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j4f

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1

Mittwoch, 22. November 2017, 02:42

Rassezucht unaufhaltsam rückläufig?

Moin ihr Lieben,

ich musste mich aus unterschiedlichen Gründen vor einigen Jahren aus der Kaninchenzucht ausklinken, hab jetzt wieder ein paar Ställe und bin damit angefangen für mich im stillen Kämmerlein ein paar Tiere nach meinen Vorstellungen zu basteln, also fern der Rassezucht.
In der letzten Zeit habe ich so dann auch mal wieder ein paar Ausstellungen besucht und feststellen müssen das in meinem Einzugsgebiet Kreisschauen mit Tierzahlen bestückt sind die vor einigen Jahren noch durchschnittliche Zahlen bei Vereinsschauen waren, bzw. Tiere auf einer Kreisschau von nur einem Verein bestückt wurde.
Ich war nicht wirklich überrascht und denke das es weiter stark rückläufig wird wenn sich auf lokaler Ebene nichts rührt. Natürlich muss es auch eine Entwicklung auf Verbandsebene geben, hier bin ich bisher noch nicht so gut informiert was sich in den vergangenen Jahren getan hat.
Eine im Internet angekündigte Kreisschau fand gar nicht erst statt, es gab keine Information dazu, sehr ärgerlich für mich persönlich und vllt. auch für andere Besucher, die den Weg umsonst gemacht hatten. Für mich waren es 100 vergurkte Km. Eine telefonische Anfrage, es gab ja auch am Ausstellungsgebäude keinen Hinweis, ergab das die Ausstellung nicht gemacht wurde weil nicht genug Tiere zur Verfügung standen.
Vllt. ein Beispiel dafür wie man Interessenten vergraulen kann ;)
Der Besuch einer anderen Kreisschau war schon sehr nett, hier war zu bemängeln das zu wenig Info vorhanden war. Es gab Hinweisschilder zur Ausstellung, ein Vereinsheim mit 3 Türen, über einer Tür ein Schriftzug "Ausstellungsraum" - dieser war verschlossen, nächste Tür war ebenfalls verschlossen, also an der nächsten Türe dann erfolgreich, nette Begrüßung und auf die Frage ob es keine Ausstellung gäbe dann die positive Antwort und man wurde zum Ausstellungsraum begleitet.
Die Gespräche waren offen und nett, von daher ein wirklich netter Verein!
Eine weitere Ausstellung aus 2 zusammengelgten Kreisen, ich glaube mit 8 der 9 Vereinen brachte es auf grob 170 Tiere.
Die besuchten Lokalschauen waren leider auch recht mager bestückt.
Überall sehr auffallend war das es, bis auf die üblichen, immer gleichen Plakate, keine bis kaum Informationen zur Rassezucht oder zu den Kaninchen gab, auch deutlich interessierte Besucher wurden nicht oder kaum mal angesprochen, man konnte teilweise den Eindruck gewinnen das der Züchterkreis sich selbst ausreichend genügt.

Wie es für mich den Anschein hat sind in einigen Vereinen die Mitgliederzahlen der aktiven Züchter so verschwindend gering das sich daraus nicht mal die Hälfte der benötigten Mitglieder zur Vereinsgründung findet, nicht verwunderlich das die Vereine keine eigene Schau mehr schaffen.
Wäre es da nicht sinvoller wenn schwache Vereine und auch Kreise zusammen gehen?
Wäre es für Besucher nicht auch beeindruckender wenn sie Ausstellungen mit 700 und mehr Tieren besuchen statt 170 Tiere aus 20 Rassen inkl. Farbschlägen auf einer Kreisschau zu sehen?
Der Rückgang wird überall beklagt und gleichzeitig wird sich zurückgelehnt und zugeschaut.
Man muss das Rad nicht neu erfinden aber mal etwas daran drehen damit es sich bewegt könnte doch besser sein als nichts zu tun.
Vllt. sollte umgedacht werden und man öffnet sich, geht an Schulen, Kindergärten, Jugendheimen mit den Tieren und leistet etwas Öffentlichkeitsarbeit, hier gibt es sicherlich einige Möglichkeiten zumindest um Interesse zu wecken und vllt. auch zu vertiefen.
Gut aufgebaute Ausstellungen mit ordentlich ausgestattetem Infostand und informierendem Personal, bessere Nutzung von Werbemöglichkeiten im Vorfeld, Video- und oder Powerpointpräsentationen zu z.B. KaninHopp, Handarbeit, Zucht und Aufzucht, usw. es gibt schon nutzbare Möglichkeiten.
Wenn die Kreise kaum Tiere stellen können warum nicht offene allg. überregionale Schauen zur Präsentation?

Soweit ich es sehe sterben hier die Vereine nach und nach immer mehr weg, die Zahl der passiven Züchter übersteigt die der aktiven bei weitem, eine traurige Entwicklung.
Stark betroffen sind die größeren Ballungsgebiete in den ländlichen Regionen mag der Rückgang langsamer sein.

uglauser

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Mittwoch, 22. November 2017, 07:04

Ich finde es lustig, da du, als eigentlich motivierter Kaninchenzüchter, Tiere nach eigenen Vorstellungen zusammenbastelst und dich gleichzeitig über die kleine Zahl an Ausstellungstieren beschwerst ;-) Aber die mangelnde Info zu Kaninchen finde ich auch schade. Da könnte man sehr viel mehr herausholen, zB auch so Klapptafeln mit Fragen und, darunter versteckt, die Antworten.

j4f

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Mittwoch, 22. November 2017, 07:33

Hallo Ursula,
das ich mir Tiere bastel mag für dich lustig sein, es könnte aber ebenso eher traurig sein. Es gibt halt für so einiges Gründe aber darum geht es ja hier nicht, zudem beschwere ich mich nicht, ich finde es nur recht traurig das trotz massivem Rückgang wenig auf lokaler Ebene dagegen getan wird, zumindest in meinem Gebiet.

Ralf78

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Mittwoch, 22. November 2017, 10:30

Hallo.
Das ist ein Thema was durch alle Verbandsebenen geht.
Ich selbst bin Mitglied in einem Verein mit Durchschnittlich 200 Tieren zur Lokalschau und einem sehr guten Besucherstrom. Die Tierzahl können wir aber nicht mehr aus eigenem Antritt stemmen und haben uns Gastaussteller aus Frankreich gesucht. Wir stellen bei denen aus und die bei uns. So ist jedem geholfen. Wir stehen mit der Tierzahl, bis auf einem 2ten Verein, so ziemlich allein da. Die anderen Vereine bekommen im Durchschnitt 100 Tiere Tendenz nach unten zusammen. Es geht so langsam aber der Koalisationsgeist im Kreisverband SLS um. Und die Vereine welche keine Schau mehr auf die Beine gestellt bekommen, stellen dann mit anderen zusammen aus und bekommen eine halbwegs vernünftige Schau zustande.
Ich bin seit etwa 6 jahren wieder aktiver Züchter und konnte die Endstirnigkeit vieler Züchterkollegen und vor allem der Nachbarvereine miterleben. J4f hat es ja schon gut erläutert, dass Werbung, Informationsfluss und Schauaufmachung mehr als zu wünschen übrig lässt. Ich kann von Glück sagen, dass mein Verein in welchen ich Schriftführer/ Internetbeauftrage bin meine Neuerungsvorschläge angenommen hat und einiges geändert hat. Von einem ansprechenden Werbeplakat, Ansprechende Werbeflyer, einem per Druckerei gedrucken Katalog sowie einer gepflegten Homepage. Den nur gemeinsam sind wir stark. Bei diesem Thema haben viele Vereine noch Nachholbedarf. Frage ist nur ob diese Vereine noch die Zeit dazu haben, dazu zu lernen und es dann umzusetzen.
Ich selbst war auf einer Kreisausstellung die 80km weit weg ist. Die Tierzahl war der momentane Durchschnitt. Die bewerbung war in meinen Augen mehr als schlecht. Es wurde in dem hiesigen Vereinsgebäude abgehalten. Für Aussehnstehende war es nur durch durchfragen zu finden. Wegweiser fehl am Platze. Wie will man Besucher ansprechen, wenn Nachbarn nicht einmal wissen das eine Schau stattfindet. Aber viele sind in meinen Augen zu alt um etwas zu ändern. Es geht die Ansicht um, ich mache nicht mehr lange also nach mir die Sinnflut. Dann noch das Affentheater auf Landesebene wirb nicht gerade für neue Mitglieder. Die wenigen die sich dann doch zur Zucht durchringen, werden von dem Altmitgliedern durch ihre Umgangsformen sowie Schlechtreden untereinander geprellt und hören dann mit der Zucht gleich wieder auf.
Man kann es ja genau bei der neuen Wahl zum ZDRK-Präsident beobachten. Es gibt einen sehr guten Favoriten, der in seinem Landesverband viel umgesetzt hat und auch schnell reagiert, was bei der RHD2 letztes Jahr zu spüren war. Dieser Favorit wird aber nicht von allen Wahlberechtigten gern gesehn, weil die lieber Gefallen einlösen von anderen Kandidaten.

Ich sehe düster in die Zukunft.
Aber die Hoffnung stirbt zu letzt.
Gruß Ralf

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ralf78« (22. November 2017, 10:38)


Achleitner

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5

Mittwoch, 22. November 2017, 18:45

Hallo Ursula,
das ich mir Tiere bastel mag für dich lustig sein, es könnte aber ebenso eher traurig sein. Es gibt halt für so einiges Gründe aber darum geht es ja hier nicht, zudem beschwere ich mich nicht, ich finde es nur recht traurig das trotz massivem Rückgang wenig auf lokaler Ebene dagegen getan wird, zumindest in meinem Gebiet.

Wer denkt er bastelt sich Tiere ist auch für die Rassekaninchenzucht kein großer Verlust. :P 8) :D
Wenn es um die Vereinszucht geht bevorzuge ich Besserwisser im Verein vor Besserwisser außerhalb der Vereine. ;(
http://achleitnerkaninchen.jimdo.com/

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Donnerstag, 23. November 2017, 08:03

Wer bist du eigentlich?
Warum schreibst du nicht wie du heißt.
Weiterhin beschwert du dich über deine Gegend, wo kommst du her?
Warum trittst du nicht einem Verein bei?
Alles bemängeln ist einfach, hilf doch mit was zu ändern!
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

j4f

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7

Donnerstag, 23. November 2017, 10:49

Warum ich noch keinem Verein wieder beigetreten bin hat verschiedene Gründe, u.a. reicht momentan meine Stallkapazität grade aus um mir ein paar Schlachter zu basteln aber auch dies ist ein anderes Thema.

Was habe ich getan?
Ich habe aus Interesse einige Ausstellungen besucht, vllt. auch mit dem Hintergedanken wieder in Richtung Rassezucht einzusteigen, meine Beobachtungen dazu fand ich sehr traurig, ich meine es hat mich wirklich berührt, weshalb ich hier dann dies Thema eröffnet hatte. Leider hat nur Ralf zum Thema geschrieben.
Beschwert habe ich mich absolut nicht, es waren lediglich Feststellungen, vllt. ist es besser hier nichts weiter zu schreiben ...

Wonnegauer

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Donnerstag, 23. November 2017, 16:19

Was denken sich denn die "Forumsaltmeister" und "Forumsmeister" ?

Da macht ein evtl. Wiedereinsteiger Anmerkungen, die sicherlich die Probleme unseres Verbandes aufzeigen, und wie reagieren die ???
Unqualifiziert draufhauen, denn die Wahrheit vertragen sie anscheinend nicht, bzw. können nicht über die angesprochenen Punkte sachlich diskutieren, lediglich den Verfasser so anzumachen, dass dieser sich mit Recht fragt, ob er hier denn richtig ist.
Sehr diskussionsfähig ist m.E. eher was der "Altmeister" in den letzten Monaten so von sich gibt. Aber das wissen sicherlich die meisten hier ...

Wünsche allen viel Spaß mit ihren Tieren,

Manfred

Kai

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9

Donnerstag, 23. November 2017, 16:36

Hallo, sorry, dass ich mich jetzt erst melde, aber auch mein Tag hat nur 24 Std und davon nimmt die Versteigerung (abgesehen von Familie und Arbeit) momentan viel Zeit ein! "J4F" , dir erst einmal herzlich Wilkommen im Forum!!!! Du hast nun ja gleich den Finger in eine Wunde gelegt, aber auch wenn du für deine Worte gleich Kritik anhören musstest, muss ich dir leider zumindest Teilweise Recht geben. Da es aber immer einmal Leute gibt, die anonym im Forum Kritik posten ohne dazu zu stehen, reagieren eben gerade langjährige Forummitglieder darauf etwas agressiv. Ich versichere dir die meinen es aber nicht böse. Es ist schon verständlich, wenn man nicht gleich im www zu viel von sich preisgeben möchte. Ein Vorname und eine Region wäre aber eine nette Geste. Nun kurz zum eigentlichen Thema, dass wir ruhig einmal genauer mit vielen Meinungen diskutieren können und du schon gut angesprochen hast:
  • Wie wirken Rassekaninchenzüchter auf Aussenstehende?
  • Wie kann man eine Schau atraktiver machen für Aussenstehende?
  • Wie kann man neue Züchter gewinnen?
  • Wie kann man unsere Außendarstellung verbessern?
Das sind alles Fragen die sich noch deinem Beitrag stellen. Und die stellen sich viele Personen auf den verschiedenen Posten seit Jahren. Leider gibt es wohl da keine Patentlösung. Mögliche Lösungsansätzen stehen schon jetzt folgende Probleme gegenüber:
  • zu wenig Mitglieder
  • zu wenig "fitte" Mitglieder
  • die anfallenden Arbeiten werden schon jetzt auf zu wenig Schultern verteilt
  • viele altere Mitglieder stehen Neuerungen und Änderungen ablehnend gegenüber (Stickworte: Vereins- oder Verbandfusionen, Kanin-Hop, ect.)
Es würde mich freuen, wenn diese Diskussion SACHLICH weiter geführt wird, vielleicht ergeben sich dadurch ja auch Anregungen und neue Ideen! Man findet unzählige Gruppen von Leuten die Kaninchen halten und züchten, leider haben wir organisierte Züchter es bis heute ncht geschafft viele davon für unsere Vereine und Verband zu gewinnen. Diese Zug fährt an uns leide zu oft vorbei. Wir krigen wir das wohl geändert? Mit pöbeln und "nich-wahr-haben-wollen" wohl nicht. LG Kai

j4f

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Donnerstag, 23. November 2017, 18:37

Zitat

Vereins- oder Verbandfusionen
Ich denke hier müsste es in schwachen Regionen beginnen denn ohne genügend aktive Aussteller keine Ausstellungen, bzw. nur schwache Ausstellungen.
Natürlich ist es für die ältere Generation schwierig und vllt. unvorstellbar aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Viele Vereine sterben so oder so mit der Zeit weg und dem einzelnen aktiven Züchter bleibt dann nichts als einem anderen Verein beizutreten, wie ja schon so geschehen. Ich denke es werden so unnötig Jahre verschenkt, ein Umdenken wäre hier aus meiner Sicht nötig.
Wie bewegt man einen Verein dazu über Fusion nachzudenken? Vllt. aus dem LV heraus Denk- Umdenkanstöße geben? Vllt. bewirkt es etwas wenn konkret an diese Vereine herangetreten wird.

Schauen attraktiver gestalten, da gibt es reichlich Möglichkeiten, allem voran geht aber erstmal besser besetzte Ausstellungen hinzubekommen.
KaninHopp, Kinderspassprogramme, Kuscheltierbewertungen, guter Infostand, aktive Ansprechpersonen an den Käfigen, wo es Spinnerinnen gibt Präsentation der Wollprodukte und Spinnerei, die Gestaltung der Räumlichkeiten mal überdenken, usw. hier gibt es viel was man tun könnte.

Größer angelegte Werbung im Vorfeld, natürlich auch hier wieder entscheidend das die Größenordnung geschaffen werden kann.
Plakate, Flyer an Schulen, Kindergärten, Jugendheimen, da wo der Nachwuchs täglich sitzt.
Warum nicht auch mal in solchen Einrichtungen für Kinder versuchen ein paar Tiere dort zu lassen worum sich die Kinder eine Zeit lang kümmern, denke das sowas in Absprache mit Kindergärten und Schulen durchaus möglich ist, in der Verbindung dann auch eine Unterrichtsstunde Kaninchen vom Züchter dazu ;)
Es gibt überall Bauernmärkte und sowas, auch diese können zur Präsentation genutzt werden.

Wernersen

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Donnerstag, 23. November 2017, 19:51

Moin Reiner,
in meinen Augen alles korrekt wieder gegeben. Habe mir neulich 2DIN A4 zusammen geschrieben, was man alles machen kann. Ist fast identisch mit deinen Ideen.

Und Manfred: _daumenhoch_
Gruß Falko

Ralf78

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12

Freitag, 24. November 2017, 06:47

Hallo.
Warum nicht auch mal in solchen Einrichtungen für Kinder versuchen ein paar Tiere dort zu lassen worum sich die Kinder eine Zeit lang kümmern
Sowas ähnliches machen wir wieder seit 2 Jahren. Gehen in die Kindergärten der Gemeinde und stellen verschiedene Rassen/ Farbenschläge vor. vom größten deutsche Riesin (unsere Prinzessin) und dem kleinsten Frabenzwerg loh havanna(unserem Bruno). Und einige dazwischen. Mit Aufruf zu einem Malwettbewerb, Thema wie die Kinder sich ein Kaninchen vorstellen. Einige Bilder hatten Kaninchen mit Kronen. Die Reaktion hat positiv auf unserer Schau gezeigt, da wir die Preisverleihung auf unserer Schau gemacht haben. Die Sieger wurden persönlich mit Familie zu Schau eingeladen.
zu wenig Mitglieder
Die wenigen Vereine, welche mit anderen Vereinen noch gerade so eine Schau zustande bekommen, werden von anderen Vereinsvorsitzenden abgeworden. So das den kleineren Vereinen der Todesstoss gegeben wird. Der Abwerber denkt nur an sich. Es ist bei uns richtig ein Mitgliederkampf entbrand. Auf der Strecke bleiben die kleinen Vereine und auch die popularität der Rassekaninchenzucht.

Gruß Ralf

Kleinwidder

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13

Freitag, 24. November 2017, 07:28

Es Ist lobenswert, dass sich wieder ein ehemaliger Rassekaninchenzüchter im Forum meldet um Aufmerksam zu machen, dass die Kaninchenrassezucht in Deutschland unaufhaltsam rückläufig ist. Was soll sich auf lokaler Ebene großartig verändern, wenn in den Vereinen die aktiven Mitglieder fehlen bis auf etliche Ausnahmen das aber nicht die Regel ist. In den letzten 10 Jahren haben sich die Mitgliederzahlen um 37477 Mitglieder laut Lehr- und Informationsschrift im ZDRK verringert und so ist es schon erklärlich, dass bei den Ausstellungen die Tiere dieser nicht mehr vorhandenen Züchter fehlen. Zu diesen eindeutigen Zahlen sollte schon nach den wahren Gründen der Mitgliederreduzierung Stellung bezogen werden, um den weiteren Rückgang möglichst gering zu halten. In der Kaninchenzucht ist es das gleiche wie in anderen Organisationen und Vereinen, wo die Zahl der Mitglieder überaltert ist und aus Gesundheitsgründen die Zucht aufgeben. Genaue Zahlen warum viele Züchter die Zucht aufgegeben haben, sind aus den Unterlagen vom ZDRK nicht exakt feststellbar aber nach Erfahrungswerten dürften es ca. 50% sein. Für den verbleibenden Rest von 50 % liegen andere Gründe vor wie z.B, erhöhte Futterkosten, steigende Kosten zur RHD Impfungen, hohe Ausstellungskosten mit Tiertransport, der Preisverfall von Rassetiere, Schwierigkeiten mit den Nachbarn durch zu dichte Bebauung, ein großes Thema die Unregelmäßigkeiten in den Vereinen. Wie dieser Mitgliederschwund zu verhindern ist, wurden bereits viele Ratschläge erteilt jedoch ohne erkenn barer Wirkung. Der Zuwachs von Jung-Züchtern kann nur über die Eltern bzw. den Großeltern erfolgen und alles andere ist nur ein Wunschkonzert und wird nicht in Erfüllung gehen. Aus meiner Erfahrung ist an mehreren Standpunkten fest zu stellen, dass die Ausstellungen auf einer entlegenen Zuchtanlage weit ab vom Ortscentrum stattfinden, um die Saalmiete in der Ortsmitte einzusparen und das ist falsch. Die Besucherzahlen aus der Bevölkerung (Eltern mit Ihren Kindern) sind um ein vielfaches höher und zugleich eine Werbung für das Hobby der Rassekaninchenzucht, wenn die Ausstellung im Centrum statt-findet. Der finanzielle Gewinn aus den Ausstellungen ist nicht immer richtungs-weisend, denn in den Vereinskassen sind Einlagen deportiert die vor sich hin schlummern und von Jahr zu Jahr sich erhöhen ohne direkten Verwendungszweck. In einigen Jahren werden die Mitgliederzahlen wieder sinken und dann sind die Ausstellungen nur noch auf Landes- bzw. Bundesebene durchführbar.

Kleinwidder

14

Samstag, 25. November 2017, 11:19

Hallo Reiner
Auch ich möchte dir meine Erfahrungen zu deinem Thema mitteilen. Es ist alles richtig was du schreibst, die Umsetzung bzw. Realität sieht leider anders aus. Vieles geht einfach nicht. Um es gleich mal auf den Punkt zu bringen. Wer soll diese ganzen Veränderungen durchführen? Die 4 oder 5 in Anführungsstriche jüngeren Leute? Die, die eh schon jetzt mehr oder weniger alles machen?( Vorstandschaft, Ausstellung mit allem drum und dran, Bewirtung das ganze Jahr, ....) Das kann dann ganz schnell dazu führen, das diese Leute auch noch das Handtuch schmeißen, weil ihnen alles zu viel wird. Wir hatten dieses Jahr unsere Vereinsschau und haben feststellen müssen, das wir die Kreisschau die wir nächstes Jahr durchführen sollen, ablehnen müssen, weil uns die Leute dazu fehlen. Es wird früher oder später zu Fusionen kommen (vielleicht ist unser jetziger Kreisverein später ein Gesamtverein?), aber das wird auch wieder Mitglieder kosten, da viele nicht mehr die Strapazen auf sich nehmen würden um woanders (weiter) zu Versammlungen, Ausstellungen....hinzufahren. Da müssten dann die "jüngeren", die älteren Züchter wieder unterstützen. Das heißt, auf die, die sowieso in der Minderheit sind, würde wieder mehr Arbeit zukommen. Man kann es drehen und wenden wie man will, viel wird man nicht ändern können. Die Zeiten haben sich (leider für uns) ganz einfach geändert.
Gruß
Franz

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15

Samstag, 25. November 2017, 12:05

Hallo Reiner
möchte dir meine
Erfahrungen zu deinem Thema mitteilen. Es ist alles richtig was du
schreibst, die Umsetzung bzw. Realität sieht leider anders aus. Die Rasse kaninchenzucht wird auf ein kleines Grüppchen zusammen schrumpfen.


Unser Verein hatte die erste
Kaninhop-Gruppe in Bayern. Das ging solange gut bis die Mädel und
Jungs 18 Jahre alt waren, dann war alles vorbei. Obwohl den Kindern
und Erwachsenen keinerlei Kosten für Kaninhopveranstaltungen, eventuelen Übernachtungen und Fahrtkosten entstanden, war es unmöglich Nachwuchs für
das Kaninhop zu begeistern.

Seit Jahren sind wir auf den
Schulfesten der Verbandsschule mit den Kaninchen vertreten, sehr zur
Freude der Kinder. Erfolg gleich null.

5 Jahre habe ich als Zuchtwart im
Naturkundeunterricht eine Stunde über Kaninchenzucht
Haltebedingungen und Vererbung referiert. Auser Arbeit nichts
gewesen.

Wenn die Eltern nicht mitziehen ist die
ganze Mühe umsonst.
Sobald die Kinder und Eltern merken, dass die Kaninchen ja auch Pflege und Fürsorge brauchen ist die Begeisterung vorbei.

Bei Werbungen für neue
Rassekaninchenzüchter auf Veranstaltungen hört man immer wieder die
Frage " Wo sind den euerer Kinder, warum sind sie keine Züchter?


Meine Meinung zu diesem Thema ist, dass
wir Rassezüchter selbst mit Schuld sind.
Wo sind den die
erwachsenen Söhne und Töchter der Rassezüchter, sind diese in die
Fußstapfen Ihrer Väter und Mütter getreten und sind Rassezüchter
geworden?

Hatte in der Zeit als Vorstand einer Vereinigung (16 Jahre)
die Möglichkeit zum Einblick in die Struktur andere Vereine.

Ob Sport-, Gesang-, Trachten-, Faschings-, Gatrenbau-,
Feuerweh- und Schützenvereine, 60 -80 % der aktiven Neumitglieder
kamen aus den Familien der Vereinsmitglieder.
Bei den Kaninchen- und Kleintierzuchtvereinen waren es nur ca. 5 -12 %.


Mir selbst sind in 42 Jahren
Kaninchenzucht nur 8 Jungzüchter bekannt die als
Rassekaninchenzüchter das Hobby weiter betreiben.
Hier liegt eines unserer größten Probleme.


Wo sind denn die großen
Namen unser Vorstände in den Bundes-, Landes-, Bezirks- und
Kreisverbänden geblieben? Rassekaninchenzüchter
Fehlanzeige!!!
Über diese Gründe sollte man vorrangig nachdenken.


nachdenkliche Grüße


Siegfried

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werntal-Zwerge« (25. November 2017, 12:11)


Ralf78

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Samstag, 25. November 2017, 12:44

Hallo Siegfried
Ob Sport-, Gesang-, Trachten-, Faschings-, Gatrenbau-,

Feuerweh- und Schützenvereine, 60 -80 % der aktiven Neumitglieder

kamen aus den Familien der Vereinsmitglieder.

Bei den Kaninchen- und Kleintierzuchtvereinen waren es nur ca. 5 -12 %.



Das Problem von uns Züchtern ist, das Tiere egale welcher Art täglöich ihr Futter brauchen. Regelmäßig Pflege und Reinigung ihrer Stallanlage. Die Spaßvereine, haben das Problem nicht. Wenn die keine Lust zu irgend etwas haben, dann machen die nichts. Wenn wir unsere Tiere 2-3 Tage nicht versorgen brauchen wir sie nicht mehr ausstellen und haben ein Problem mit dem Tierschutz. Diese Problematik setzt sich bei allen Vereinen mit Tieren bzw. Landwirten fort.

Eine Fusion mit anderen Vereinen bzw. Kreis- und Landesverbänden scheitert oft an den Mitgliedern. Die sich teilweise untereinander nicht richen können.

Gruß

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Samstag, 25. November 2017, 12:50

Hallo Ralf,

gebe Dir vollkommen recht.

Trotzdem ist es Fakt, dass aus dem Kreis der Rassekaninchenzüchter zu wenig Nachwuchs kommt.

Gruß
Siegfried

Angora-Angy

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Über mich: Ich züchte Satinangora in Laufställen und in der Gruppe. Wer sich für diese Haltungsform interessiert, darf gern fragen.

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Sonntag, 26. November 2017, 20:59

Mir fallen spontan zwei große Probleme ein, mit denen die Rassezucht als solches zu kämpfen hat.
Zum einen die Scheiß-Seuche. Mein Bestand ist gerade innert einer Woche von 41 auf 13 zusammengeschmolzen. Trotz eigentlich vorschriftsmäßiger Impfung, aber Cunivac hilft wohl eben doch nicht. Jetzt, wo es zu spät war, habe ich dann doch Filavac bekommen, nachdem ich das ganze Jahr gebettelt hatte, hoffentlich überleben wenigstens die 13. Und wenn die K5 Variante aus Australien hier eintrifft, wirds nochmal lustig...
Zum anderen das steigende Bewusstsein für artgerechte Haltung. Und die ist Einzelhaltung in Buchten eben nicht, egal wie man es dreht und wendet. Der Außeneindruck ist dann eben der des "profitgierigen Ausbeuters, der das Tierwohl hinter allen anderen Interessen zurückstellt". Diese Wahrnehmung wird gerade von der militanten Fraktion der selbsternannten Weltverbesserer so gefördert, der Züchter an sich ist das personifizierte Böse. An dieser Außenwirkung gilt es zu arbeiten und vielleicht neue/andere Wege der Haltung zumindest nicht rundheraus abzulehnen. Hier ist dann wohl auch die Bewertung der Tiere zu überdenken, die äußerliche kleine Macken nicht zu hart bestrafen sollte. Man sollte den Tieren zugestehen, zu LEBEN.
Ganz liebe Grüße von Angela und den Langohrschafen

Wernersen

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Verein: F 72 (Hildesheim), Mecklenburger Schecken Club Hannover, Chinchilla & Deilenaar Club Hannover

gezüchtete Kaninchenrassen: Mecklenburger Schecken blau-weiß, rot-weiß und Deilenaar

Ämter in unserer Organisation: Öffentlichkeitsbeauftragter F72, Zuchtbuchführer F72, stellv. Kassierer im Kreisverband Hildesheim, Schriftführer MSch Club AG

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Sonntag, 26. November 2017, 23:54

Oh Gott ..... :wacko:

j4f

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20

Montag, 27. November 2017, 00:52

Danke für euere Antworten!
Die Seuche ist ein sch... Problem!!!

Nach dem ich eure Antworten habe wirken lassen muss ich mit den Meinungen konform gehen, einige Vereine kämpfen seit Jahren um Zuwachs mit sehr geringem bis keinem Erfolg, Züchterzuwachs aus dem KaninHopp halte ich auch eher für gering.
Ein Problem ist auch nicht nur die persönliche Möglichkeit eine Zuchtanlage zu schaffen, die Generationen verändern sich, Computer, Handy, Spielekonslen usw. die jüngeren Generationen werden immer weiter von Natur und Tier entfernt, die Interessen sind verlagert, das Kaninchen ist vom Nahrungsmittel zum Kuscheltier geworden, usw. Alles Dinge die sich drastisch auf die Rassezucht auswirken.

Auch wenn der Rückgang sich nicht aufhalten ließe, es ist ein Jammer das viele Vereine und Kreise keine Ausstellungen mehr schaffen und lieber darauf verzichten statt großräumig zu fusionieren, so plämmpert alles vor sich hin bis so in vllt. 20 oder 30 Jahren nur noch LV-Verein gibt. Ich denke es wäre so oder so klüger Fusionen stärker ins Auge zu fassen um wenigsten noch ordentliche Schauen hinzubekommen. Für den Passivzüchter sollte es recht egal sein und der aktive Züchter könnte sich über größere Ausstellungen freuen auch wenn der Weg mal etwas weiter ist, besser als gar nicht ausstellen oder auf einer Kreisschau mit 170 Tieren.
Größere Ausstellungen bringen doch dann wieder mehr Vorteile, mehr nutzbaren Raum für Werbung, mehr Rahmenprogramm um auch Besucher zu locken die sonst nicht zur Ausstellung gingen, usw.
Eine kleine Ausstellung mit 170 Tieren im Jugendkeller ist keine Attraktion aber ein paar hundert Tiere mit Rahmenprogramm und bestenfalls noch angeschlossen, paralell an einem Stadtfest, Bauernmarkt, what ever, ich meine das wäre schon was.
Kriegerische Vereine und Züchter, die gibt es leider und von daher würde es schwer bis unmöglich aber im Grundansatz wäre es wohl der richtige Weg.
Das Züchter alles hinwerfen weil fusioniert wird glaube ich eher weniger, der wirklich aktive Züchter zieht mit oder um.