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saminsi

Forenneuling

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1

Mittwoch, 9. November 2016, 09:30

Hier jemand ohne Buchtenhaltung?

Ist hier jemand der seine Kaninchen nicht in Buchten hällt?

Also in Gruppen in Offenställen?

Bräuchte eure Erfahrungen bzgl. größe der Offenställe (für Dt. Riesen). Und vl. habt ihr Fotos eurer Anlagen? _hasi6_

Angora-Angy

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Über mich: Ich züchte Satinangora in Laufställen und in der Gruppe. Wer sich für diese Haltungsform interessiert, darf gern fragen.

Realname: Angela

Wohnort: Witzleben

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gezüchtete Kaninchenrassen: Satinangora, Jamora

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2

Mittwoch, 9. November 2016, 19:31

Ja, hier! :)
Ich hab zwei Außengehege zu je 16m², einen Laufstall zu 10-12m² (ich muss den endlich mal richtig ausmessen) und vier Rammlerboxen zu je gut 4m². Letztere habe ich gerade heute frisch überarbeitet, nachdem ich die Chinaseuche drin hatte... Alles gereinigt, desinfiziert, gekalkt und die siffigen Holztrennwände gegen Gitter ausgetauscht.

Vor der Fertigstellung

Und frisch bezogen von einem Jungrammler mit seinem kastrierten Kumpelkaninchen. Alle meine Rammler haben Gesellschaft.

So sah der Rammlerstall vorher aus. War mal ein Schweinestall. Die Kaninchen liegen sehr gern in den Futtertrögen.


Hier eine Zuchthäsin mit drei Kastratenzwergen in einer neu aufzubauenden Gruppe im Laufstall, da ich die Hälfte meiner Tiere an die RHD verloren hatte...


Hier der Rest der Gruppe in einem Außengehege. Ebenfalls gründlich gereinigt und desinfiziert. Das andere Gehege ist leider komplett leer geworden und dient momentan als Zwischenlager fürs Brennholz, das für Bauarbeiten umgestapelt werden musste.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

Angora-Angy

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3

Mittwoch, 9. November 2016, 19:49


Es sind auch bereits Jungtiere im Außengehege aufgewachsen. Der letzte Wurf wurde dann leider im Alter von 8 Wochen von der Seuche ausgerottet...

Hier ein älteres Bild, mit Kaninchen drin. Schnüff. Alle tot...

Hier noch ein Bild vom Bau. Das sind ausgemusterte Sicherheitszäune aus der Firma, in der ich damals gearbeitet hatte. Wir haben ein Streifenfundament gegossen und darauf die Pfosten geschraubt. Über das gesamte Gehege habe ich ein Netz gespannt, das gibts in nahezu jeder beliebigen Abmessung bei ebay als Katzenschutznetz oder Hühnerschutznetz. Der Naturboden hat sich nicht bewährt, sie graben allzu stark. Obwohl ich einen Graben ausgehoben und alte Dachziegel darin versenkt habe als Ausgrabsperre. Platten sind sicherer und leichter zu reinigen, ich würde immer dazu raten. Man kann Buddelkisten vorsehen, entweder gleich versenkt oder einfach Mörtelkübel oder sonstige der Größe der Tiere angepasste Gefäße mit Sand oder Erde oder sonstigem Substrat gefüllt.

P.S.: Ich benutze gern Kinderbettgitter oder Laufgitter zum Bau der Raufen. Der Abstand der Stäbe passt, damit ausgewachsene Tiere nicht ins Futter steigen können. Jungtiere können das natürlich dennoch. Ist witzig, ihr Gesicht zu sehen wenn sie feststellen dass es auf einmal nicht mehr geht :D Die Raufen in den Außengehegen sind überdacht mit Wellpolyester von der Rolle, klappbar zum leichten Befüllen.
Meine Tiere haben auch schon einen Winter hinter sich und sind bestens damit zurechtgekommen. Die trockenen Schutzhütten werden bei nassem Wetter öfter frequentiert als bei trockenem, aber sie laufen auch gern durch den Schnee.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

saminsi

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4

Donnerstag, 10. November 2016, 06:02

Also mein Laufgehege ist ca. 17m² groß, ausgelegt mit Waschbetonplatten.
Als Trockener bereich dienen alte "Revierwände" aus dem Hundesport zusammengestellt und ein Welleneternitdach drüber.
Durch einen Tunnel aus 50er-Trenagerohren kommen sie auf eine Wiese mit ca. 200². Dort und auch im Laufgehege sind noch einige Hüttchen und Versteckmöglichkeiten aufgestellt.
Dort leben meine 4 Dt. Riesenscheckdamen.

Dann haben wir noch einen "alten" Hühnerstall. Er ist neu gebaut allerdings hatten wir dort nur ca. 1/2 Jahr Hühner drinnnen. Dann wurde er total gereinigt und etwas umgebaut und 2 Thüringer Häsinnen durften einziehen. Der Stall hat die Maße 3x3 Meter und ca. 1,2 Meter hoch, er Steht auf Stelzen da er auf einer ziemlich schrägen Wiese steht. Auf der einen Seite wäre die Möglichkeit die Kaninchen raus zu lassen, da müssen wir allerdings erst etwas einzäunen. Es sind auf zwei Seiten des Stalls große Glasflächen eingebaut dadurch ist es immer sehr hell im Stall. Die ehemaligen "Legebuchten" der Hühner wurden umgebaut und sind nun Verstecke und Wurfboxen geworden. Darauf können sie auch Liegen und direkt beim Fenster raus schaun.

Die Männer leben auf einem Stelzenstall der ca. 1,5x2m hat und zweistöckig ist.

Mein Traum wären solche "Buchten" wie du sie hast.
Leider haben wir auf unserem Grundstück kaum gerade Flächen. Es ist alles ziemlich schräg und dadurch ist es ziemlich schwierig so etwas zu bauen.
Noch dazu liegt das Grundstück nicht an unserem Haus. Es ist ein Nutzgrundstück und dort etwas bauen zu dürfen ist ziemlich unwahrscheinlich. Die aktuellen Ställe sind alle "illegal". Aber für so eine Anlage wäre mir das zu gefährlich!
Leider weiss ich nicht wie das mit dem Gesetzt aussieht ob man so eine Anlage bauen darf bzw. unter welchen vorraussetzungen.
Hat hier jemand eine Ahnung wie das in Oberösterreich so aussieht?

Angora-Angy

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Donnerstag, 10. November 2016, 07:34

In Deutschland greifen die Leute in solchen Fällen gern auf alte Bauwagen oder dergleichen zurück. Das sind ja dann keine festen Bauten, sondern bewegliche Güter, die jederzeit entfernt werden können. Müsstest du halt sehen ob du da eine entsprechend ebene Fläche schaffen kannst.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

saminsi

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6

Donnerstag, 10. November 2016, 09:10

Das wäre natürlich eine Option. Mal sehen ob ich so etwas wo herbekommen kann.

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