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Klemens

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41

Mittwoch, 7. November 2018, 11:58

Andi meinte es wahrscheinlich so
Andi hat weder gemeint noch gerechnet sondern, wie einige andere es auch tun, versucht bei jeder Äußerung von Franz Ableitner einen shitstorm loszutreten. Das ist vollkommen unabhängig vom Inhalt , denn MichaelM hat inhaltlich sehr ähnliches geschrieben, ohne dass auch nur ein Bisschen Kritik kam. Egal was in der Vergangenheit vorgefallen sein mag, finde ich dass es Franz Ableitner zusteht hier im Forum nicht besser und nicht schlechter als andere behandelt zu werden. Ich bin auch nicht immer seiner Meinung, das muss auch nicht sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich mit ihm auf gutem Niveau und sehr sachlich unterhalten kann.
So und jetzt bitte zur Normalität zurück!

Gruß Klemens

Wernersen

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42

Donnerstag, 8. November 2018, 05:57

Vielen Dank Klemens. _daumenhoch_

Kai

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43

Donnerstag, 8. November 2018, 06:55

Hallo aus Dänemark,
es kommt ja nicht oft vor, aber diesmal muss ich Franz Ableitner zumindest teilweis erecht geben.
Ich mag auf seine Art nicht, dass er seine Meinung als Faktum hinstellt, das muss ich zugeben.
Es wäre einfach besser dies klar als Meinung darzustellen.
Inhaltlich muss ich ihm recht geben, die Kosten sind gerade bei größeren Schauen so, dass Ausstellungsgebühren plau Schlechtpreis fast nicht mehr den Verkaufspreis decken!
Auf diesem Punkte werden wir uns wohl einigen können.
Ob es eine Lösung ist, da einen Mindestverkaufspreis einzurichten, bezweifel ich.
Genauso wie nun Tiere auf Parkplätzen übe der oberen Preisgrenze den Besitzer wechseln, werden dann eben in Zukunft dort auch Tiere für eine kleine Summe verkauft.
Ich muss sagen wenn ich den "anonymen Besitzerwechsel" auf Schauen wähle, sehe ich auch nicht mehr ein die Tiere zu verschenken und ich und auch mein Sohn setzen die Verkaufspreise höher an.
Bei persönlichen Kontakt, sind die Tiere meist günstiger. Man kennt sich, man kann vielleicht auch einmal etwas zurück bekommen ect.
Bei meinen DklW blau-weiß sind auch immer viele "kleine Mängel" dem Käufer zu berichten, dass ich sie meist nicht im Katalog zum Verkauf stelle.
"was nichts kostet ist nichts wert", möchte ich nicht verallgemeinern!
Es gibt Leute die meinen alles (fast) umsonst bekommen zu müssen, diese sollen ruhig wissen, dass auch kleine Rassen ihren Wert haben......
Es gibt aber auch viele nette Zuchtfreunde, wo hohe Verkaufsgebühren eher aus "Geld hin und her schieben" anzusehen ist.
Oft gebe ich denen einfach ein Tier so mit und bekomme ein anderes mal genauso ein Tier zurück. Zuchtfreunde eben.....

LG Kai

Ralf78

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44

Donnerstag, 8. November 2018, 15:36

Hallo.
Es gibt aber auch viele nette Zuchtfreunde, wo hohe Verkaufsgebühren eher aus "Geld hin und her schieben" anzusehen ist.

Oft gebe ich denen einfach ein Tier so mit und bekomme ein anderes mal genauso ein Tier zurück. Zuchtfreunde eben.....
Das habe ich auch schon gemacht. War am Anfang ein Risiko, da man den Menschen nicht kennt, und heute ist es eine gute Freundschaft geworden. Da ist dann das liebe Geld kein Thema mehr.

Damit kann man sich gute Zuchtfreundschaften aufbauen. Wird wahrscheinlich aber nicht bei jedem umsetzbar sein.
Gruß Ralf

Feivel

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45

Donnerstag, 8. November 2018, 18:01

Es passt zwar nicht zum eigentlichen Thema, aber:

Ich war die tage in einem Zoofachhandel welcher noch Lebendtiere verkauft. Dort wird für ZWergkaninchen MIXE 60 verlangt ! Finde ich unverschämt !
Bzw. sollte man dann wirklich die Preise für reinrassige Zuchttiere einiges nach oben schrauben.
Aber es ist ja was für ein Glück jedem selber überlassen was er für einen Verkaufspreis ansetzt und was er für ein Zuchttier ausgibt.
Liebe Grüße, Sabine

andi-kaninchen

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46

Freitag, 9. November 2018, 07:23

Klemens, was soll das?
Ich habe die Frage ernst gemeint gehabt und Michael hat ja ordentlich geantwortet.
Ich werde mir wohl doch überlegen ob es noch Sinn macht hier.
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Jan1604

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47

Freitag, 9. November 2018, 09:39

Leider sind wir hier wieder vom eigentlichen Thema abgekommen... Von "Was sind die Ursachen, dass wir immer weniger werden" zu "was sollte ein Kaninchen kosten"...

Bei der Preisgestaltung ist es meiner Meinung nach ganz einfach.. Der Mark reguliert den Preis... Angebot und Nachfrage..

Bei der Frage warum wir immer weniger werden ist es schon nicht mehr so leicht...
Ich selbst bin ja auch noch nicht so lange RKZ... Leider habe ich besonders in den ersten beiden Jahren oft eine auf den "Deckel" bekommen... Man ist neu und will viel erreichen, wird aber schnell von den "alten Hasen" gebremst... Da kann einen schon die Lust vergehen.. Somit kann ich die Leute verstehen die nach 2 Jahren oder eher schon wieder das Handtuch werfen..
Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen, die ich ja nicht verallgemeinern kann...

Ich persönlich denke ein großer Grund warum wir zu wenig neue/ junge Mitglieder bekommen liegt einfach daran, dass die Kaninchen immer weniger als Nutztier angesehen werden... Nur ohne "Verwertung" ist eine Zucht eben schwierig...
Daher finde ich die Ansätze wie sie z.b. Jürgen betreibt klasse (schöne leckere Rezepte auf seiner Homepage).

Ralf78

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48

Samstag, 10. November 2018, 19:03

Hallo.
Ich selbst bin ja auch noch nicht so lange RKZ... Leider habe ich besonders in den ersten beiden Jahren oft eine auf den "Deckel" bekommen... Man ist neu und will viel erreichen, wird aber schnell von den "alten Hasen" gebremst... Da kann einen schon die Lust vergehen.. Somit kann ich die Leute verstehen die nach 2 Jahren oder eher schon wieder das Handtuch werfen..

Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen, die ich ja nicht verallgemeinern kann...
Ist das ein Problem der Anfänger? Zumindest teilweise. Zum einen muß man erst Erfahrung sammlen und sich einen Stamm aufbauen und zum anderen werden auch Tiere hoch bewertet, über die es sich streiten lässt. Ich beobachte einige Bewertungen der Schauen bei uns. Für mich stellt sich immer die Frage ob die Tiere wirklich so gut sind oder ob da etwas zu gut bewertet wird. Denn man hört so einiges.

Ich persönlich denke ein großer Grund warum wir zu wenig neue/ junge Mitglieder bekommen liegt einfach daran, dass die Kaninchen immer weniger als Nutztier angesehen werden... Nur ohne "Verwertung" ist eine Zucht eben schwierig...
Das ist wirklich ein Problem. Es gab mal eine Diskussion bzgl. der Kaninchenhaltung nach dem Erbeben in Tibet hier im Forum. Das liegt jetzt schon etwas zurück. Aber es spiegelt die aktuelle Situation wieder. Wir als Deutsche leiden keinen Hunger. Somit haben wir Zeit ein Nutztier als Schmusetier zu deklarieren. Das sehen leider auch sehr viele sogenannte Tierschützer so. Die dann wegen Tierschlachtungen Veganer werden. Nur wird dann vergessen, dass es vom Tier ja nichtz nur das Fleisch genutzt wird. Was ist den mit dem Leder, Knochen ect. Sowas wird gern mal vergessen. Tiermist als Dünger ect.
Vor kurzem habe ich ein Buch über die Kosaken gelesen. Dort wird beschrieben wie die Tierbauern, welche Sibirien besiedelten, den Mist in den Wald gekippt haben und der Pflanzenbauer diesen Mist aus Unwissenheit nicht für die Düngung des Bodens benutzt hat. Und immer neue Flächen urbar machen mußte.....
Wissen ist Macht!

Gruß Ralf

Ruma

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49

Sonntag, 11. November 2018, 08:38

Hallo,Jan1604 du hast nur teilweise recht finde ich. Aber was die Meinung von dir und Ralf bezüglich Verwertung der Tiere detrifft ist ein gesellschaftliches Problem. Das hat aber wenig mit dem Problem des Nachwuchses zu tun. Ich habe wohl mit meiner Preis Diskussion was losgetreten was auch nichts mit dem Nachwuchs Problem zutun hat.
Also ich spreche da nur aus meiner Erfahrung! Bin in drei Vereinen Activ tätig Schützenverein/Sportverein/ Brieftaubenzucht in allen Vereinen mindestens 30 Jahre und in allen gibt es Nachwuchs Probleme aber nicht nur weil die Jugend kein Bock hat, nein sondern weil sie von den Alten ausgebremst werden!!!! Und die sogenannten Jugendwarte oder Zuchtwarte ( Nachdenklich ) helfen ja auch nur bedingt wenn ich da an meine Anfänge in der Brieftaubenzucht zurückdenken da hat jeder jedem geholfen. Und heute denken doch nur alle an sich selbst und nicht an die Gemeinschaft in einem Verein. Da sollte jeder einzelne mal drüben nachdenken.
Und wenn dann mal ein Anfänger bei euch vor der Tür steht und nach einem Tier fragt, muss eigentlich jeder Züchter sagen ( nur das Beste für den Anfänger ) denn nur so ist die Zucht von Kleintieren aller Art zu retten.
So und nun könnt ihr mich Steinigen für meine Meinung ( Die im übrigen von vielen Vertreten wird, nur wenige Sprechen sie aus )
Gruß Ruma

  • »Werntal-Zwerge« ist männlich

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50

Sonntag, 11. November 2018, 09:47

Hallo Ruma,
du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

bin selbst seit 43 Jahren aktiv im Kaninchenzuchtverein tätig.
Habe auch als Jugendobmann alles mögliche probiert, wie kostenloses Zuchtpaar. Schaubesuche, Kräuterwanderung und vieles mehr.
Erfolg gleich null.
Solange noch der Vater oder Opa die meiste Arbeit gemacht haben war alles in Ordnung, bis mann gemerkt hat das Hobby macht Arbeit und kostet Zeit dann war es vorbei.
Dazu kommen noch die erschwerten Zucht- und Haltebedingungen. Wir sind ja schon soweit, dass mann auf einen Dorf Probleme bei der Haltung von Kleintieren bekommt.
Leider geht es mit der Kleintierzucht noch weiter bergab und Ich selbst habe wenig Hoffnung, dass der Trend aufgehalten werden kann.
Gruß Siegfried

Jan1604

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51

Sonntag, 11. November 2018, 19:02

Aber was die Meinung von dir und Ralf bezüglich Verwertung der Tiere detrifft ist ein gesellschaftliches Problem. Das hat aber wenig mit dem Problem des Nachwuchses zu tun.
Naja. Wenn es ein gesellschaftliches Problem ist, ist es ja unweigerlich ein Problem des Nachwuchses. Schließlich ist der Nachwuchs ja nur ein Teil der Gesellschaft...
Sicher gibt es viele weitere Gründe warum wir immer weniger werden.. Daher habe ich ja auch geschrieben "ein großer Grund...".
Bei den Rest gebe ich dir recht.. habe ich ja auch so in meinen Beitrag geschrieben ;)

Gustav

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52

Montag, 10. Dezember 2018, 17:17

Wenn wir ehrlich sind kommen doch die meisten Jungzüchter aus Familien,die viele Jahre Kaninchen hielten oder halten,sei es zur Selbstversorgung oder Zucht.


IDie wenigsten Väter werden Ihren Kinder Ställe bauen und Kaninchen besorgen um sie zu vermehren ,wenn sie dies nicht selbst von "früher" kennen.
Letztendlich bleibt nach der ersten Euphorie eh die Arbeit an den Eltern hängen.
Kurzum will ich damit sagen, wenn wir als Züchter unsere Kinder oder Enkel in unserem nächsten Umfeld begeistern könnten wäre es schon ein großer Schritt.Vielleicht
kann mann soger ein paar Ställe sponsern,dann wäre ein Anfang gemacht.Es fängt doch im kleinen an.....
Nicht immer die Schuld unserer Gesellschaft geben,das wäre zu einfach!!!!