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HoneyBee

Foriker

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gezüchtete Kaninchenrassen: Farbenzwerge hototfarbig

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61

Montag, 27. Juni 2016, 19:12

Trotz der "schweren" Farbe, habe ich nur eine kleine Zucht....auch Platzbedingt.
Dazu kommt, das ich dieses Jahr mit dieser Rasse erst begonnen habe und Fbzw hotot nicht gerade reichlich im näheren Umfeld zu bekommen sind.

Der erste Wurf dieses Jahr brachte nur 1.1 hototfarbige Jungtiere.
Der 2. Wurf 1.3 hototfarbige. Somit habe ich mich entschieden, die Häsin nach dem Urlaub zu schlachten. In der Hoffnung, das alle Jungtiere sich gut entwickeln ;)

Ich werde berichten, wie es im inneren aussah, wird dann aber erst im August.
Liebe Grüße
Jana

Heike*

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62

Sonntag, 13. August 2017, 18:48

Hallo!
Ich hatte das auch Mal bei meiner ersten Rasse den Blauen Wiener. Dies ist Inzucht bedingt und vererbt sich sehr stark weiter. Habe schon mehrfach davon gehört, dass es oft bei den "Spitzenrassen" vorkommt.
........ mir stellt sich grade die Frage. Wenn die Inzucht der Übeltäter sei, dürfte doch bei einem Cross Breeding kein Maxfaktor auftreten?


Demnach macht es braucht man wohl nicht die Tiere ausmerzen, da wohl 80 Prozent das Gen in sich tragen. Oder verstehe ich da was falsch?
.... mein Gedanke. Was wenn es alle Kaninchen sowieso mittlerweile tragen. Kaninchen Zucht Ende?


Habe noch was gefunden: http://dwarf_info.tripod.com/maxfactor.html

Demnach macht es braucht man wohl nicht die Tiere ausmerzen, da wohl 80 Prozent das Gen in sich tragen. Oder verstehe ich da was falsch?

Gruß,
Hubert
.......... vllt sind es ja sogar 90% oder mehr. Sprich, Kaninchenzucht adè.
Guten morgen zusammen,

die Grundfrage ist recht einfach geklärt:

Wenn es der vermeintliche Max-Faktor ist, wird dieser rezessiv vererbt, also recht einfach verständlich.

Ob man dies nun als Inzuchtdepresion wertet oder nicht ist wieder einen andere frage, die allerdings sowohl mathematisch als auch logisch :

Je höher die genetische Gleichheit in den Linien ist, desto höher ist auch die wahrscheinlichkeit, dass "unerwünschte" Kombinationen möglich sind.

Fatal wäre jetzt allerdings daraus schließen zu wollen, dass Inzucht per se schlecht wäre, das Grundproblem liegt in den Selektionskriterien - sobald nicht mehr die gesundheitlichen Aspekte das Hauptselektionskriterium bilden sind Erkrankungen die logische Folge - kurz: Ausstellungszuchten mit dem Blick auf den Phänotyp sind stärker von Depressioenen betroffen denn Leistungszuchten.

Wie kann man damit umgehen ?

davon ausgehend, dass rezessiv anscheinend in vielen Tieren die Anlage schlummert, ware eine konsequente Merzung aller betroffenen Tiere, deren Geschwister bzw Elten die logische jedoch vergebliche Konsequenz - vergeblich deshalb, weil dann alle mitmachen müssten !!!

Konkret kannst Du eigentlich nur die Jungtiere erlösen bzw. die gesunden geschwister der Schlachtung zuführen, die Elternpaarung machst Du nicht mehr sondern testest andere Paarungen, nur mit denen ohne Auffälligkeiten machst Du weiter.

Eine Totalmerzung deiners Bestandes ist unsinnig, zugekaufte Tiere werden wohl nicht frei sein von "Trägern".

Nur eines muss ich dir ehrlich sagen: wenn nicht gemeinsam grundlegend gegen dieses problem vorgegangen wird - dann ist das ganze schlicht absolute Sch...

Eines macht auch keinen Sinn, und zwar sich gegenseitig Vorwürfe zu machen - Krankheiten muss man gemeinsam konsequent bekämpfen, da müssen alle an einem Strang ziehen !!!



mfg Peter
... Danke für den Text. Vergeblich. Ich denke, das trifft es richtig.




Hallo Jens,
nee, interpretiere/interprtiert bloß nicht alle Merkmale, die unsere Rassen haben so, dass ein MAX dahinter verborgen ist. Schließe bloß nicht vom Aussehen der Alttiere auf diese Anlage. Dann gibt es noch mehr Vorurtele gegen irgendwelche Rassen.

Hier mal den Text von Dr. Hippe, bin dem zuvor gegebenen Link gefolgt:
Zitat: Nach der Geburt ist eine Nestkontrolle durchzuführen. Das Augenmerk richtet sich insbesondere auf lebensschwache Jungtiere und Missbildungen. Bei einigen Rassen insbesondere beim Hermelin, Farbenzwergen und Wienerkaninchen treten häufig bei Neugeborenen Missbildungen mit so genannten Froschschenkeln und „Paddelfüssen“ auf. Die Hintergliedmaßen sind bedingt durch Verkürzung der Muskulatur und Sehnen angewinkelt. An den Hinterläufen sind mehr als vier Zehen zu finden. Der Nabel kann einen offenen Bruch haben. Die Augen sind mitunter geöffnet. Eine hellere Pigmentierung der Haut fällt auf. Sollten die Jungtiere lebensfähig sein, zeigen diese Jungtiere den Langhaarfaktor. Bei dieser Vielzahl von Missbildungen an einem Tier spricht man von einem Missbildungssyndrom. Zitatende
Dr. Hippe züchtet Wiener, seine Aussage bezieht sich möglicherweise auf Vorkommnisse/Erfahrungen in der eigenen Zucht. Deshalb habens nicht alle Wiener, nicht alle Zwerge.
Zudem sind die Ausprägungen der Erbkrankheit sehr vielschichtig, mal sind offene Augen, mal "Paddelfüße", mal mehr Zehen oder mal kommt alles zusammen vor.

Lest doch bitte mal richtig, was euch hier angeboten wird.

Hallo Hubert,
lass dich nicht verrückt machen. Zu den Eltern schrieb ichs schon, man sieht es ihnen nicht an. Wenn weiterhin so ohne korrekt zu lesen diskutiert wird, werden alle Züchter langhaariger Rassen noch 'ne Macke bekommen, weil MAX hinter ihnen her ist.
:cursing: :evil: Heidi
....das habe ich mir zum wieder nachlesen mal hier bei...... _hasis7_

Jan1604

Forummeister

  • »Jan1604« ist männlich

Beiträge: 751

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gezüchtete Kaninchenrassen: blaue Wiener, Zwergwidder Blau

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63

Montag, 14. August 2017, 17:45

Hallo Heike,

mir erstellt sich gerade die Frage was du mit deinen Beitrag aussagen wolltest? Außer das die Kaninchenzucht wegen dem Maxfaktor am ende ist... _haue_

Wenn du Begriffe wie Cross Breeding verwendest, sollte man ja davon ausgehen das du auch ein wenig Ahnung von Vererbung hast...?
Aber warum sollten rezessive Anlagen (wie es der Maxfaktor anscheinend ist) nicht auch bei Kreuzungen auftreten? Es könnten ja beide "Elternteile" Träger sein- auch ganz ohne Inzucht.
Somit könnte es in der Nachzucht auftreten...

Ob 80% diese Veranlagung in sich tragen mag ich bezweifeln. Dann hätten einfach mehr Leute schon Erfahrungen mit dem Maxfaktor gemacht. Bisher ist dieser aber doch eher unbekannt und nicht verbreitet- so meine Erfahrung.
Mein Max-Faktor-Tier habe ich damals mit 10 Monaten geschlachtet! Nicht weil es nicht Lebensfähig war, sondern weil es 5,3KG schwer war und ich die Rasse wechseln wollte...
Eigentlich schade, da es evtl. ein gutes Tier für die Reinerbigkeitsprüfung gewesen wäre...
Aber selbst wenn 80% der Tiere diese Veranlagung in sich tragen.. Hier fängt doch dann die züchterische Arbeit/ Herausforderung an :) Warum dann keine eigene Linie aufbauen ohne Max-Faktor...?

Beste Grüße
Jan