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Johann

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21

Freitag, 5. Februar 2010, 08:55


:yes: :yes: :yes:
Diese Einstellung finde ich persönlich sehr Gut, und handarbe es genauso.
Warum soll ich Tiere schlachten, wenn andere Züchter sie für Ihre Zucht gebrauchen können?

Doch leider sehen das nicht alle so.
Ich habe schon so oft gehört das Züchter keine lebende Tiere, an andere Züchter, verkaufen weil sie die Konkurenz fürchten!
Dabei belebt konkurenz doch das Geschäft :D
Hey Holger,
frag mal Kai und Michael wie ich es in den letzten Jahren gemacht habe.
(abgabe von Würfen)

:yes: :yes: :yes: :yes:

Kai

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22

Freitag, 5. Februar 2010, 09:08

Hallo,
Wer anderen hilft, den wird auch geholfen.
Und man braucht ja selber auch einmal neues Zuchtmaterial.

Johann, ich kann es unterschreiben, Du hast schon oft anderen, besonders Jungzüchtern sehr kulant weitergeholfen.
Das kann ich auch über viele andere Zuchtfreunde sagen.
Es gibt immer solche und solche.
Zum Glück kenne ich mehr positive als negativer Beispiele.
Gruß KAI
Fehler machen ist menschlich,
dazu stehen zeugt von Größe,
wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

23

Freitag, 5. Februar 2010, 12:33

Schlachtung

Wenn Holger hier schon Gesetzestexte ins Spiel bringt:

Diese Verordnung ist dann mindestens so wichtig

http://bundesrecht.juris.de/tierschlv/BJ…97BJNG000400310



Nachtrag:

Sorry, eigentlich wollte ich die pdf-Version hier einstellen, da sie besser lesbar ist. Insbesondere die Tabellen am Schluß sind übersichtlicher.

http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tierschlv/gesamt.pdf
Das trifft aber in erster Linie die gewerbliche Wirtschaft bzw. die Kopfschlächter und Schlachter/Metzger.
Aus den Tabellen ersichtlich ist auf jeden Fall, dass die von uns praktizierten Methoden Bolzen, Genickschlag und Kopfschlag durchaus zulässig sind, Elektro ist wohl ausschließlich für die gewerblichen, und Kugelschuss betrifft am ehesten die Jäger, kann aber berichten, dass ich als ehemalige Sportschützin (u.a. Kleinkaliberpistole) auch schon Kaninchen damit getötet habe, und sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe. Eignet sich ganz besonders dazu, kranke Tiere zu erlösen, beispielsweise wenn am Wochenende kein TA erreichbar ist...

LG Melanie

24

Samstag, 13. Februar 2010, 20:49

ich hab mir das kleintierbetäubungsgerät der fa. dick zugelegt, weil mir das betäuben mit dem knüppel immer sehr schwer viel.
nun hab ich es ausprobiert und bin sehr enttäuscht.
außer das das kaninchen nach dem schuss wusste, dass es geschlachtet werden soll ist leider nicht viel passiert. (ich sicherheitshalber ein knüppel bereitliegen, so dass das tier nicht lange leiden musste)
ich hab mir zwei linien gedacht, vom linken ohr zum rechten auge und vom rechten ohr zum linken auge.
dort wo sich die linien gekreuzt haben, habe ich dann senkrecht angesetzt.
allerdings lag der kopf nicht auf dem boden auf. könnte dass die wirkung des schusses verschlächtern?
taugt das gerät einfach nicht, oder muss ich was an der methode verändern?

25

Samstag, 13. Februar 2010, 21:09

Hallo Chalie,

weil es bei Dir kein Trockenkurs im Schlachten ist, gibts eine Antwort.

Der Ansatz-Punkt ist eigentlich richtig. Aber mindestens so wichtig ist der Winkel, mit dem der Bolzen in den Schädel eindringt. Er sollte schon in das Gehirn treffen und nicht die Augenhöhlen. Daher schaue Dir mal vom heute geschlachteten Tier die genauen "Ortsverhältnisse" an. Spalte den Schädel längs, oder versuche Dir so die Anordung vorzustellen, dann wird es alles klar. Denn dann kannst Du auch problemlos den Ansatzwinkel an die Kopfhaltung anpassen.

"Dick" ist doch auch ein Schussapparat mit Platzpatronen, oder?
Bei einem Schußapparat mit Patronen ist es nicht so wichtig, den Kopf auf eine Unterlage oder den Boden zu bringen.

Auf gutes Gelingen.

Gruß
Karl

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26

Samstag, 13. Februar 2010, 21:11

Hallo,
der Kopf sollte schon fest aufliegen, da er sonst wegfedern kann und der Schuss geht ins Leere.
Mit freundlichem Gruß Konrad :)

27

Samstag, 13. Februar 2010, 21:34

Hallo Charlie

Dein Anlegepunkt ist viel zu weit vorne angesetzt. Du kannst nichts als die Augenhöhle treffen, denn du bist auf dem Scheitelbein. Ein sehr starker Knochen.

Du must das Hinterhauptbein treffen.

Augenhöhe ist nur beim Geflügel anzuwenden. Natürlich kannst du den Schädel öffnen. Doch warum fragst du nicht deinen TA um Rat.

Eine persönlicher Tipp von mir : lege einen Holzklotz unter das Kinn bzw. Unterkiefer. Halte den Bolzenschußapparat zwischen den Ohrwurzeln an,(ca zwei Finger breit hinter den Augen), in Linie schräg nach vorne zur Schnauze. Somit kommt der Bolzen zwischen die Knochen platten und gringt tiefer ein. Alles eine Sache der Übung.

Drücke das Gerät bitte einmal fest an und...... Nun sollte das hintere Hirn getroffen sein, bzw. ist eine Verletzung- (Durchtrennung)des Gehirnstammes bzw. des Genicks eingetreten.

Denn Rest mache ebenfalls schnell.
Gut Zucht
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Kai

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28

Sonntag, 14. Februar 2010, 06:36

Hallo, ist es nicht auch sinnvoll nicht ganz in der Mitte anzusetzen? Ich meine auch bei Kaninchen wächst dort die Schädelplatte zusammen und ist später dort besonders dich. Also auch leicht seitlich versetzt mach nach meiner Ansicht den Schuss effektiver. Gruß Kai
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29

Sonntag, 14. Februar 2010, 08:58

Startseite
 

Hasenkopf mit Loch von Bolzenschußapparat

 




 

Wir bedanken uns bei Karl Schwab die Fotos. Das Copyright liegt bei den jeweiligen Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei www.rkz-forum.de. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, das die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen, und das wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

 

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Karl Ströbele

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30

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:36

Hallo,
LEIDER geht es mir genau so wie Karl - ich würde die Zahl der wirklich guten Tiere, die ich auch eventuell selbst erwerben würde, ebenfalls bei höchstens 30 % ansiedeln.

Zum "Betäuben" selbst: Wichtig ist eine sehr stabile Unterlage, auf die man das Kaninchen setzt. Sie darf nicht nachgeben oder federn, und der Kopf des Kaninchens muss dann auf diese Unterlage gedrückt werden bevor man den Auslöser betätigt. Der Ansatzpunkt des Bolzenschuß-Apparates muss direkt vor, fast schon zwischen den Ohren sein. Beim Ansetzen weiter vorn wird das Tier einen nur verwundert anschauen und möglicherweise schreien - das sind dann die Fälle, wo der Schußapparat anstatt dessen, der ihn verwendet, ein schlechtes Zeugnis bekommt.

mfG
Karl
Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
Matthias Claudius

31

Sonntag, 14. Februar 2010, 10:50

Hallo,
wo sind die Experten?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es wegen der Unterlage einen sehr großen Unterschied zwischen Bolzenschußapparat mit Feder oder Patronen gibt.

Ist der Schußapparat (mit Platzpatronen) richtig und fest aufgesetzt, dann hatte ich noch nie das Gefühl, der Kopf sollte auf einer Unterlage aufliegen.
Von der physik. Ausgangslage sind die beiden Systeme nicht zu vergleichen.

Gruß
Karl

32

Sonntag, 14. Februar 2010, 21:05

ich das DICK-Betäubungsgerät für Kleintiere von bruja gekauft. (würde ja gerne einen link einfügen klappt aber leider nicht)
hat das jemand und hat erfahrung damit?
ich fand, dass sich die feder relativ leicht spannen ließ. ich schätzt mal so 150N bzw. 15kg spannkraft.



da die gebrauchsanleitung sehr schwammig war habe ich mich im vorfeld informiert und unter anderen das video "Captive bolt stun/kill gun for rabbits" auf youtube geguckt.
scheinbar wird dort der falsche ansatztpunkt gewählt.

andi-kaninchen

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33

Montag, 15. Februar 2010, 07:34

Meine Erfahrungen sind folgende, erstmal lasse ich das Kaninchen auf dem Boden sitzen und halte den Kopf fest.
Beim Ansetzen mit dem Bolzenschußapparat drücke ich den Kopf auf den Boden und löse dann aus. Der Ansatzpunkt ist genau vor den Ohren und das hat bisher immer geklappt.
Wichtig ist eben das feste aufsetzen auf den Kopf!
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Laurana

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34

Montag, 20. Februar 2012, 14:57

Also wenn ich mir die Fotos ansehe, bezweifel ich sehr stark, das dieses Tier nur betäubt worden ist. Bei so einer Fraktur (und mir den Verletztungsgrad des Gehirns vorstelle) gehe ich davon aus das das TIer nach dem Bolzenschuss tot war.
Liebe Grüße aus Österreich

Karin

35

Montag, 12. November 2018, 23:33

Klarstellung zu den Bildern in Beitrag 29

Die Betäubung erfolgte durch mich mit einem Bolzenschußgerät der Fa. Bauer mit einer 6 mm Platzpatrone.

Die Präparierung wurde durch einen Laien durchgeführt. Weil ich meinte, es müsste noch sauberer sein, habe ich mich selbst nochmal daran versucht. Die Knochen wurden dadurch dünner und mürbe. Durch mehrere Transporte und mehrmaliges "schauen mit den Fingern", brachen immer wieder kleine Splitter an den Rändern aus. Dadurch vergrößerte sich das Loch in der Schädeldecke und die Ränder fransten aus.

Die korrekte Ansatzstelle für den Bolzen läßt sich, meine ich, trotzdem erahnen. Und darum ging es mir auch bei der Präparation.

PS
Bei diesem Schußapparat sollte man darauf achten, dass der Bolzen immer sauber ist und nicht durch die Rauchablagerungen stark abgebremst wird. Sonst ist die Funktionsfähigkeit eingeschränkt.

Schönen Gruß
Karl

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