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FlorianP

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1

Sonntag, 7. Mai 2017, 16:10

Sperrung von Neuzuchtanträgen

Hallo zusammen,

kurze Information für die die es interessiert...

Auf der nächsten ZDRK-Versammlung soll es zu einem Antrag zur 3-jährigen Sperrung von Neuzuchtanträgen kommen.

Sollte also jemand ne "geplante" Neuzucht im Stall haben, solltet ihr euch beeilen oder eben warten.

Bin gespannt.. _summer_
Und dann diese Zweifel, ob ich der Bekloppte bin oder alle um mich herum...

*..jetzt auch mit Kameraüberwachung _haue_

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2

Sonntag, 7. Mai 2017, 19:01

Ich glaub nicht, dass das so kommt.
Grad Neuzüchtungen sind doch sehr interessant.
Das wird dann nur so sein, dass die vielen interessanten, neuen Rassen und/oder Farbschläge trotzdem gezüchtet werden, nur nicht unter der Schirmherrschaft des ZDRK.

Man sollte lieber bei wenig gezüchteten, älteren Rassen, den Anreiz zur Zucht und Ausstellung erhöhen.
_ballon_ In der Ruhe liegt die Kraft. _ballon_

nandu1104

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3

Sonntag, 7. Mai 2017, 19:56

Hallo, da habe ich leider ein bisschen eine andere Meinung, wir haben jetzt sooo viele Rassen, wo bei vielen noch viel Arbeit ist, es müssen erst mal Züchter gefunden werden, die diese Rassen auch mittragen. Mittlerweile gibt es bald mehr Rassen wie Züchter!?

Wernersen

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4

Sonntag, 7. Mai 2017, 20:29

Das Problem von den vielen neuen Rassen ist, dass sich ja nicht mehr Züchter finden, sondern die vorhandenen Züchter ggf die vorhandene Rasse aufgeben oder reduzieren, so dass sich irgendwann von jeder Rasse nur noch ein paar Züchter finden, mit den daraus resultierenden züchterischen Nachteilen für die Rassen. So, wie ja schon häufig genug vorhanden.

Dieses Problem befürchte ich zB bei den Kleinrexen. Wer braucht die wirklich ? Es gibt sie in Zwergform und als "normale" Rasse. Die Kleinrexe werden sicher nicht zum Vorteil für die vorhandenen Rexe sein.

Meiner Meinung nach richtig, dass es einen Stop gibt und auch das die vorhandenen, nicht mehr gezüchteten Rassen auf den Prüfstand kommen.

nandu1104

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5

Sonntag, 7. Mai 2017, 20:41

Bei dem Thema Kleinrexe ist es grade wieder eine Gradwanderung, sehe viele denen die großen zu groß geworden sind, ( Alter, nur noch 2 Leute am Mittagstisch ) aber umbedingt Rexe haben wollen, für die sehe ich doch noch eine Chance!?

Kai

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6

Montag, 8. Mai 2017, 05:42

Hallo,
ich weiß ja nun nicht, wer auf der ZDRK-Tagung welchen Antrag einreichen wird und ob es dann dafür auch eine Mehrheit geben wird.

Allerdings glaube ich, dass die z.Zt. geltenden Regularien zur Genehmigung und Zulassung von Nach- und Neuzuchter schon recht streng sind.

Darum halte ich persönlich eine weitere Einschränkung durch eine Sperre für Neuzuchten für nicht nötig.

Dieses Mittel ist vor einigen Jahren einmal angewandt worden und hat nach meiner Meinung außer Unzufriedenheit wenig gebracht.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Hürden so schon hoch genug sind.
Man brauch erst einmal genügend Mitsteiter, dann muss man genügend Zucht- und Nachzuchttiere von ausreichender Qualität haben.
Ich glaube, dass ist genug Einschränkung um "Eintagsfliegenrassen" auszusieben.

Gruß Kai

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7

Dienstag, 9. Mai 2017, 10:04

Ich glaube nicht, dass man durch weitere Regularien neue und vor allem junge Züchter findet und diese mit solchen Beschränkungen für die Kaninchenzucht begeistern kann.
Viele Grüße aus Salzweg _hasi8_

leotrulla

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8

Dienstag, 9. Mai 2017, 10:24

Hallo zusammen,

Das Problem von den vielen neuen Rassen ist, dass sich ja nicht mehr Züchter finden, sondern die vorhandenen Züchter ggf die vorhandene Rasse aufgeben oder reduzieren, so dass sich irgendwann von jeder Rasse nur noch ein paar Züchter finden, mit den daraus resultierenden züchterischen Nachteilen für die Rassen.
...ich finde, das ist der wesentliche Punkt. Die Rassekaninchenzucht verzettelt sich u.U. in immer mehr Rassen und Farbvarianten, bei bestenfalls gleichbleibender Züchteranzahl aber abnehmender genetischer Breite und Tiefe des Tierbestandes.
Ob dessen finde ich das Vorhaben des Verbandes sehr verantwortungsbewusst und bemerkenswert weitsichtig.

Darüber hinaus denke ich nicht, dass sich der Züchternachwuchs von einer solchen Regelungen negativ beeinflussen lässt, denn wer steigt denn in die Zucht ein mit dem erklärten Ziel, eine neue Rasse zu ziehen? Das ist doch züchterisches Hochreck und kein Betätigungsfeld für Anfänger.

Gruß

Thomas
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Wernersen

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9

Dienstag, 9. Mai 2017, 11:56

Sehe ich genauso, Thomas. _daumenhoch_

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10

Dienstag, 9. Mai 2017, 12:27

Das wird dann nur so sein, dass die vielen interessanten, neuen Rassen und/oder Farbschläge trotzdem gezüchtet werden, nur nicht unter der Schirmherrschaft des ZDRK.

Das sehe ich genauso - man muss ja nicht einmal einem Verein angehören, um züchten zu können.
Viele Grüße aus Salzweg _hasi8_

torsten

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11

Dienstag, 9. Mai 2017, 13:12

....irgendwann haben wir es dann bestimmt auch hinbekommen, dass jeder seine eigene Rasse bzw. Farbenschlag züchtet. Ein Hoch auf die Individualisierung. X(

Realistisch betrachtet brauchen wir nicht mehr sondern weniger Rassen bzw. Farbenschläge. Ergibt sich doch rein schon aus den Zahlen.

weniger Züchter = weniger gezüchtete Tiere = engerer Genpool

Aber dem Egoismus und eigenem persönlichen Geschmack ist Vernunft halt egal.

Gruß Torsten

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12

Dienstag, 9. Mai 2017, 14:12

Realistisch betrachtet brauchen wir nicht mehr sondern weniger Rassen bzw. Farbenschläge. Ergibt sich doch rein schon aus den Zahlen.

weniger Züchter = weniger gezüchtete Tiere = engerer Genpool


... und was dann gezüchtet werden darf, entscheiden die hohen Herren vom ZDRK?
Viele Grüße aus Salzweg _hasi8_

leotrulla

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Dienstag, 9. Mai 2017, 14:23

... und was dann gezüchtet werden darf, entscheiden die hohen Herren vom ZDRK?
...wenn Du die Ergebnisse Deiner Bemühungen ausstellen möchtest wohl schon Irmgard. Ich würde es aber auch nicht so absolut betrachten wollen. In der Ausstellungszucht muss schon eine gewisse Ordnung herrschen und irgendjemand muss die auch festlegen dürfen,- vernünftigerweise macht das der Verband, welcher durch seine Mitglieder legitimiert ist.

Jedem, dem das nicht passt, weil er unbedingt verzwergte rosa Widder mit thüringerfarbenen Punkten erzüchten möchte, kann das ja auch nach eigenem Gusto machen. Ich sehe da weder einen Widerspruch noch ein Problem. Ob ein solch durchindividualisiertes Verhalten der Rassekaninchenzucht insgesamt dienlich ist, kann sich jedermann(-frau) selbst ausmalen.

Gruß

Thomas
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Kai

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Dienstag, 9. Mai 2017, 15:49

Hallo,
endlich mal ein Thema über das man schön diskutieren kann!
Ich hoffe es artet nicht in einen Regionskrieg aus !!!


Also ich bin für Neuzucht in Maßen!

Wir haben schon jetzte sehr strikte Auflagen:
Für die Genehmigung eine Neuzucht braucht man schon 10 Züchter aus 5 Landesverbänden (wobei nicht alle Anträge bei der ZDRK-Standardkomission imm ankommen, dies obliegt schon den LVs)

Um eine Rasse dann zuzulassen braucht man schon doppelt so viele Züchter, mindestens 200 Zuchttiere und 500 Nachzuchttiere und natürlich entsprechend viele, gute Tiere auf Bndes- und Landesschauen1
Bei einem neuen Farbenschlag sind nur halb so viele Züchter erforderlich.
Dies zu wuppen ist schon nicht ganz einfach.

Her einmal ein paar Beispiele aus nicht ganz so Ferner Vergangenheit:

Als die Bartkaninchen nicht gleich zur Neuzucht zugelassen wurden, gab es einige Leute die kein guten Haar am ZDRK ließen (auch hier im Forum), zahlreiche Züchter traten dem BDK bei oder Vereinen in Belgien und Österreich um dort ihe geliebte Rasse zu züchten. Man wählte dann eben mit den Füßen!

Oft habe ich damals auch Interessenten gehört die in einen Verein eintreten wollten, es scheiterte daran, dass man ihnen erklären musste das Löwenköpfchen im ZDRK keine anerkannte Rasse war......

Auch heute habe ich bei meinen ZwwA das Problem, dass ih viele Interessenten enttäuschen muss, sie würde für diese Rasse in einen Verein eintreten und oder gerade erst eingetreten.
Da sie noch keine 5 Jahre Mitgliedschaft im ZDRK aufweisen, dürfen sie sich nicht an einer Neuzucht beteiligen. Auch wenn sie bereits seit Jahren Kaninchen "gezüchtet" haben.


Ja wir haben viele Rassen!
Wir haben alte Rassen die einen besonderen Schutz bedürfen!
Aber wir müssen auch mit der Zeit gehen, wenn unsere Rasseangebot "am Markt nicht so gefragt sind" bekommen wir keine neuen Mitglieder!

Ich denke dabei un einmal an die Angorakaninchen, schaut man einmal durch das Netz ist man schon verwundert wie viele Leute solche Tiere in den unterchiedlichsten Farben züchten, toll wenn man einen Teil davon in unserere Verine bekäme.

Ebenso könnte man es über die Satin-Angora sagen! Die Rasse hat viele Interessenten (nicht nur hier im Forum) aber der Zug fährt z.Zt an uns vorbei......

Ist es da wirklich sinnvoll nur am bewährten zu hängen und Neues komplett abzulehen ?!

Darum noch einmal mein erster Satz:

Also ich bin für Neuzucht in Maßen!



Liebe Grüße Kai puschel

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15

Dienstag, 9. Mai 2017, 22:47

Bei dem Thema Kleinrexe ist es grade wieder eine Gradwanderung, sehe viele denen die großen zu groß geworden sind, ( Alter, nur noch 2 Leute am Mittagstisch ) aber umbedingt Rexe haben wollen, für die sehe ich doch noch eine Chance!?
Ganz genau so ist das. Meine Lieblingskaninchen sind z.B. Rexe. Ich halte aber keine mehr. Zu groß, wir schaffen das nicht, mit dem essen.
Kleinrexe wären da schon eher interessant.
... nur die Anlage ist leider voll. _engel_
Ich find es für den Rexliebhaber, mit nicht so grossem Fleischbedarf eine schöne Alternative.

_ballon_ In der Ruhe liegt die Kraft. _ballon_

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 05:13

Ich habe zwar etwas provokant nachgefragt, weil mich die Aussage: "Wozu noch eine neue Rasse, wir haben doch schon so viel!" verärgert, wenn sie so pauschal ausfällt. Dadurch werden auch sehr viele Chancen vertan.

Ich züchte selber Satinangora, weil die Wolle, die ich selber verarbeite, mit keiner anderen Wolle zu vergleichen ist. Es wäre schön, wenn auch andere Züchter auch darauf hinarbeiten würden, dass der Wollertrag, die Frohwüchsigkeit und Körperform verbessert und dabei die guten Muttereigenschaften und die Fruchtbarkeit erhalten bleiben. Leider ist es hier so, dass ganz viele Experimente mit Einkreuzungen von Angora und/oder Satinkaninchen gemacht werden, damit "frisches" Blut dazu kommt. Welchen fatalen Auswirkungen das haben kann, lese ich immer wieder und hatte selbst schon ein solches Tier dabei. Ursula schrieb mal irgendwo, es dauert etliche Generationen, bis man das wieder draußen hat.

Da habe ich mir schon oft gewünscht, dass die Satinangora anerkannt wären, damit ich gezielt Tiere nachkaufen könnte. So wird alles Langhaarige als Angora, wenn die Wolle etwas glänzt als Satinangora verkauft. Ob die Zähne in Ordnung sind, ob das Gewicht stimmt oder sonstige Probleme in der Linie sind, interessiert niemand. (Wobei das auch unter den Rassekaninchenzüchtern vorkommen soll. :D )

Es ist ja nicht so, dass diese Rasse erst "neu" gezüchtet werden muss, es gibt sie bereits, nur nicht in Deutschland. Deshalb finde ich die Aussage, mal soll als Anfänger erst einmal was anderes züchten, etwas daneben. Interessenten werden mit sowas vergrault.
Viele Grüße aus Salzweg _hasi8_

zwergloh

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17

Mittwoch, 10. Mai 2017, 05:52

Ich bin auch für Neuzuchten oder neue Farben.
Andere Länder regeln es zum Teil anders, dass Farbschläge innerhalb der Rassen gekreuzt werden dürfen für die genetische Bandbreite. Da kreuzt man allerdings oft mit Verstand. Gute Züchter bleiben Farbrein und liefern entsprechende Qualität, der Rest naja....

Ich habe erst die Tage meine alte Unterlagen und Lektüre sortiert. Wieviele Rassen wurden damals versucht zur Anerkennung zu bringen und es wurde mehrmals gescheitert. Nach jahrzehnten heute dann doch eine der beliebtesten Rassen. Der Geschmack wandelt sich eben mit der Zeit. Warum sind hier fast alle Rassen mit massiger Struktur und massig Kopf so beliebt, während andere Länder noch ursprünglich schlanke Formen der gleichen Rasse haben.

Das Problem sind nicht die vielen Neuzuchten sondern der Wandel im Geschmack der Gesellschaft. Klar sind viele Rassen alt und schutzwürdig. Mir persönlich gefällt keine einzige davon wirklich. Ich würde sie mir deswegen auch nicht holen, egal ob sie aussterben oder nicht. Es sind schon viele Rassen und Farben ausgestorben. Nicht nur in Deutschland.

Ich kenne etliche Züchter die fangen im Verein an und haben eine Rasse geholt um eine zu haben oder eine die nur mäßig gefällt. mit der Anerkennung neuer Rassen, die in Größe / Farbe / Fell halt voll ihren Geschmack treffen, könnt ihr euch ja vorstellen was passiert ist. Neue Rassen können auch neue Züchter anziehen, weil damit es für sie im Verein interessant wird.

Ich habe lieber jemanden, der seine Rasse mit Herz züchtet und auch voll dabei ist, weil er eben seine Traumrasse hat, als jemanden der nur halb bei der Sache ist.

leotrulla

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18

Mittwoch, 10. Mai 2017, 06:28

Servus Irmgard,

Da habe ich mir schon oft gewünscht, dass die Satinangora anerkannt wären, damit ich gezielt Tiere nachkaufen könnte.
Aber da würde das Problem doch beginnen. Es gäbe so wenig Züchter, in der Folge wenig Tiere ohne genetische Breite und Tiefe, dass Du Dir guten Glaubens und voller Hoffnung Tiere in den Stall holst, mit denen Du nicht glücklich würdest. Das ist doch das Problem mit der Ausstellungzucht bei seltenen Rassen. Bei x inzestiös missgebildeten Tieren werden auch einige ausstellungsfähige Tiere fallen. Kleinirmi (t'schuldigung) ersteht ein sg-Tier, will damit züchten und bricht vermutlich in Tränen aus, wenn sie die Würfe begutachtet. Dann fahre gleich nach Österreich und besorge Dir Deine Zuchttiere dort, wenn die Rasse dort genetisch breiter aufgestellt ist?!

... und was dann gezüchtet werden darf, entscheiden die hohen Herren vom ZDRK?
Wie wär's, Du würdest eine Hohe Dame und nämest aktiv Einfluss auf die Entscheidungen? ;)

Es ist ja nicht so, dass diese Rasse erst "neu" gezüchtet werden muss, es gibt sie bereits, nur nicht in Deutschland. Deshalb finde ich die Aussage, mal soll als Anfänger erst einmal was anderes züchten, etwas daneben.
So pauschal habe ich das nicht gemeint und Deine Rasse ist nicht neu, sondern eben hierzuland' halt nicht anerkannt.


Gruß

Thomas
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Mittwoch, 10. Mai 2017, 07:48


Dann fahre gleich nach Österreich und besorge Dir Deine Zuchttiere dort, wenn die Rasse dort genetisch breiter aufgestellt ist?!

Wenn dann fahre ich in die Schweiz :)


Wie wär's, Du würdest eine Hohe Dame und nämest aktiv Einfluss auf die Entscheidungen?

Dafür bin ich zu alt. Ich habe mich darüber informiert. So wie die Strukturen sind, braucht man da schon seine 20 Jahre.

Bevor ich meine Zeit damit verbringe mich über irgendwelche Verkrustungen aufzuregen, verbringe ich lieber ein paar Tage mit meinem Mann in der schönen Schweiz, besuche Ursula und Pascal und nehme von ihr wieder Nachwuchs von Neuimporten mit. Ist viel entspannter.
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Mittwoch, 10. Mai 2017, 08:35


Da habe ich mir schon oft gewünscht, dass die Satinangora anerkannt wären, damit ich gezielt Tiere nachkaufen könnte. So wird alles Langhaarige als Angora, wenn die Wolle etwas glänzt als Satinangora verkauft. Ob die Zähne in Ordnung sind, ob das Gewicht stimmt oder sonstige Probleme in der Linie sind, interessiert niemand. (Wobei das auch unter den Rassekaninchenzüchtern vorkommen soll. )
Ja? Wer macht denn so was?
Ich kenne persönlich Niemand.


Allerdings ist es nicht so, dass die Satinangoras einen allgemein gültigen Standart hätten.
Sie werden nur ganz selten farb rein gezüchtet.
Es gibt ausserden keinerlei Richtlinien für die Masse und Qualität der Wollfasern.
In der Satinangora - Szene macht wirklich jeder Züchter, was er für richtig hält.
Vielleicht sollte man erstmal ein paar allgemein gültige Standart installieren?
Vielleicht könnte man eine IG gründen und sich gemeinsam ein paar Gedanken machen?
Zuerst braucht man wohl eine Organisation, bevor man allgemein gültige Standart entwickeln kann?

Und
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