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ClaudiaD

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21

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 06:21

Guten Morgen Peter,

Gerade im Bereich des Skeletts sind relativ wenig Möglichkeiten vorhanden, diese zu beinflussen und es kommt recht schnell zu "Defekten", wenn was nicht zueinander passt.
Nun, da habe ich in Bezug auf Hunden andere Informationen. Da sind wir zwar bei einer anderen Spezies, ich wüßte aber keinen Grund, warum es beim Kaninchen anders sein sollte.
Gerade durch Ernährung wären viele Fehler v.a. im Gelenkbereich (ich denke hier insbesondere an HD) vermeidbar. Experten sprechen von bis zu 60% der Fälle, die keine wären, würden Hunde im Welpenalter vernünftig ernährt.

Gruß
Claudia
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PeterW

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22

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 06:47

Guten Morgen Claudia,

absolut kein Widerspruch, ich sehe Gelenke mit den entsprechenden Veränderungen aber eher wie beschrieben im Bereich der Physiologie.

Knochenwachstum selbst scheint eher stabil, lasse mich aber gerne belehren.... :)

mfg Peter

Joanie

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Über mich: Und das der Hund das Liebste mir ist, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
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23

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 10:57

Hallo Leute,

Anlauf Nr. 3 - juchu, habe mich gestern ein 3. Mal angemeldet und bin bisher noch nicht wieder rausgeflogen, ich habe also Hoffnung.

Hier nun ein weiteres Mal die Bilder:



Oh man, was für eine Arbeit mit dem ständigen Hochladen der Bilder und beschriften. Wie gut, dass ich gerade frei habe... :D

Ich habe mich inzwischen etwas intensiver mit Ernährung auseinandergesetzt, was ja einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung von Jungtieren haben kann, vor allem was Knochen und Zähne angeht. Da wird man allerdings erst recht verunsichert. Während der Erhaltungsphase und Jungtieraufzucht wird durchschnittlich 0,5% Calcium, 0,3-0,4% Phosphor (ein Wert von 0,5% sollte nicht überschritten werden) und 0,2-0,25% Magnesium empfohlen. Während der Trächtigkeit und Laktation sollen es dann durchschnittlich 1,0% Calcium und 0,8% Phosphor sein, bei etwa gleichem Magnesiumgehalt wie bei Erhalt. Soweit so gut. Allerdings gibt es ja nur wenige Futtersorten, die diese Werte so enthalten, zumindest bei den Kaninchenfuttersorten, eher wird man bei Pferdefutter fündig. Dazu kommen folgende Probleme:

1. Problem: Das optimale Verhältnis zwischen Calcium und Phosphor soll 2/1 betragen??? Wie soll das bei den zuvor genannten Werten funktionieren?
2. Problem: Welches Futter enthält 0,8 % Phosphor bei mindestens 1,0% Calcium? Ich habe bisher nur Nösenberger Getreidefrei gefunden, wo diese Werte erreicht werden.
3. Problem: Gelten die angegebenen Werte rein für die Trockenfuttermittel oder soll das für die Gesamttagesration an Futter inklusive Heu und Frischfutter gelten? Wenn es für alles gilt, wie soll man das ausrechnen??? Keine Ahnung wieviel Gramm Heu jedes einzelne Tier bei mir frisst, manche viel, manche wenig bis gar keins, auch bei Frischfutter ist das schwierig, manchmal ist alles weggefresssen und manchmal bleibt die Hälfte liegen???

Kann mir dazu jemand was raten oder wurde das schon ausführlich in irgendeinem anderen Tread diskutiert?

LG

Joanie ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joanie« (18. Oktober 2017, 11:06)


Joanie

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24

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 12:09

Ich bins nochmal,

habe die inzwischen verfassten Beiträge alle gelesen und würde dazu noch folgende Anmerkungen meinerseits machen.

Also es ist ganz klar, dass bestimmte Dinge genetisch geregelt und vorgegeben sind, die dann durch unterschiedliche Einflüsse von außen zusätzlich positiv oder negativ beeinflussbar sind. Genauso gut kann man aber auch ein genetisch vollkommen gesundes Tier durch negative Einflüsse von außen zu einem schwer kranken Tier machen. Beispiele dafür sind z.B. Rachitis, die aufgrund von schwerer Mangelernährung entstehen kann, oder z.B. ein Hund einer großen Rasse, der im ersten Lebensjahr mit dem billigsten Baumarktfutter ernährt wird und mit 6-7 Monaten zusätzlich Höchstleistungen am Fahrrad oder auf dem Hundeplatz vollbringen muss. Auch hier wird wohl der Hüft- oder Kniegelenkschaden nicht lange auf sich warten lassen, da kann die Genetik vorher noch so einwandfrei gewesen sein, wie sie will.

In diesem Sinne versuche ich abzuklären, ob ich insbesondere über futtertechnische Dinge das Vorkommen von den ZF vielleicht unbewusst hervorgerufen haben könnte und ob eine Futterumstellung so etwas in Zukunft auf ein Minimum reduzieren kann bzw. darüber hinaus, ob es eben in irgendeiner Weise andere Komponenten geben könnte, die solche Erscheinungen hervorrufen können, die nicht genetisch bedingt sind. Mal abgesehen natürlich davon, dass es selbstverständlich immer mal wieder Fehlentwicklungen im Mutterleib gibt, ohne erkennbare Ursache, bzw. Spontanmutationen jeglicher Art in allen Bereichen, die man ja nie ganz ausschließen kann.

LG

Joanie

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