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kirstenv

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1

Donnerstag, 17. September 2015, 10:59

meißner widder trinkt immens viel,2. in dieser farbe,genetischbedingt?

hallo
ich hab mal versucht in kurzform in den titel zu bringen um was es geht.

kurze vorgeschichte
vor etwas längerer zeit habenw ir einen meißner widder in havanna gekauft ,eine häsin sollte später dazu kommen.

auffällig war von anfang an das der beppo unmengen wasser brauchte ,mind. 1l /tag,trotz grünfutter.
entsprechend hat er auch urin abgesetzt.
sonst war beppo fit,tierärztlich wurde nichts festgestellt. 1 jahr später starb beppo unvorhergesehen,mit knapp 2 jahren.

von der züchterin weiß ich ds sie probleme mit der farbe hatte und diese letztendlich aufgegeben hat.was genau war,weiß ich aber nicht.


nun aktuell

seit knapp 3 monaten haben wir nun wieder einen meißner,wieder in havanna.ein jungzüchter hatte hier auf einer jungtierschau eine mw häsin sitzen,so sind wir ins gespräch gekommen und haben dann den rammler bekommen.wie sich herausstellet stammen seine eltern von der gleichen züchterin wie damals unser beppo und auch der jungzüchter berichtete von ausfällen bei diesen tieren...

diese noch sehr junge(knapp 8 mon) alte rammler hat nun das gleiche problem. er trinkt unmengen und pinkelt entsprechend viel.
wir haben in den kaninchenställen große wannen (breker) mit einstreu und stroh ,trotzdem steht pipi im stall u. das obwohl ich wöchentlich , auch öfter zwischendrin saubermache.

die anderen kaninchen haben das alles nicht,bei den satinangoras sitzen derzeit 3 jungrammler zusammen und die brauchen nicht die hälfte an wasser.......
bisher hatten wir dies wirklich nur bei diesen beiden mw tieren.

nun kommt mir die überlegung ob es einen zusammenhang mit enger linienzucht dazu gibt.

eigentlich sollte im frühjahr eine passende häsin dazu kommen aber nun bi ich garnicht so sicher ob ich das weiterziehen mit den tieren überhaupt angehe.... denke die häsin wird auch irgendwie verwandt mit unserem otto sein da es gerade havanna nicht so häufig gibt.


kann mir dazu vieleicht jemand was sagen,evtl eigene erfahrungen mit so etwas ???


wäre für tips sehr dankbar

lg kirsten

rasputin

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2

Donnerstag, 17. September 2015, 12:48

Hallo Kirsten !

Ich meld mich mal als einer der Züchterinnen des havannafarbigen Meissners...

MW trinken generell mehr, als die etwas kleineren Mittelrassen, das hängt aber nicht mit dem Farbenschlag zusammen, so meine Beobachtung, schwarz wie havanna halten sich da die Waage.

Je nach Fütterung, Temperaturen und Jahreszeit variiert die Menge bei meinen zwischen einem halben bis knappen Liter pro Tag. Bei wenig Trockenfutter, viel Saftfutter eher im unteren Rahmen.
Nach Pelletfütterung ( zweimal am Tag) wird sofort danach gesoffen und den Rest des Tages dann eher wenig.

Ich hatte jedoch auch mal in meinem ersten Zuchtjahr ( 2010) das Thema, dass einige Tiere recht viel gesoffen und gepinkelt haben und immer nass saßen. Da war es aber schnell abgestellt, nachdem die Tiere eine zeitlang Goldrute und Blasentee zur Blasenunterstützung bekamen.
Ich gehe daher von einer Blasenentzündung aus ( Da das Thema recht schnell abgestellt war, hab ich da kein bestätigte Ta Diagnose zu)
Seitdem hab ich Ruhe und nur ab und an mal nen Rammler, der die Tränke als Spielzeug/ Dusche mißbraucht und deshalb in der Badewanne sitzt... Häsinnen sind bei mir eher Wühlmäuse...

Magst Du mir mal die Abstammung der beiden Tiere per PN schicken ?

Thema Linienzucht: ich behaupte, dass bei vielen durchgezüchteten Rassen, die Linien auch nicht 'weiter' verlaufen, als bei den MW. Allerdings ist hier Nachzucht vermutlich zahlreicher durch mehr Züchter und die Selektion eher schärfer, heißt, es finden weniger Tiere in die Zucht, der Maßstab liegt da höher.Leider haben wir wirklich zu wenig Züchter und auch zu wenig mit Ausdauer und Kapazität und meist findet man in den Kleinanzeigen schon frisch abgesetzte Jungtiere zu Hauf im Verkauf. ( Wer kann da schon wissen, ob das Tier ein geeignetes Zuchttier sein wird ???)
Bei engem Verwandtschaftsgrad ist aber eben wichtig, recht genau die Vitalität im Auge zu behalten.
Je seltener eine Rasse ist, um so mehr Kompromisse werden häufig eingegangen.

Abhilfe schaft es nur, wenn wir mehr Kapazität haben und dann gleichzeitig auch streng selektieren, dass kann ich auch nur jedem Neuzüchter mitgeben.


LG Yvonne






3

Donnerstag, 17. September 2015, 13:41

Also ich hänge mich da mal dran als Züchterin des schwarzen Farbenschlags:
undsere Meissner trinken auch mindestens ein drittel bis die Hälfte mehr als vergleichbar Große Wiener.
Meißner sind auch aktiver als Wiener.
Vielleicht liegt es daran.


Schöne Grüße
Wer den Menschen kennt, lernt die Tiere lieben...

kirstenv

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4

Montag, 21. September 2015, 15:34

hallo

also...
unser erster mw kam von janet bernhard
der jetzigen kommt von einem jungen züchter hier aus der nähe,die elterntiere stammen ebenfalls von janet bernhard.
mehr angaben habe ich dazu leider nicht.

einen abstammungsnachweis ,wie wir es für die meerschweinchen kennen,habe ich noch nie bei kaninchen bekommen.auch nicht für die satinangoras,obwohl es hier wohl eher an den vorbesitzern lag... es gab wohl irgendwelche nachweise,die man aber nicht wiederfinden konnte.

so,im ganzen ist der otto ja fit.er ist lebhaft,frißt gut und mag es gestreichelt zu werden.

lg kirsten

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5

Montag, 21. September 2015, 15:56

Wenn der Züchter die Abstammung nicht raus rückt, dann muss es der Zuchtbuch- Führer des Vereins machen, in dem das Tier gezogen wurde.