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  • »Werntal-Zwerge« ist männlich

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41

Dienstag, 28. Februar 2017, 14:57

Hallo Claudia,

maßgebend ist der Standard des ZDRK.
Solange hier einzelne Farbenschläge als Rasse aufgeführt sind, z.B. die Silberkaninchen, Satin und Rexkaninchen, ist das gültig.
Inzwischen sind die Deutschen Riesen nur noch eine Rasse mit verschiedenen Farbenschlägen, wie bei den Deutschen Widdern.

Der Zusammnfassungsbogen für die TGRDEU ist nach meiner Meinung nicht entscheidend.

Aber vieleicht wird das im neuen Standard geändert?

MfG.

Siegfried
Werntalzwerge

Achleitner

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Über mich: Ich kreuze verschiedene Rassen mit dem Ziel einer frohwüchsigen und fleischigen Schlachtkaninchen-Kreuzung!

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42

Dienstag, 28. Februar 2017, 15:08

Die Differenz 2015 zu 2006 ist so nicht korrekt. Sie ist von 2014 auf 2006 gerechnet. Vielleicht kann das jemand an die Verantwortlichen weiterleiten.
http://achleitnerkaninchen.jimdo.com/

"Ja, mein Userbild ist ein Kaninchen im Grünen... aber ich bin der Freundliche."

Klemens

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43

Dienstag, 28. Februar 2017, 17:06

Ich dachte dass Helle Großsilber eine eigene Rasse sind und es noch Deutsche Großsilber in den Farbschlägen blau, gelb, schwarz, havanna und graubraun.
So hätte ich es auch gesehen. Wenn die Herauszüchtung bei den Deutschen Großssilbern auf verschiedenen Wegen erfolgte kann ich es durchaus nachvollziehen. Die Hellen Großsilber sind ja auch vom Typ und Körperbau gut von den Deutschen Großssilbern zu untersscheiden. Die Champagnesilber sind noch mal eine Nummer für sich. Ich denke dass es gut ist verschiedene Rassen allein schon vom Körperbau , Kopfform und Größe usw. unterscheiden zu können. Wichtig ist aber auch dass die Preisrichter mitziehen. Wenn immer die dicksten Köpfe die höchsten Bewertungen bekommen, dann braucht man sich nicht wundern wenn irgendwann alle Rassen aussehen wie weiße Neuseeländer in verschiedenen FArben.

Gruß Klemens

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44

Dienstag, 28. Februar 2017, 17:26

Wenn immer die dicksten Köpfe die höchsten Bewertungen bekommen, dann
braucht man sich nicht wundern wenn irgendwann alle Rassen aussehen wie
weiße Neuseeländer in verschiedenen FArben.

Hallo Klemens,

Ein wahres Wort gesprochen!!!!

Gruß
Siegfried



Klemens

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45

Dienstag, 28. Februar 2017, 18:49

Ich darf aber auch ein positives Erlebnis nicht verschweigen. Bei einem Treffen der DGrS Züchter in Erfurt wurden Entwürfe für den neuen Standard diskutiert. Da hat man diese Formulierung gewählt:
"Der Körper ist leicht gestreckt und im übrigen gut ausgeglichen. Die Rückenlinie ist ebenmäßig mit gut abgerundeter Hinterpartie. Der Kopf ist kräftig, aber nicht so markant wie beim Hellen Großsilber und dicht am Rumpf angesetzt...."
Ich finde es gut dass man bewusst die Unterschiedlichkeit betonen will.

Gruß Klemens

46

Donnerstag, 2. März 2017, 13:06

Hier ein Auszug aus der neuen Kaninchenzeitung von dem hier geschätzten Zuchtfreund Henry Majaura



Kennzeichnung von Schecken


„Wie sind einfarbige Zwergwidder
aus Scheckenwürfen zu kennzeichnen, wenn es eine weitere Zucht im Verein mit
genau derselben Farbe in einfarbig gibt? Gehören alle Jungtiere aus dem
Scheckenwurf zur einen (gescheckten) Farbe, und die einfarbigen zur anderen
Farbe, oder sind diese als gemeinsames Zuchtbuch zu führen?“ Diese bereits vor
einem Jahr diskutierte Frage ist in ihrer Umsetzung recht kompliziert. Zur
Erläuterung: Mit Zuchtbuch ist im Folgenden das Blatt im Vereinszuchtbuch
gemeint, auf dem die jeweiligen Farbenschläge gesondert geführt werden.



Unstrittig ist zunächst: Für die Erfassung der
Zuchten nach Rassen
und Farbenschlägen
zum Jahresende nach TGRDEU gehören die kompletten Scheckenwürfe, einschließlich
die
einfarbigen, in die Meldung der
Schecken. Alle Würfe aus den parallel geführten Zuchten der einfarbigen Tiere
gehören dem getrennt aufzuführenden Farbenschlag „einfarbig“ an. Kompliziert
wird die Umsetzung in die Zuchtbuchführung. Zum Zeitpunkt der Diskussion Ende
2015/Anfang 2016 bestand das Problem, dass in der Aufgabenstellung des ZDRK an
die Softwarefirma dieser Sonderfall offenbar nicht berücksichtigt wurde und die
digitale Zuchtbuchführung somit nicht in der Lage ist, die einfarbigen Tiere
aus Scheckenwürfen zu erkennen. Das ist aber wichtig. Denn Sinn und Zweck der
zuchtbuchgeführten Kennzeichnung ist es, jedes Rassekaninchen als Unikat
auszuweisen und Verwechselungen von zwei Vertretern derselben Rasse und Farbe sind
durch die Tätowierung auszuschließen. So kann man etwa das Zuchtbuch für
schwarze Widderschecken nicht ohne Berücksichtigung des Zuchtbuches der
schwarzen Widder führen. Es würde unweigerlich zu Zweifach-Tätowierungen
kommen. In der Praxis gibt es zwei Wege aus dem Dilemma: Das Zuchtbuch der
Widderschecken wird mit dem der einfarbigen Widder gleicher Farbe
zusammengefasst. Dann würden alle Würfe der Schecken und einfarbigen Tiere
nacheinander erfasst und jedes Jungtier – unabhängig von Scheckung oder Farbe –
hätte seine eigene laufende Nummer. Wenn das Vereinszuchtbuch per Hand geführt
wird, gibt es damit keine Probleme. Einige Software bietet die Möglichkeit,
Tätonummern oder auch Farbenschläge in der Jungtiererfassung zu ändern, womit
die Verfahrensweise „per Hand“ übernommen werden kann. Der Zuchtbuchführer muss
zum Jahresende allerdings aufpassen, dass er für die Tierbestandsmeldung die
Würfe der Schecken komplett von denen der einfarbigen trennt und einschließlich
der Zuchttiere in einer gesonderten Zeile erfasst. Es werden für jeden
Farbenschlag gesonderte Zuchtbücher (nach TGRDEU) geführt. Dort darf nicht
jeder Farbenschlag isoliert für sich betrachtet und die Kennzeichnung
unabhängig vom anderen erfolgen. Auch wenn das in der Facebook-Diskussion sogar
von langjährigen, erfahrenen und auch qualifizierten Züchterfreunden so behauptet
wurde. Zweifachvergaben von Tätonummern sind bei den einfarbigen aus
Scheckenwürfen dann der Normalfall. Es gibt also nur einen Weg. Dabei kommt dem
Zuchtbuchführer eine große Sorgfaltspflicht zu. Denn er muss bei jedem Eingang
eines Deckscheins aus den Scheckenwürfen prüfen, ob dort einfarbige Tiere
vorhanden sind und wenn ja, ob er bereits bei den einfarbigen dieses
Farbenschlags einen Wurf eingetragen hat. Und umgekehrt. Geht ein Deckschein
der einfarbigen Tiere ein, dann ist zu prüfen, ob bei den Schecken bereits ein
einfarbiges Jungtier tätowiert wurde. Mit dessen Folgenummer beginnend sind
alle weiteren einfarbigen Kaninchen zu kennzeichnen. Das geht dann über das
Jahr so weiter und führt im Ergebnis dazu, dass die fortlaufende Nummerierung
der einfarbigen Tiere durch die einfarbigen Nachkommen aus Scheckenwürfen
unterbrochen ist. Bei den Scheckenwürfen folgen die Einfarbigen dann der einen
Nummernfolge und die Schecken jeder farblichen Aufspaltungsvariante der
anderen. Das ergibt auf den betreffenden Deckscheinen ein gewöhnungsbedürftiges
Durcheinander, erfüllt aber den Sinn der Kennzeichnung und ist bei der Verfahrensweise
leider nicht zu ändern. Diskutierte Verfahren, wonach ein
Scheckenzüchter je Wurf zwei nach einfarbigen
und Schecken getrennte Zuchtmeldungen zu führen hat, entsprechen nicht der
Praxis und sind abzulehnen. Unterstützt Software die Arbeit des
Zuchtbuchführers oder Züchters im gewohnten Ablauf, dann ist sie gut. Hat der
Züchter seine jahrelange Arbeitsweise der Software anzupassen, dann ist diese
weniger gut.



HENRY MAJAURA

Jan1604

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47

Freitag, 3. März 2017, 18:07

Hehe,
das finde ich jetzt schon ein wenig amüsant.
Jan, das ist einfach nur WAHNSINN von dir.
Wirklich kaum zu glauben.
Und umgekehrt. Geht ein Deckschein

der einfarbigen Tiere ein, dann ist zu prüfen, ob bei den Schecken bereits ein

einfarbiges Jungtier tätowiert wurde. Mit dessen Folgenummer beginnend sind

alle weiteren einfarbigen Kaninchen zu kennzeichnen. Das geht dann über das

Jahr so weiter und führt im Ergebnis dazu, dass die fortlaufende Nummerierung

der einfarbigen Tiere durch die einfarbigen Nachkommen aus Scheckenwürfen

unterbrochen ist. Bei den Scheckenwürfen folgen die Einfarbigen dann der einen

Nummernfolge und die Schecken jeder farblichen Aufspaltungsvariante der

anderen. Das ergibt auf den betreffenden Deckscheinen ein gewöhnungsbedürftiges

Durcheinander, erfüllt aber den Sinn der Kennzeichnung und ist bei der Verfahrensweise

leider nicht zu ändern.
Auch wenn ich der Meinung wie Michael bin -das nach Rasse und nicht Farbschlag Tätowiert wird.
Aber anscheinend hat die Verfahrensweise in der Praxis seine Verwendung... Ob das nun richtig oder falsch ist, ist eine andere Sache.

Aber wie du siehst Michael: Der Wahnsinn lebt :D

Beste Grüße und ein schönes WE

Jan

48

Samstag, 17. Juni 2017, 20:40

Hallo,
habe auf der Homepage des Monats unter folgendem Link http://rassekaninchen-rn.de/Download unter PDF ,,Richtlinien für die Kennzeichnung von Kaninchen" unter §12 folgendes gelesen:

Bei jeder Rasse/Farbenschlag beginnt die
Zuchtbuchnummer jedes Jahr mit der Ziffer 1,
sowohl bei den Senioren als auch bei der Jugend.


Stellt sich wieder die Frage, was stimmt denn nun?

Widderzwerg

Kai

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49

Sonntag, 18. Juni 2017, 18:07

Hallo,
da ich Freitag dabei war als die Bestimmungen der ZDRK-jugend besprochen wurden, weis ich nun,
dass auch dort steht die Tiere der Jugend sollen gesondert im Zuchtbuch geführt werden, kann ich die Aussage bestätigen.


Allerdings weiß ich, dass in der Praxis beide Varianten angewendet werden und auch akzeptiert werden.

Bei den den ZDRK-Clubbestimmungen steht auch ein Satz der in der Praxis nicht angewandt wird und wohl bald gestrichen wird.....

Ob nun die Tiere der Jugend gesondert eingetragen werden oder zusammen mit den Tiere der Altzüchter, wo ist der große Unterschied?
Wichtig ist doch nur dass sie im Zuchtbuch geführt werden, oder?

Ich habe schon einmal erlebt, dass der Zuchtbuchführer bei Tieren der Jugend den falschen Block verwendet hat....... (das J fehlte dann im rechten Ohr),
da die Tiere fortlaufend geführt wurden, war nur eine Bescheinigung für Fehltätowierung nötig, gäbe es die gleichen Nummern noch in der Altzüchterabteilung, hätte man wohl noch alle mit "0" nachtätowieren müssen.

Es hat also alles Vor- und Nachteile.

Gruß Kai