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Krista444

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1

Dienstag, 7. März 2017, 17:36

Futter für Angoras

Hallo zusammen, ich habe seit ca. einem Jahr vier Angoras. Ich füttere sie (neben Heu, Grünfutter) mit Berkel-Angora-Kräuter Pellets. Habe damals gelesen, dass diese Rasse dieses Spezialfutter benötigt wegen ihrer Wolle.
Da jeder Sack + Versandkosten knapp 20 Euro kostet, würde ich euch gerne fragen, ob man dieses Futter unbedingt füttern muss...
Ich bin einfach großer Liebhaber dieser Rasse und bin nicht auf gesteigerten Wollertrag aus. Könnte man auch "normales" Futter aus dem Landhandel füttern oder wird die Wolle dann filzig o.ä., so dass die Tiere am Ende drunter leiden?
Wäre euch über Antworten dankbar!

Mike Lutter

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2

Dienstag, 7. März 2017, 18:47

Hallo Krista,

Also aus eigener Erfahrung kann ich dir leider nicht helfen aber ich hab im Internet einen Interessenten Artikel über Angora gefunden, in diesem steht auch dass man den Angoras schon ein spezielles Futter reichen sollte, aber du kannst ihn ja selbst mal lesen: http://www.kaninchen-haltung.com/rassen/angora.html

Viel Erfolg, Mike.

Krista444

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3

Dienstag, 7. März 2017, 20:19

Hey Mike, danke für den Link!! Ich habe schon so viel gegoogelt, aber der Bericht liefert endlich was ich wissen wollte. Das Spazialfutter liefert wichtige Aminosäuren und Energie, was die Angoras fürs Fellwachstum brauchen. Also bleibe ich dabei... koste es eben, was es wolle :rolleyes: Danke dir! :)

Kai

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4

Mittwoch, 8. März 2017, 04:41

Hallo Krista,

Es ist schon von Vorteil, den Angoras das passende Futter zu geben, damit sie keine Mangelerscheinungen haben.
Bestimmt kann man die passende Zusammensetzung auch anders hinbekommen, aber ob das viele günstiger ist, kann ich nicht sagen.

Kannst du nicht Berkel vielleicht bei einem Händler oder Sammelbesteller in deiner Gegend bekommen? Bei und liegt Berkel-Angora um 12 Euro.

Auch Union oder andere Hersteller müssten ähnliches Futter haben. Aber Berkel hat wohl gerade bei den Angorazüchtern einen großen Marktanteil, auch das wird wohl seine Gründe haben.

Gruß Kai

Angora-Angy

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5

Mittwoch, 8. März 2017, 07:40

Also ich finde den Artikel wenig aussagekräftig. Da stehen keine Details zur Fütterung drin. Ich würde mich eher auf Artikel von Angorazüchtern und -haltern verlassen, die nicht nur Allgemeinplätze aus dem Internet zusammengeschrieben haben...
Ich hatte das Angorafutter auch zu Anfang, aber mich hat der Sojagehalt abgestoßen, zumal es genverändertes Soja ist. Außerdem bleibt das Strukturproblem von Pellets allgemein, und Weizen und Melasse haben in meinen Augen auch nichts in einem Kaninchen zu suchen. Angora brauchen mehr Eiweiß und da vor allem Methionin als essentielle Aminosäure. Die ist in natürlicher und gut bioverfügbarer Form in Leinkuchen enthalten, der gleichzeitig durch die Schleimstoffe der Leinsamenschalen den Darm "durchputzt" und der Bildung von Bezoaren vorbeugt. Zusätzliches Eiweiß kann man z.B. mit Erbsen zuführen, die allerdings zerkleinert werden müssen. Meine Tiere lassen ganze Erbsen liegen und fressen nur geschrotete. Reichlich Eiweiß ist auch z.B. in Klee und Brennnesseln enthalten.
Ich finde das Buch "Kaninchenfütterung" (Lackenbauer) sehr interessant, da stehen die Nährwerte einzelner Futterkomponenten drin. Was fehlt kann man sich im Internet zusammensuchen. Es gibt ja auch prima Rechner, mit denen man den Proteingehalt ermitteln kann. Je nachdem wo man wohnt kann man die Komponenten im Landhandel sackweise kaufen und zuhause nach Bedarf mischen. Mein Mischfutter nach Art des Hauses kostet mich um die 50cent pro Kilo....
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

Angora-Angy

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6

Mittwoch, 8. März 2017, 07:53

Außerdem hat das Angorafutter nur minimal mehr Protein in der Deklaration als z.B. das Zucht&Mast vom gleichen Hersteller.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

7

Mittwoch, 8. März 2017, 12:06

mal ein landelhandel fragen der berkel bestellt. oder mit mehreren zusammentun, der auch hühner puten pferde usw hat und bei berkel direkt anfragen
habe bei mir ein landhandler gefragt ob der auch kaninchenfutter verkauft, ob der von der selben firma angora futter bestellen könnte, derjenige hat sich schlau gemacht, gibt es angeblich nicht von dieser firma,
obwohl der futterhersteller es hat ?( ?( ?(

Krista444

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8

Mittwoch, 8. März 2017, 20:42

Meine Güte, das mit der Angora-Fütterung scheint ja echt eine Philosophie für sich zu sein... :huh: Erbsenflocken füttere ich sowieso hin und wieder, da bin ich ja schon auf dem richtigen Weg. Leinsamen auch kein Problem.
Werde im Landhandel nachfragen, ob die sonst mal mitbestellen. Weiß nur nicht, ob Raiffeisen da so "flexibel" ist. Wegen der Inhaltsstoffe verlässt man sich eigentlich auf den Futteranbieter. Werde mir mal Literatur besorgen und ansonsten fang ich echt selbst an zu mischen...

Angora-Angy

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9

Freitag, 10. März 2017, 09:02

Obacht! LeinSAMEN ist nicht das gleiche wie LeinKUCHEN. Die Schale der Leinsamen ist unverdaulich, du musst die Körner also in irgendeiner Form aufbrechen (schroten, quetschen,...), sonst kommen sie genauso hinten wieder raus wie sie vorne reingegangen sind. Leinkuchen ist das, was beim Ölpressen von den Leinsamen übrig bleibt, da sind die Schalen also schon gebrochen und du hast keinen so hohen Fettgehalt.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

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10

Freitag, 10. März 2017, 13:50

Es ist keine große Kunst, ein Angora zu füttern und auch keine Wissenschaft.

Ich gebe denen ganz normales Futter. Jedoch ist bei Angoras der Bedarf an Kraftfutter größer, die produzieren Wolle und zwar ständig nachwachsend.

Im Winter steigt dieser Bedarf nochmal an, wenn es kalt wird. Die Tiere müssen dann ,,heizen´´, also ihre Körpertemperatur halten.

Also ergänzt man das Angorafutter, um Kraftfutter und, dass kann im bestimmten Rahmen auch fettig sein.

Gleiches gilt bei Trächtigkeit und Aufzucht.

Leinkuchen, ein Abfallprodukt aus der Leinölproduktion, ist dabei im Gespräch und wird von den meisten Züchtern auch verfüttert.

Kann man machen, muss man aber nicht.

Geeignet ist alles, energiereiche Futter.

Hier ist irgenwo auch ein Futterrechner, das geht ganz leicht. Da kannst du alle möglichen Varianten durchprobieren.

Wenn du es weniger wissenschaftlich möchtest:
Unsere bekommen ab Frühjahr, alles was die anderen Kaninchen auch bekommen und zusätzlich eine Mischung aus Quetschhafer, Gerste, normale Kaninchenpellets (wechselnde Hersteller) und Papageienfutter.
Ab und an Rapsöl untergemischt. Ich gebe auf einen 10 Liter Eimer Futtermischung 1 - 2 Esslöffel Rapsöl.
Wir haben anstatt des Rapsöls auch Leinkuchen, aber da gibt es verschiedene Sorten, wenn du mal ein gutes Produkt gefunden hast, dann bleib dabei.
Manches staubt und krümelt eklig.
Und Öl und Kuchen zusammen geht nicht, das ist dann zu fett.

Im Winter steigt der Anteil an Quetschhafer und Leinkuchen etwas.
Und sie kriegen trockenes Brot, auch wenn das neuerdings der Teufel persönlich ist, bei den Kaninchenfuttern. :)
Mir völlig wurscht.
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11

Freitag, 10. März 2017, 14:12

Also... der Tip ist jetzt teuer und nicht 1:1 umsetzbar. Also, du sollst nicht losziehn, dir unten genannten Heft besorgen und alles so machen, wie s da geschrieben steht.
So meine ich das nicht.

Mich interessiert, bei Tierhaltung und Tierzucht immer, was die lieben Tierchen denn früher verspeist haben, als noch nicht eine Megaindustrie, an den Futterkomponenten mitverdient hat.
Bei allen Tieren, nicht nur bei Kaninchen.

Zufällig habe ich bei Ebay grad ein Heftchen gesehen, dass ich auch besitze, und das in der Hinsicht schön zu lesen ist.

http://www.ebay.de/itm/Wischer-Max-Wirts…l8AAOSwdGFYvAW6

Man sollte sich Grundkomponenten übernehmen, wenn man so was liest.

Und alles weglassen, was nicht ganz zeitgemäss ist.

Jedenfalls ist das Heft zwar alt, aber ziemlich interessant.

Vielleicht kriegt man es iwo nochmal preiswerter?
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uglauser

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12

Freitag, 10. März 2017, 17:57


Mich interessiert, bei Tierhaltung und Tierzucht immer, was die lieben Tierchen denn früher verspeist haben, als noch nicht eine Megaindustrie, an den Futterkomponenten mitverdient hat.
Bei allen Tieren, nicht nur bei Kaninchen.

Da muss man aber auch die Leistungen vergleichen. Vor 100 Jahren gaben Angoras nicht 1 - 2 (!) kg Wolle, sondern vielleicht 100-200 g. Heute sind das echte Hochleistungstiere mit allen Vor- und Nachteilen. ich würde aber ein solches Tier nicht einfach Handgelenk x Pi füttern wollen.

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13

Sonntag, 12. März 2017, 13:03

Ich hatte hier auch Deutsche Angoras, sie hatten eine ganz ausgezeichnete Wolleistung.
Dieses Jahr kommt wieder ein Pärchen, ich glaub nicht, dass sie weniger Wolle geben, so wie wir sie füttern.
Fast nur die Wolleistung das Kriterium für eine gelungene Angorakaninchenfütterung ist, wär es leicht.
Oder?

Man kann natürlich aus ALLEM, eine Wissenschaft machen.
Oder man hat so etwas ebend ,, im Handgelenk``.

Für die, die das nicht haben, steht der Futterrechner online oder man kann sich Literatur besorgen.
Für die ganz Unsicheren gibt es Fertigfutter.

Wo ist das Problem?

Züchter und sogar Halter sind ganz verschieden.
Welchem Züchterschlag man zugehört, zeigt sich mit der Zeit.
Und selbst Halter, haben ganz verschiedene Ausrichtungen bei ihrer Liebhaberhaltung.

Ich bin dafür, sich anzueignen, was die eigenen Methoden ergänzt und den Tieren zuträglich ist, alles andere stillschweigend für sich ad acta zu legen.

Jeder muss für sich selbst bestimmen, was akzeptabel ist. Mir steht da kein Urteil zu. Weil die Ansichten halt verschieden sind. ;)

Ich würde in 100 Jahren weder einen Futterrechner benutzen, noch nur Fertigfutter füttern. (Ausser, es ist Seuchenalram, dann ist die Wiese hier, nichts was man den Tieren täglich geben sollte.)
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung und meine Einstellung. Jemand anders, denkt da mit Sicherheit wieder ganz anders drüber.

Jedenfalls ist Angoras füttern leicht... nur Mut!

Deutsche Angaoras sind als Haustierrasse vom aussterben bedroht... wir wollen hier doch Niemanden verunsichern?

Und darüber hinaus, ist es wirklich nicht schwer. :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Kaninchen.im.Stall« (12. März 2017, 13:11)


Klemens

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Sonntag, 12. März 2017, 15:00

Hallo Daniela,
da du scheinbar das Handgelenk hast könntest du doch mal etwas konkreter werden, dann würdest du auch einen sinnvollen Beitrag zum Forum leisten. Das konkreteste was du bis jetzt von dir gibst ist, dass alle die nicht einfach drauf los füttern und das aus dem Handgelenk hinkriegen einfach etwas minder begabt sind. Du brauchst in 100 Jahren keinen Futterrechner, aber scheinbar hast du ihn dir doch runtergeladen, sonst wüsstest du ja nicht wie einfach er funktioniert. Du würdest keine Pellets füttern,aber hast doch ein Jahr lang Fertigfutter mit Kokzidiosemedikament gegeben. Kokzidiose wird nicht von Mücken übertragen und gegen RHD und Myxomatose hilft kein Kokzidiosemedikament.
Also komm mal wieder auf den Boden und diskutiere mit uns in einem vernünftigen Ton und etwas mehr Inhalt.

Gruß Klemens

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Montag, 27. März 2017, 17:11

da du scheinbar das Handgelenk hast könntest du doch mal etwas konkreter werden, dann würdest du auch einen sinnvollen Beitrag zum Forum leisten. Das konkreteste was du bis jetzt von dir gibst ist, dass alle die nicht einfach drauf los füttern und das aus dem Handgelenk hinkriegen einfach etwas minder begabt sind. Du brauchst in 100 Jahren keinen Futterrechner, aber scheinbar hast du ihn dir doch runtergeladen, sonst wüsstest du ja nicht wie einfach er funktioniert. Du würdest keine Pellets füttern,aber hast doch ein Jahr lang Fertigfutter mit Kokzidiosemedikament gegeben. Kokzidiose wird nicht von Mücken übertragen und gegen RHD und Myxomatose hilft kein Kokzidiosemedikament.
Also komm mal wieder auf den Boden und diskutiere mit uns in einem vernünftigen Ton und etwas mehr Inhalt.


Wem habe ich denn ein Jahr lang Pellets mit Kozidosemedikament gegeben?

Wenn das der vernünftige Ton ist, den du vorschlägst..... dann gib dir mal Mühe.

Und sag mir mal, wer 1 Jahr lang Pellets mit Kokzidosemedikamente gibt und warum.

Und wer hat was von RHD und Myxo gesagt und in welchem Zusammenhang?
Ich jedenfalls nicht. Du drehst frei, mein Guter.

Und arbeite bitte an deinem Ton.
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16

Montag, 27. März 2017, 17:15

So, das ist der einzige Post, den ich hier veröffentlicht habe und in dem Kokzidosemittel und auch unsere Futterzusammensetzung vorkommen. Da ging es um Säuren in der Tränke.

Wir sind mit dem auflaufen komplett aus dem Schneider.
Bis jetzt... man soll ja nichts beschrein.

Ich denke, es liegt daran, dass wir ab etwa Februar ( jedenfalls ab der Zeit, wo die Weiden dickere Knospen ansetzen ) Weide verfüttern.
Die Jungtiere bekommen die täglich so bald sie fressen und ich reduziere die Gaben dann auf 2,3 Mal wöchentlich je älter sie werden.
Die ersten 4 Wochen in denen sie das Fressen anfangen, gibt es die Weide täglich.

Zum anderen bekommen sie genau so lange ein Kokzidosemittel, ungefähr bis sie 6-7 Wochen alt sind, das wird dann mit zunehmenden Alter langsam ausgeschlichen.

Mit Grünem fangen wir langsam an und steigern das, bis sie dann ihre Tagesration fressen und auch vertragen.
Nebenher gibt es Kraftfutter (Pellets, verschiedene Sorten), Brix, Heu (ich glaub, wir haben sogenanntes Kräuterheu?), verschiedene naturbelassene Getreide, auch vorgekeimt, Wiesengrün, Brot, gekochte Kartoffeln, Soja zu einem ganz kleinen Teil, Haferflocken, Gemüseabfälle, jede Menge Zweige von Obstbäumen oder anderes Laubgehölz, Nadelbaumzweige auch ab und an und, und, und....

Mit 8-10 Wochen sollten sie rundum alles fressen können.

Bis jetzt hat das geklappt.

Natürlich werden die Tränken alle Wochen sauber gemacht, die Näpfe auch.

Ich denke aber, wir haben den Segen zum großen Teil der Weide zu verdanken, seid dem ich die regelmäßig füttere, kommen wir viel besser über den Sommer.

Allerdings, meine Beobachtung trifft vor allem für meine Tiere zu, die leben seid Generationen hier und sind eifrig selektiert.
Grad was so Sachen wie auflaufen im Jungtieralter betrifft, die hätte ich dann zur Weiterzucht nicht genommen.....

Ich habe außerdem ein Widderpärchen zugekauft und da ist es schlecht....
Die Eltern muss man schon vorsichtig füttern.
Ich habe auch den Eindruck, dass die gar nicht die ganze Palette an Futtermitteln kennen.... ?
Die halten sich bevorzugt an Pellets, Brot und Heu und sehen Grünes anscheinend als Naschwerk?
Vielleicht fressen sie aber auch instinktiv nur das, was sie gut vertragen..... ?

Die Jungtiere waren dann eine wahre Freude.
Von 4 sind 2 regelmäßig aufgelaufen, als wir an der Stelle waren, wo Grünfutter fast die ganze Tagesration ausmacht - die Mutter gleich mit.

Ich hab sie dann separiert, 2 haben ohne Probleme alles gefressen und mit den restlichen zweien und der Frau Mama, hatte ich meine Not.

Nun wäre eventuell die Stelle gewesen, wo man dem TA eine Kotprobe bringt und anschließend zur Chemiekeule greift?

Ich habe mir aber gedacht, dass vielleicht eine generelle Unverträglichkeit vorliegen könnte, nachdem ich die Eltern schon einige Zeit in Pflege hatte.

Um es kurz zu machen.....
Frau Mama und 2 ihrer Nachkommen halten es so, dass sie Grünes fressen, aber eher als Beigabe betrachten, sehr eifrig sind sie dabei nicht.
Alles was trocken ist, wird mit Begeisterung in sich reingestopft und einzig die Weide in größeren Mengen vertragen.
Mit Wiesen- und Grünzeugs muss man vorsichtig sein, ich geb das denen nur noch in kleinen Mengen.
Ich habe über Wochen versucht, die 3 an den hier üblichen Verbrauch ranzuführen - totale Fehlanzeige, bei einer Fütterung, die als halbe bis dreiviertel Tagesration Grünes vorsieht, streikt einfach deren Verdauung.

Da das Problem nur bei dem einen, einzigen Wurf auftrat, denke ich, es gibt Tiere die die Futterumstellung gut vertragen und andere eben nicht.
Es wird zu einem guten Teil Disposition sein, wenn so viele Jungtiere trotz einwandfreier Hygiene regelmäßig auflaufen.

P.S. An deiner Stelle würde ich das Kokzidosemittel standardmäßig einsetzen in den ersten 8 Wochen, du hast da ja eine ganz typische Kokzidose im Bestand.
Da musst du von Anfang an was dagegen tun, das verfliegt nicht einfach.
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Montag, 27. März 2017, 17:23

Mit Grünem fangen wir langsam an und steigern das, bis sie dann ihre Tagesration fressen und auch vertragen.
Nebenher gibt es Kraftfutter (Pellets, verschiedene Sorten), Brix, Heu (ich glaub, wir haben sogenanntes Kräuterheu?), verschiedene naturbelassene Getreide, auch vorgekeimt, Wiesengrün, Brot, gekochte Kartoffeln, Soja zu einem ganz kleinen Teil, Haferflocken, Gemüseabfälle, jede Menge Zweige von Obstbäumen oder anderes Laubgehölz, Nadelbaumzweige auch ab und an und, und, und....


Womit wir auch unser Angorafutter hätten und da gibt man nun einfach mehr Energiereiches dazu. Am besten Haferflocken, Rapsöl und Presskuchen von Leinsamen, Leinkuchen genannt.

Wenn die Anteile interessieren, ich mess das in Scheffeln ab. Man kann auch jedes andere Messgefäss nehmen.

Also, die aktuelle Futtermischung ohne Feucht- und Grünfütter:

2 Teile Hafer, 2 Teile handelsübliche Pellets, 1 Teil Leinkuchen, 1/2 Teil Sonnenblumenkerne (oder Papageienfutter) und 1 Teil Gerste.

Alles andere gibt es noch dazu.

Und im Winter gibt es zusätzlich noch Brot und ausserdem 2 Teelöffel Leinöl über die Fertigfuttermischung. Bloss... Leinkuchen und Leinöl ist fast ein bissel fett, aber wenn im Winter Frost um 15Grad ist, mache ich das doch. Bei Winterfütterung kommt es sehr auf die Aussentemperaturen an.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kaninchen.im.Stall« (27. März 2017, 17:29)


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Montag, 27. März 2017, 17:36

Und zu guter Letzt möchte ich noch zu bedenken geben, dass das Mitglied, dass die Frage gestellt hat, genau 2 Tage hier war.
Es hatsich am 7. März hier angemeldet, hat 2 Beträge geschrieben und hat gar nichts mehr gefragt.

Vielleicht liege ich ja recht, mit meiner Idee, dass man Neulinge, die sich für eine derart gefährdete Rasse wie Angorakaninchen interessieren, nicht gleich verunsichern sollte.

Möglich wär s ja....
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Montag, 27. März 2017, 20:02

Du würdest keine Pellets füttern,aber hast doch ein Jahr lang Fertigfutter mit Kokzidiosemedikament gegeben. Kokzidiose wird nicht von Mücken übertragen und gegen RHD und Myxomatose hilft kein Kokzidiosemedikament.


Ich habe mir jetz alle Posts nochmal durchgelesen. Das hat mich interessiert, wer ein Jahr lang Kokzidienfutter gibt.

Ich habe mal folgendes geschrieben:

Wenn ich so was mitkriege und ich bekomm den Eindruck, der Übetragungsweg, müssen die Mücken sein, wenns s nach Kokzidose ( hätte Myxo heissen müssen) klingt, gibt es Fliegengaze an die Ställe, ich lasse Grünes, Grünes sein und gebe Pellets mit Koki.
Mir ist auch egal, ob man das SO! macht oder ob das Jemand anders, anders macht.
Grünes gibt es dann nur noch von unserem Bungalow, der liegt 200 Meter höher und das Klima ist nicht so feucht, wie hier.
Ich wart auch nicht, ob meine eine Krankheit bekommen oder nicht.
Im Spätsommer, wenn die heissen, feuchten Tage vorbei sind, können sie meinetwegen auch wieder was von unserer Wiese haben, aber bis dahin nicht.
Dazu muss man noch sagen, wir sind 10 Meter (nicht Kilometer) weg von der Saale, die hat hier so nen kleinen Nebenarm und das ist ne Mückenbrutstätte, wie s schlimmer nicht geht, glaub ich.


Das ist so eine Sache, Kokzidose kann auch durch Kot in der Wiese übertragen werden.
Wilde Kaninchen haben wir hier massig. Das hab ich nicht geschrieben, ist aber so.
Also, Grünzeug - Entzug

Myxomatose wird durch Mücken übertragen, also Grünzeug Entzug. Und Gaze. Ich hätte anstatt Kokzidose, Mykxo schreiben sollen. Berücksichten MUSS man beides.

Und weil man gar nicht weiss, was grassiert Kokzidose oder Myxo, für die Jungtiere Kokzidosefutter für die Alttiere Pellets und Körner und anderes.
Niemand gibt ein Jahr lang Kokzidienfutter.
Hättest du das nicht damals in dem Thread fragen können? Oder dich in deinem Post darauf beziehen???

Das hat doch mit Angorafütterung gar nichts zu tun?

Ich mach das jetzt aber wie alle anderen, ich bin vorwiegend still.
Ich schliesse mich der gefühlt 1700 Mann starken Leserschaft an.
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