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Nordhase

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1

Sonntag, 23. September 2012, 09:08

Kastanien für Kaninchen?

Hallo,

wisst Ihr, ob man Kastanienfrüchte Kaninchen geben kann, bzw. darf? Ich habe nichts darüber gefunden, dass die Früchte giftig wären. Wir haben bei uns so viele Kastanien, dass es doch nett wäre, wenn die Tiere ab und zu was davon essen könnten.
Da sie aber die Früchte so nicht essen, müsste man die Kastanien entweder zerkleinern oder mit etwas vermengen.

Hat jemand damit Erfahrung gesammelt?

Grüße,
Bettina

andi-kaninchen

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2

Sonntag, 23. September 2012, 09:55

Esskastanie/Marone/Edelkastanie

Ich habe in diesem Jahr das erste mal esskastanien geerntet.
Nun gehen ja die Meinungen zum Geschmack der Frucht weit auseinander. Ich selber habe sie noch nicht probiert, werde es aber hofendlich noch schaffen bevor sie verdorben sind. Zur Zubereitung, rösten, glasieren und so gibt es ja viele Rezepte im Internet.

Was mich mal interessieren würde, hat jemand Erfahrungen mit dem Verfüttern der Esskastanien an die Kaninchen?
In Frankreich werden ja die Schweine damit gefüttert und das Fleisch als besonders wertvoll angepriesen. Was dann ja auch im Preis sichtbar ist.

Die Nüsse haben einen hohen Gehalt an den Kohlenhydraten Stärke und Saccharose.
Der hohe Zuckergehalt zusammen mit dem hohen Wassergehalt frischer
Früchte macht sie leicht verderblich. Der hohe Kohlenhydratgehalt
unterscheidet die Kastanien von den meisten anderen Nüssen, die
vorwiegend Fette beinhalten. Der Proteinanteil ist frei von Prolamin und Glutenin, Kastanienmehl ist daher nur in Mischung mit anderem Mehl backfähig. Der Gehalt an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist hoch. Der Proteingehalt ist höher als in Kartoffeln, aber geringer als in Getreide. Der Fettgehalt ist gering, hat aber einen hohen Anteil an Linol und Linolsäure (550–718 Milligramm Linolsäure und 78–92 Milligramm Linolensäure je 100 Gramm Frischmasse). Der Kalium-Gehalt ist hoch, der Natriumgehalt sehr niedrig (9 Milligramm je 100 Gramm Frischmasse). An Vitaminen sind nur zwei Vitamine der B-Gruppe in größeren Mengen vorhanden:Riboflavin(B2) und Nikotinsäure(B3), die auch temperaturstabil sind.
Qelle: Wikipedia
Da es sich um einen Baum handelt der auch vom Aussehen her nicht altäglich ist, suche ich eben Alternativen fals uns die Kastanien nicht schmecken.
Ich habe bei einem meiner letzten Aufenthalte in einer leider geschlossenden Klinik mit einem sehr alten Park und somit auch altem Baumbestand einen kleinen Baum damals mit genommen und in meinen Garten gepflanz.
Leider ist er etwas Frostempfindlich, vorallem sind spät Fröste sehr gefährlich und können dem Baum zusetzen. Diese Erfahrung musste ich im letzten Jahr machen, da hatte der Baum zum ersten mal Blüten bekommen und promt gab es noch mal Frost und alles war dahin.

Um so schöner das wir in diesem Jahr die ersten Früchte ernten konnten.
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

PeterW

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3

Sonntag, 23. September 2012, 15:56

Hallo Andreas,

eigentlich kommt jedes jahr die frage nach der verwertung von kastanien auf.

Esskastanien sind in der regel zu teuer, als dass man sie an Tiere verfüttert, die normalen Roßkastanien sind da schon eher realistisch.

Aus meiner Erfahrung haben kaninchen Kastanien noch nicht gefressen, weder ganz noch zerstoßen, auch andere Kastanienbestandteile werden gemieden. In unserem bauernprojekt ist der eine freilauf direkt untereiner kastanie, Ziegen und auch Schweine gehen dran, kaninchen nicht.

So, ich höre jetzt auf und gehe in das Land der Maronen, um sie richtig zu schlemmen nebst anderem ....

Tschüß

Peter

PS: Es laufen 2 gleiche Themen, vielleicht zusammenführen ?

4

Sonntag, 23. September 2012, 19:05

Hallo Bettina,

ich weiß es leider auch nicht, aber meinst du Eßkastanien oder Roßkastanien?

http://www.sweetrabbits.de/kaninchen-ernaehrung.html

Das ist eine sehr interessante Seite, Kastanienäste stehen ziemlich weit unten, aber da sind auch andere Sorten Obst, Gemüse und Kräuter aufgelistet.

Grüße
Tanja

andi-kaninchen

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5

Sonntag, 23. September 2012, 19:11

Hallo Peter,

mir geht es ja um die Marone und nicht um Roßkastanien.

Was die "Dinger" kosten ist mir egal, da sie in meinem Garten stehen.

Für ein zusammenlegen bin ich nicht, da es ja wie schon eben geschrieben um verschiedene Sorten geht.
Gruß Andreas


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Montag, 24. September 2012, 15:42

Ich verfüttere im Winter auch ab und an Maronen. Die einen mögens (besonders die Riesen), die anderen nicht. Setzt auf jeden Fall Speck an :D Probleme hatte ich damit noch nicht, verfüttere aber auch sonst sehr viel aus dem Garten

Nordhase

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7

Dienstag, 25. September 2012, 07:59

Hallo Tanja,

Danke für den Link. Da steht wirklich eine ganze Menge, den habe ich mir gleich mal als Bookmark gemacht.
Ich rede von den Roßkastanien, nicht von den Maronen wie Andreas.

Laut dem Link sind auch die Blätter nicht so gut für Kaninchen, bzw. sie mögen es erst gar nicht. Damit bin ich zufrieden, werde die Kastanien also lieber dem Kindergarten zum Basteln überlassen^^

Danke für die hilfreichen Posts.

Grüße,
Bettina

Pinsel

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8

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 00:09

Esskastanien (Maronen) verfüttern

Hallo zusammen,
ich will das alte Thema aus aktuellem Anlass nochmal hochspülen. Andi hatte damals danach gefragt:
Was die "Dinger" kosten ist mir egal, da sie in meinem Garten stehen.
Bei uns ist es ganz ähnlich, wir haben drei Maronenbäume im Garten und da sie selbststeril sind, allerings auch nicht bekannt ist, wer wen befruchtet, lassen wir alle drei stehen (auch den, der nicht trägt) und sammeln jedes Jahr Unmengen von Maronen auf, die wir gar nicht selbst verwerten können. Die Konservierung größerer Mengen (haben wir auch versucht) abseits von Schälen und Einfrieren ist relativ aufwändig, so dass wir jedes Jahr immer eine Menge davon wegwerfen müssen. Auch die Eichhörnchen und Mäuse und wer weiß ich noch alles kommt da nicht hinterher, es liegen immer noch Maronen im Garten herum.
So haben wir dieses Jahr versucht, sie an die Kaninchen zu verfüttern. Da sie nicht so pfiffig sind wie Mäuse und sie mit den Pfoten festhalten können, stellen sie sich erstmal etwas unbeholfen an, weil die Dinger ja wegrollen. Schälen und zerkleinern kommt natürlich nicht in Frage, dann kann ich sie ja besser selbst essen ... Wenn Sie den Bogen einmal raus haben, klappt es aber recht gut, wobei es hier individuelle Fähigkeiten gibt. Einige können es sofort, andere brauchen einige Zeit, bis sie dahinter gekommen sind, dass unter der Schale was Leckeres steckt. Dann fressen sie die Samen teilweise sogar mit Schale, manche lassen die Schale liegen.
Da Maronen sehr gehaltvoll sind, gibt es jeden Tag erstmal nur eine pro Kaninchen, meist bei der morgendlichen Fütterung. Einige fressen sie als erstes. Dass sie inzwischen arg eingetrocknet sind, scheint nicht weiter schlimm zu sein, eher sogar gut für die Zähne. Mal schauen, wie lange wir damit auskommen, 5 Obstkisten voll stehen hier noch ...
Gruß
Michael