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Countrysu

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1

Donnerstag, 15. September 2016, 20:01

Frage an unseren Landwirtschafts"minister" ;-)

Hallo Klemens.
Ich habe vor, im Frühjahr eine Fläche von ca. 2000 qm mit Rotklee anzusäen .
Wie muss der Boden bearbeitet werden und wieviel Saatgut werde ich dafür, in etwa brauchen ?
Danke dir schon mal für deine Tips.
LG Susan

Klemens

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2

Donnerstag, 15. September 2016, 20:46

Hallo Su,
Ich brauche noch ein paar Vorinformationen über die Fläche. Ist es ein leichter oder eher schwerer Boden? Was wächst jetzt darauf? Wie sieht es mit Unkräutern/Ungräsern aus?

Gruß Klemens

leotrulla

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3

Freitag, 16. September 2016, 07:11

Was wächst jetzt darauf?
....gegenwärtig steht da noch ein Stallgebäude aus LPG-Zeiten, vermute ich......

T'schuldigung


Thomas
Ich verlese am Sonntag wieder in der Fußgängerzone eine Liste mit Leuten, die mich am A.... lecken können. Es wird wie immer sehr spät werden! :D

Countrysu

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4

Freitag, 16. September 2016, 16:24

Hallo die Herren

@ Klemens
es ist eine "Wiese" mit einigen Unkäutern (Sauerampfer, Großer Ampfer ,Brennessel ,Namen der Ungräser kann ich leider nicht liefern ) und es ist eher leichter Boden.
Mir wurde ja an anderer Stelle schon geraten, die Unkräuter zu nutzen, da ich doch einige Kaninchen mehr habe, würde ich lieber einen höheren Ertrag anstreben.

@Leo
....gegenwärtig steht da noch ein Stallgebäude aus LPG-Zeiten, vermute ich......
du vermutest und liegst zum Glück total falsch, so viel Langeweile hab ich dann doch nicht.Zumal ich dann keine Ackergeräte anfordern müsste sondern die Abrissbirne und nen Presslufthammer :D .
LG Susan

uglauser

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5

Freitag, 16. September 2016, 16:51

Möchtest du denn eine reine Rotkleewiese? Passt für mich nicht so ganz zu Kaninchen, die ja nicht zum Milchvieh gehören ;-) Scheint dir das nicht zu eiweissreich?

Klemens

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6

Freitag, 16. September 2016, 19:52

Hallo Su,
das ist genau das was ich befürchtet habe. Eine Fläche voll von stark wachsenden, konkurrenzstarken Wurzelunkräutern, die zum Teil auch ungern gefressen werden. Das mit dem leichten Boden ist okay. Auch wenn jetzt der/die eine oder andere empört sein wird wegen meinem Rat, aber die Fläche gehört saniert, und zwar mit einem Glyphosat-Präparat. Das kann ein Landwirt Deines Vertrauens für Dich erledigen. Er hat dafür die notwendige Sachkunde und Technik. Alternativ könntest Du auch ein paar Jahre Schwarzbrache machen mit häufiger intensiver Bodenbearbeitung, aber das war ja nicht Dein Plan. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Anwendung, weil der Wirkstoff jetzt gut in die Wurzel verlagert wird. Im Frühjahr aus Samen auflaufende Unkräuter werden aber auf diese Art nicht bekämpft. Da hilft alles was für einen dichten Bestand förderlich ist und ein nicht zu später erster Schnitt, bevor die Unkräuter blühen. Im Spätherbst würde ich den Acker dann Pflügen und im Frühjahr, sobald der Boden bearbeitbar ist eine feinkrümelige Saatbettbereitung machen, mit Fräse oder Kreiselegge. Bei Reinsaat brauchst Du etwa 5 kg Saatgut.

Gruß Klemens

P.S.: Das mit dem Minister ist nichts geworden. Die haben die neue Landesregierung einfach ohne mich gebildet. ;(

Countrysu

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7

Samstag, 17. September 2016, 08:28

Danke erstmal

So hab ich mir das nicht gedacht.... :S
Ich wollte es doch nur leicht :thumbup:
Pflügen, eggen , einsäen und viel ernten. :D :D
Die Brennesel hab ich schon ganzschön dezimiert, die sind nicht mehr soooo gravierend aber dieser Sch.... große Ampfer :cursing: .
Ich hatte an Rotklee gedacht, wegen des Ertrages. Tobinambur könnte ich... ABER genau diese Fläche , so ist es vereinbart im Vertrag, soll einmal im Jahr als Parkplatz für das Volleyballturnier bereitgestellt werden. In den letzten 7 Jahren wurde davon kein Gebrauch gemacht , sollte es doch einmal sein....wäre es nicht von Vorteil die Autos auf die mitunter sehr dicken Stoppeln des Topi zu stellen 8) .

LG Susan

Klemens

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8

Samstag, 17. September 2016, 08:39

Hallo Su,
unter Vorgabe des Parkplatzes sieht es noch ein Bisschen anders aus. Wird die Fläche , vor allem bei feuchtem Wetter, befahren, so empfiehlt es sich der Rotklee in Mischung mit Gräsern anzusäen. Gräser haben ein flaches intensives Wurzelwerk, das wesentlich tragfähiger ist, sonst kann es durchaus passieren dass Deine Wiese nach der Parkerei aussieht wie frisch gepfügt. Beim Rotklee geht man eigentlich vom dreijährigen Anbau aus, da der Rotklee mit der Zeit weniger wird auf der Fläche. Altenativ könnte man eine Mattenrotkleesorte nehmen, die sollen ausdauernder sein. Aber eine gute Bodenvorbereitung bleibt das A und O einer erfolgreichen Aussaat. Auch die Unkrautbekämfung geht nie mehr so effizient wie vor der Saat.

Gruß Klemens

Wollclau

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9

Samstag, 17. September 2016, 22:54

Hallo,

nur so als Bemerkung aus dem "off":
was spricht denn gegen Luzerne?
Das würde ich wahrscheinlich wählen.

Entweder alleine oder mit irgendwas "passendem" dazu


Viele Grüsse, Claudia

Klemens

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10

Sonntag, 18. September 2016, 16:03

Wenn Luzerne klimatisch geht würde ich persönlich auch Luzerne bevorzugen, allein schon weil Luzerne sich nicht so schnell erwärmt wie andere Kleearten und auch nicht so bläht. Aber Susan hat explizit nach Rotklee gefragt. Die Antworten gelten aber auch für Luzerne.

Gruß Klemens

Kai

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Sonntag, 18. September 2016, 16:35

Hallo Klemens,
da es wegen der Krankheit meines Bauern leider diese Jahr nicht geklappt hat, ist mein Vorhaben auf der nächsten Jahr verschoben.

Villeicht kannst du mir dazu auch einmal deinen Rat geben:

Wir haben bei uns Sandboden,
Bisher habe ich dort Wiese, Versuche zu fräsen und dann Klee und Luzerne zu sehen sind meist gescheitert un in kurzer Zeit war wieder nur Gras zu finden.

Ich habe nun vor das ganze Umpflügen und Fräsen zu lassen und dann je zur Hälfe Weißklee und Luzerne zu sehen.

Kann das klappen? "Round-about" oder Ähnliches würde ich nur sehr ungern einsetzen. Wohnhäuser und ein Spielplatz ist nicht so weit entfernd. Die direkten Nachbar liegen zwar alle zwei Meter unter der Erde und werden nichts mehr sagen aber wenn ich im Dorf den chemischen Hammer ansetze gibt es bestimmt Gerede.

Hast du einen guten Ratschlag für mich?
Gruß Kai

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12

Sonntag, 18. September 2016, 19:14

Mein Rat an Countrysu,
lass es dir erstmal abmulchen, danach mit einer Scheibenegge schön tief scheiben dass die Wurzeln zerschnitten werden. Dann einpaar Tage warten, dass die Wurzeln Sonne abbekommen und trocknen. Nun pflügen, kreiseln und einsähen. Als Saatgut empfehle ich das Saatgut von Freudenberger. Kommt mit Packetdienst. Wir haben dieses Jahr Grünlandnachsaat dort gekauft und ich hab extra für die Kaninchen noch 1 kg Kräuter dazugekauft. Die verkaufen auch Einzelkomponenten und mischen auch selbst. Die Saatstärke ist auf der Homepage auch zu ersehen. Gemenge und Kleesorten findest du dort auch.
Mir geht es so ähnlich wie dir. Ich werde dieses Jahr ein Feld vorbereiten für Luzerne, die Winterfurche liegen lassen und im Frühjahr kreiseln und mit der Drille Luzerne rein. Dort will ich dann Luzerneheu machen. Das Feld ist frisch gepachtet und war lange Brache und von Quecke, Nessel und Ampfer übervoll.

Ich wünsch Dir gutes gelingen
Gruß Daniela

PS.: Wir haben einen Landwirtschaftsminister?

Klemens

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13

Sonntag, 18. September 2016, 21:26

Hallo Kai,
Sandboden ist nicht grundsätzlich schlecht,aber er hat einige Nachteile. Aufgrund der Korngrößenverteilung hat er relativ große Poren wodurch er eine geringe Speicherkapazität für Wasser hat (es sicker einfach durch). Er hat einen hohen Luftanteil im Boden was zu einer verstärkten Mikroorganismentätigkeit führt. Pflanzenreste verrotten dadurch schneller. Fallen genügend Niederschläge bei günstiger Verteilung fällt die geringe Wasserhaltekraft nicht so stark ins Gewicht. Sandböden sind leicht bearbeitbar und erwärmen sich schnell, auch sind sie wenig Staunässegefährdet. Bei den Gräsern die so dominant sind wäre es nicht schlecht zu wissen um was es sich genau handelt. Sind es z.B. Rispenarten die sich aus Samen vermehren kann ein Umbruch mit mehrmaliger flacher Bearbeitung diese Arten stark zurückdrängen. Die im Boden liegenden Samen keimen nach der Bearbeitung aus und werden mit der nächsten Bearbeitung abgetötet. Sind es Wurzelunkräuter wie die Quecke ist es nicht ganz so einfach. Diese haben nämlich die Fähigkeit sich über Wurzeln oder Wurzelteilstücke zu vermehren/verbreiten. Bei jeder zerschneidenden Bearbeitung ist es deshalb wie beim Regenwurm, aus 1 mach 2 oder 3, nur mit dem Unterschied, dass es auch totsicher funktioniert. Deshalb wäre nach dem Pflügen eine ausschüttelnde Bearbeitung mit der Egge oder Kreiselegge vorzuziehen. Die Wurzeln sind leichter als Boden und werden nach oben gebracht wo sie verdorren und absterben. Man kann auf Chemie verzichten, aber dann reicht es nicht einfach den Boden Krümelig zu machen und zu säen, sondern man muß die Unkräuter/Gräser gezielt an ihren Schwächen packen, aber das braucht Zeit. Mich wundert nur immer wieder wie effektiv Herr Hofreiter und Konsorten mit gezielt gestreuten Unwahrheiten irgendwann Glauben findet. Wer Unwahrheiten oft und laut genug wiederholt hat scheinbar irgendwann Recht. Aber das ist eine andere Baustelle.
Von Weissklee würde ich abraten. Er macht auf Weiden viel mehr Sinn als auf Wiesen, weil er durch den Tritt der Kühe neue Wurzeln bildet und so entstehende Lücken schließt. Er ist auch schlecht zu mähen und erwärmt sich rasch und führt viel Schneller zu Blähungen. Ich würde Luzerne solo oder mit Hafer als Deckfrucht säen.
Luzerne braucht auch relativ viel von dem Spurenelement Bor was bei Mangel zu deutlich vemindertem Aufwuchs/Ertrag führt.

Gruß Klemens

@Daniela: Als Landwirten solltest Du eigentlich wissen dass der Versuch eine Ampfer-Quecken -Brenneselbrache mit Pflügen und einmal mit der Kreiselegge bearbeiten nicht sehr von Erfolg gekrönt sein wird. So stark ist die Jugendentwickung von Luzerne nicht, dass sie diese Problempflanzen unterdrückt.

  • »Karottenvernichter« ist weiblich

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Montag, 19. September 2016, 18:46

@ Klemens: Ja da geb ich Dir recht. Nur ich versuche ohne Keule auszukommen. Ich bin kein Freund von Glyphosat und bei der Fortbildung war darüber ewig gesprochen worden. Die Meinungen sind da geteilt und viele Verbraucher, laut Landwirtschaftsamt, möchten nicht dass die Felder mit Glyphosat behandelt werden.
Die Bracheflächen werden auch gemulcht, gescheibt und dann gepflügt. Wenn ich merke, dass die Quecke nicht will, renn ich nach dem scheiben nochmal mit dem Grubber rüber. Quecke ist hartnäckig das weiß ich, aber sie haßt Bodenbearbeitung und ihre Wurzeln vertragen keine Sonne. Ich berichte Dir wenn ich Im Frühjahr gesäht haben.
Gruß
Daniela

Klemens

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Montag, 19. September 2016, 20:48

Hallo Daniela,
der Verbraucher hat bei Pflanzenschutz zu 98% keine Ahnung. Da Pflanzenschutz was mit Chemie zu tun hat, die meisten das schon in der Schule nicht kapiert haben, ist es fremd, geheimnisvoll und im Zweifelsfall gefährlich, da ist eine Ablehnung fast schon vorprogrammiert. WEnn dann noch einer daher kommt und Behauptungen aufstellt, die er zwar nicht beweisen kann, aber das Misstrauen verstärken, dann ist die Panik perfekt. Das ganze ist ungefähr so, wie wenn jeder Mitbürger uns Kaninchenzüchtern erklärt wie Kaninchenzucht geht oder zu gehen hat. Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir mal ein paar Hintergrundinformationen zu Glyphosat zukommen lassen, dann ist manches vielleicht verständlicher.
Was die Quecken angeht habe ich ja gesagt, dass es geht, aber nicht schnell. Mit einer erfolgreichen Kleesaat im zeitigen Frühjahr wird das nicht. Ich arbeite im Weinbau sehr viel mit Begrünungen/Gründüngung und ich musste immer wieder feststellen, dass die besten Bestände eben bei einer guten Bodenvorbereitung und einer termingerechten Saat zu erwarten sind.

Gruß Klemens

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