_3 Heidi

Jan1604

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48

Montag, 18. April 2016, 09:23

Ich habe ja schon einige hoch interessante Beiträge hier im Forum von Heidi gelesen.
Jetzt bin ich hier auf den Beitrag gestoßen und habe mir gleich mal beide Bücher bestellt ^^
Feedback kommt, wenn ich fertig bin mit lesen :D Auf jeden Fall bin ich gespannt ^^

LauraBatter

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49

Donnerstag, 24. November 2016, 13:47

Ich habe die Bücher auch und bin wirklich sehr zufrieden damit. Habe lange auf den zweiten Band gefiebert und finde ihn nochmal super informativ. Kann ich nur weiterempfehlen!

Liebe Grüße

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50

Donnerstag, 24. November 2016, 15:00

Danke für den Tipp, bzw. für's Thema neu aufgreifen ;)
Kannte beide Bücher bisher noch nicht.
VG, Tanja