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leotrulla

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61

Samstag, 20. Januar 2018, 18:12

Hallo Manfred,

in der Sache gebe ich Dir vollkommen recht, jegliche Stellungnahme, Maßnahme oder Vorgehensweise des Verbandes muss abgestimmt und belastbar sein,- deshalb verbitten sich Schnellschüsse jeglicher Art.

Warum ist hier angeblich so wenig los im Forum? Wahrscheinlich weil einige nur den Kopf schütteln können, bez. der Qualität mancher Beiträge, die hier aufgemacht werden.
Diese Äußerung hingegen halte ich für falsch und ihre denkbaren Konsequenzen für schwierig. Im Unterschied zum Verband, geht es im Forum um private Meinungsäußerungen, die können und dürfen unausgegohren, abwegig oder auch widersprüchlich sein, dergleichen wäre dann auf der Sachebene zu diskutieren, falls gewollt.
Deine Schlußfolgerung, dass Beiträge "zweifelhafter" Qualität ursächlich dafür sein könnten, dass "angeblich so wenig im Forum los sei", halte ich für abwegig und auch gefährlich, denn genau diese Haltung könnte Mitmenschen daran hindern, sich mitzuteilen, weil sie ggf. fürchten müssen, qualitativ ungenügende Posts abzusondern?!
Ich finde, dergleichen geht gar nicht und hat auch mit freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Davon abgesehen, wem stünde es denn an, sich zu der Instanz aufzuschwingen, die beurteilt, welche Meinung sich durch Qualität auszeichnet und welche nicht?
In einem Forum sollte man zuzeiten andere Meinungen überlesen oder ignorieren können, so man sich nicht sachlich mit diesen auseinandersetzen mag. Maulkörbe und Denkverbote sind jedenfalls kein geeignetes Mittel, eigentlich Gleichgesinnte, miteinander ins Gespräch zu bringen.

Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »leotrulla« (22. Januar 2018, 16:18)


Wonnegauer

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62

Samstag, 20. Januar 2018, 19:07

Thomas, was haben jetzt Deine Ausführungen mit meinem Betrag zu tun?
Was Du da alles hinein interpretiert hast ist einfach ungeheuerlich!
Keine Ahnung, was Dich da geritten hat.

so, und nun ist wirklich Pause, egal was da noch kommt,

Wernersen

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63

Samstag, 20. Januar 2018, 20:10

@Kai
@Manfred
Alles richtig, was ihr schreibt. Ideen sind immer genug von allen da, selbst den Hintern nach oben schwingen ist allerdings nicht angesagt. Und Thomas, deinen Kommentar verstehe ich genauso wenig, wie Manfred. Genau solche Kommentare und teilweise "Ausraster" mit Unterstellungen und unbegründeten Anschuldigungen gegenüber denen, die was tun, macht eine Beteiligung im Forum frustrierend und kann nur mit Kopfschütteln kommentiert werden.

Glaubt ihr denn, daß nur ihr diese Ideen und Gedankengänge habt und alle "da oben " nur dumm sind ? Guckt euch doch mal die beruflichen Werdegänge der Leute an, die da sitzen. Dumm und ohne Idee ist da sicher keiner.
Und dieses ständige anführen von der Zweiklassengesellschaft hilft uns auch nicht weiter. "Die da oben", "die, die es sich leisten können", "Kaninchenzucht für Betuchte". Sozialistisch denken mach ja ok sein, auch wenn es nicht meine Denkweise ist, es aber ständig vor das eigene Unvermögen zu stellen, ist schlapp.

Das ist u.a. das, was das Forum lähmt.

leotrulla

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64

Sonntag, 21. Januar 2018, 08:48

Was Du da alles hinein interpretiert hast ist einfach ungeheuerlich!
....Manfred, das ist doch nur konsequent zu Ende gedacht, was Du mit Deinem Kommentar angerissen hast, nichts weiter und keinesfalls ungeheuerlich.

Denk' es doch bitte mal zu Ende.

Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Kleinwidder

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65

Sonntag, 21. Januar 2018, 09:08

Hallo Zusammen,

seit dem das Thema IMPFKOSTEN im Forum mit 64 Beträgen behandelt wurde, ist bis dato kein akzeptables Ergebnis vorhanden, um die Tiere in Zukunft zu einem akzeptablen Preis zu schützen.
Zitat: Wenn hier die Leute die unbezahlt viele Stunden ihrer Freizeit für solche Lösungen opfern, dann sollte auch ein Ergebnis zustande kommen, warum
wird dieses nicht bekannt gegeben ?? Was ist denn in Mache und warum, diese Geheimniskrämerei Transparenz ist die Lösung um das Vertrauen der Züchter zu bekommen.
Meckern ist immer noch besser als kuschen und speichellecken, eine weitere Untat werde ich nicht bekannt..

Kleinwidder

66

Sonntag, 21. Januar 2018, 16:46

Wenn hier die Leute die unbezahlt viele Stunden ihrer Freizeit für solche Lösungen opfern, dann sollte auch ein Ergebnis zustande kommen, warum
wird dieses nicht bekannt gegeben ?? Was ist denn in Mache und warum, diese Geheimniskrämerei Transparenz ist die Lösung um das Vertrauen der Züchter zu bekommen.

Hallo Kleinwidder
Ich bin überzeugt, wenn ein Ergebnis in welcher Form auch immer zustande gekommen ist, werden wir es mit Sicherheit schnellstmöglich erfahren. Was würde es ändern wenn man jetzt wüsste, was in Mache ist? Das man das, was in Mache ist, gleich wieder kritisieren könnte? Lasst doch die Leute in Ruhe arbeiten und wenn es was zu verkünden gibt, werden wir es schon erfahren. Wir sind hier in Deutschland, da dauern gewisse Sachen einfach seine Zeit. Schon vor 20 Jahren wurde mir mein Bauplan erst nach dreimaliger Einreichung genehmigt und heutzutage ist alles es noch schwieriger und vor allem langwieriger.

Gruß
Franz
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Franz« (21. Januar 2018, 20:19)


leotrulla

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67

Sonntag, 21. Januar 2018, 18:50

Mal ehrlich.....

Was ist denn in Mache und warum, diese Geheimniskrämerei
....wieso denn Geheimniskrämerei? Es gibt einfach noch kein belastbares, spruchreifes Ergebnis. Wie Franz schon anmerkte, dauert ein solches eben seine Zeit.
Der Verband kann und wird nicht vorschnell irgendeinen Mumpitz in die Welt setzen, den er wenig später abändern oder wirderrufen muss, dies' unterscheidet seine Verlautbarungen notwendigerweise von Thekengeschwafel. Dieses Verhalten ist doch erwart- und nachvollziehbar,- oder?

Gruß

Thomas
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FlorianP

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68

Sonntag, 21. Januar 2018, 19:35

Hallo zusammen,

mir geht das auf den Sack. Vorallem diese aggressive Haltung von Andreas!

Jeder von euch der großspurig meckert, dass andere etwas dafür tun sollen, dass es den Meckerern besser geht.. verdammt nochmal tut selber was dafür.

Bringt euch ein. Übernehmt Posten in denen ihr mitbestimmen dürft. Vllt ändert sich dann etwas?!

Meiner Meinung aber auch dann nicht, denn ihr würdet es genau so schwer haben wie die Leute die jetzt in Vorstandsposten sitzen und sich den Kopf zerbrechen wie es weitergehen soll.

Der Politik und dem Tierschutz wäre es doch gerade recht, würde es die zweifelhaften Haltungen der Züchter nicht mehr geben. Also wozu sollte man die Unterstützen.

Der Impfstoffpreis von Filavac hat sich in Frankreich auch erhöht. Warum? Weil die Nachfrage größer wird.
Freie Marktwirtschaft. Völlig normal also. Jeder, aber auch jeder von euch würde sich freuen wenn es seine eigene Tasche wäre die sich füllt!

Wenn jemand Ideen hat wie man an die Sache rangehen kann, für den einzelnen Züchter etwas zu verbessern, ruft unseren komm. Präsident Hartmann an, schreibt ihm ne Email. Oder wendet euch an den ZDRK Tierschutzbeauftragten.

Beide werden ein offenes Ihr für euch haben und evtl eure Ideen aufnehmen oder gleich entkräften weil vllt geltende Gesetze oder eine große Lobby, wie Tierärzte, (zurecht) dagegen stehen.

Aber nur maulen und meckern und ein solches Verhalten an den Tag zu legen, dem Verband und seinen Funktionären öffentlich in den Rücken zu fallen.

Ganz ehrlich, es zwingt euch keiner in diesem Verband zu sein. Es zwingt euch auch keiner Posten zu übernehmen... aber dann haltet ein wenig den Ball flach in eurer Art und Weise über diese Personen zu urteilen.

ICH möchte nicht in der Haut unserer Funktionäre stecken, die ihre Freizeit für uns alle opfern... auch nicht wenn man sich mal einen schönen Abend gönnt oder sich auf 400Euro Basis engagiert. Das wäre mir den Ärger nicht wert. Ein "Danke" der Züchterschaft hören die Damen und Herren ja leider sehr wenig.

Ich für meinen Teil habe einen Weg gefunden über die Zeit zu kommen, die es evtl noch dauert eine offizielle Lösung zu haben.
Die erfordert von mir auch Einsatz, Geld und Zeit. Und vllt eine Portion Leichtsinn. Aber das ist mein Weg.

Falls es ein Funktionär des ZDRK liest - DANKE für euer Engagement!


Gruss Florian
Und dann diese Zweifel, ob ich der Bekloppte bin oder alle um mich herum...

*..jetzt auch mit Kameraüberwachung _haue_

Wernersen

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69

Montag, 22. Januar 2018, 04:59

Perfekt, Florian !
_daumenhoch_

Kai

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70

Montag, 22. Januar 2018, 06:26

Danke Florian,
man könnte fast den wir haben uns abgestimmt.

LG Kai

Klemens

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Montag, 22. Januar 2018, 08:36

An alle Verbandskritiker,
ich weiß nicht wie ihr euch die Führung eines Verbandes vorstellt. Nach meiner Auffassung von Demokratie wählen wir unsere Vereins-, Kreis-, Landes und Bundesvosrsitzenenden in einem demokratischen Verfahren und beauftragen sie für diese Wahl/Amtsperiode unsere Interessen wahrzunehmen und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Dies kann und soll diese Person nach bestem Wissen und Gewissen tun, ohne sich ständig an der Basis rechtfertigen zu müssen und Rückendeckung zu holen. Die Rechtfertigung findet in der JHV statt und kann bei Unzufriedenheit mit Nichtentlastung quittiert werden. Die endgültige Abrechnung erfolgt nach Ende der Amtszeit beim Punkt Wahlen in dem wir einfach eine bessere Person wählen. Wenn ein "gewöhnliches" Mitglied das Empfinden hat mit seiner Kompetenz zu bestimmten Themen eine außerordentliche Hilfe zu sein, kann man ja den entsprechenden Vertreter kontaktieren und seine Hilfe anbieten. WEnn man einen Verband ehrenamtlich basisdemokratisch führen will gerät man in die Handlungsunfähigkeit mit rießigem Aufwand. Wo da hinführt kann man ja bei der SPD sehen.
Vielleicht ist es aber auch so, dass ihr die Volltrottel als eure Vertreter wählt die nicht schnell genug sprechen können um rechtzeitig nein zu sagen. Dann wundert es micht natürlich nicht wenn ihr glaubt eure Oberen führen zu müssen.
Ich würde ein Bisschen mehr Respekt vor den Leuten erwarten die ein Ehrenamt ausfüllen und dabei ihre Freizeit zum Wohle aller opfern. Ich kann euch versprechen das ist auch innerhalb der Familie nicht immer konfliktfrei. Aber vielleicht hebt ihr mal euren Arsch und kandidiert selbst mal für ein Amt, da ihr ja eh immer besser wisst wie es geht.

Gruß Klemens

PeterW

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72

Montag, 22. Januar 2018, 09:36

Guten Morgen,

Kritiker zu kritisieren ist recht einfach, bedauerlicher Weise höre ich aber dabei keinen einzigen positiven Vorschlag..

Florian macht auf eine sehr eindrucksvolle art und Weise klar, um was es geht: Jeder macht was es will - ob legal oder.... - was kümmern mich die anderen . Besonders treffend seine Aussage, dass man eher die "Zweifelhaften Haltungen" der Züchter akzeptiert als den Tierschutz zu unterstützen. Geht es eigentlich noch....in einer Situation, in der wir zum Wohl unserer Tiere auf Unterstützung aus allen Lagern angewiesen sind ?

Vielleicht kann mir Klemens bei Gelegenheit mal die demokratische Vorgehensweise bei den Verbandswahlen erklären, ich habe es nach über 50 Jahren noch immer nicht so richtig begriffen..

Ich werde die vorgeschlagenen Herren anrufen, Florian, bin gespannt, welche Antworten ich erhalte...

Ich habe absolut nichts gegen ehrenamtlich Tätige, sofern sie ihre Arbeit zum Wohle des Amtes dabei einsetzten......Wenn man jedoch den Eindruck hat, dass es sehr oft viel mehr um Personen denn um Inhalte geht darf man schon nachfragen, oder...???

Das ist mein Verständnis von Demokratie, unabhängig jeglicher Partei.

mfg Peter

Klemens

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73

Montag, 22. Januar 2018, 11:25

Vielleicht kann mir Klemens bei Gelegenheit mal die demokratische Vorgehensweise bei den Verbandswahlen erklären, ich habe es nach über 50 Jahren noch immer nicht so richtig begriffen..
Das kann ich zumindest für die Bereiche in die ich involviert bin gerne tun. Satzungsgemäß werden bei uns im Verein alle zwei Jahre alle Vorstandsposten gewählt, entweder per Akklamation oder schriftlich und geheim, was ich für demokratisch halte. Jeder Ortsverein hat eine von seinen Mitgliedszahlen abhängige Stimmenzahl in der Kreisversammlung in der alle zwei Jahre alle Vorstandsposten gewählt werden. Es dürfen durchaus mehr interessierte Mitglieder teilnehmen als ein Verein Stimmen hat, was aber eher selten der Fall ist. Dieser Kreisverband stellt entsprechend seiner Mitgliederzahl Deligierte zur Landesverbandstagung, die den LV-Vorstand wählt. Genauso geht es auch auf Bundesebene weiter. Was daran nicht demokratisch sein soll kann ich nicht nachvollziehen, aber vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Demokratie oder ihr macht es bei euch anders?



Gruß Klemens

PeterW

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74

Montag, 22. Januar 2018, 12:34

Hallo Klemens,

ich habe noch bei keiner einzigen wahl erlebt, dass nicht die bestehende Vorstandschaft die Vorschläge für die zu Wählenden "Vorgegeben" hat, und erst ein einziges Mal ein abweichendes Ergebnis..

Vielleicht haben wir wirklich differente Demokratiebegriffe....

Gleichzeitig bin ich vielen anderen Vereinen, bei denen es anders läuft, da präsentieren sich die möglichen Kandidaten - ob "lobbyisiert" oder nicht - und dann wird gewählt....

Man sollte mal ganz einfach für sich selbst durchdenken: Stelle ich mich noch als Einzelperson zur Wahl, wenn Lobbyvorschläge präsentiert werden ? Vielleicht auch ein Grund, warum sich so wenige zur Wahl stellen...



mfg Peter

Klemens

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75

Montag, 22. Januar 2018, 12:58

ich habe noch bei keiner einzigen wahl erlebt, dass nicht die bestehende Vorstandschaft die Vorschläge für die zu Wählenden "Vorgegeben" hat, und erst ein einziges Mal ein abweichendes Ergebnis..
Das sagt mir nichts anderes dass sich ein scheidender vorstand oder die verbleibende Vorstandschaft sich ihrer Verantwortung für das Fortbestehen des Vereins bewußt ist und sich nicht erst in der GV Gedanken um einen Kandidaten macht. Wer so eine Satzung mal gelesen hat weiß eigentlich dass jedes Mitglied vorschlagsberechtigt ist oder auch kandidieren kann. Ich würde es aber nicht als dumm erachten sich vor einer überstürzten Kandidatur Gedanken über die Erfolgsaussichten zu machen oder auch mit anderen darüber zu sprechen. Bei uns im Verein dessen GV voraussichtlich im März sein wird sind 3 Vorstandsposten neu zu besetzen. Wir haben bereits im Oktober über mögliche Besetzungen, Umbesetzungen und Arbeitsteilungen zu beraten, so dass die eigentliche Wahl Formsache sein dürfte. Ist das jetzt schlecht oder undemokratisch, oder einfach nur mit Weitsicht im Sinne Arbeitfähigkeit vorbereitet. Jeder hatte die Möglichkeit, sogar anonym, seine Vorschläge zu machen und man hat sinnvolle Lösungen gefunden. Vielleicht sind ja auch nur alle anderen froh wenn sie um ein Amt herumkommen. Ja diese Kandidaten werden in der GV vom amtierenden Vorstand vorgeschlagen und ich halte es für unwahrscheinlich dass es Gegenvorschläge gibt. Aber was ist daran schlecht oder undemokratisch? Hast du dich in deinem Verein schon Mal der Wahl zum Vorstand gestellt und wenn ja, warum ist ein anderer Vorstand? Ein Vorstand wird von den Mitgliedern Mitgliedern gewählt und sollte erwarten können dass seine Mitglieder auch hinter ihm stehen, ansonsten sind doch alle nur scheinheilige Heuchler.

Vielleicht sollte man als potentieller Kandidat sich selbst eine Lobby suchen, oder zumindest einen der einen vorschlägt, dann hat man zumindest schon zwei Stimmen sicher.

Gruß Klemens

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76

Montag, 22. Januar 2018, 14:09

Zitat von »PeterW«
ich habe noch bei keiner einzigen wahl erlebt, dass nicht die

bestehende Vorstandschaft die Vorschläge für die zu Wählenden
"Vorgegeben" hat, und erst ein einziges Mal ein abweichendes Ergebnis.
Hallo Peter,
war selbst 18 Jahre in
einem überortlichen Verband in der Vorstandschaft tätig. In dieser Zeit
habe ich bei 6 Wahlen nicht ein einziges mal erlebt, dass aus der
Versammlung Vorschläge für eine Vorstandschaft kamen.
Bei 2 Wahlen haben wir auf die Kritiker Rücksicht genommen und keine
Vorarbeit geleistet, mit dem Ergebnis ,dass neue Versammlungen
einberufen werden musten weil keine Vorschläge kamen.

[b]Gerade von den [/b]
größten Kritiken war keiner bereit eine Aufgabe zu übernehmen. Hatte
aber die Vorstandschaft Vorbereitungen getroffen und bei der Versammlung
unterbreitet rissen die Kritiker das Maul wieder auf.


Das selbe habe ich auch in meiner 40 jährigen Personalratsarbeit davon 35 Jahre in der Vorstandschaft erlebt.
Es ist halt auch leichter alles zu kritisieren als selbst den Kopf hin zuhalten.

Wir
sollten froh sein, dass sich noch Züchter bereit erklären und
Vorstandsposten sei es im Verein, Kreis-, Bezirks-, Landesverband oder
ZDRK zu übernehmen.
Man sollte den Leuten Ihre Arbeit die ja
ehrenamtlich ist nach Wissen und Gewissen machen lassen und nich dauernt
nur zu ktitisiern, oder man stellt sich selbst zur Verfügung und ist
bereit Verantwortung zu übernehmen und alles besser zu machen.


Zitat von »PeterW«
Gleichzeitig bin ich vielen anderen Vereinen, bei denen es anders läuft,
da präsentieren sich die möglichen Kandidaten - ob "lobbyisiert" oder
nicht - und dann wird gewählt

Glückliche Vereine und rühmliche Ausnahmen!!


MfG
Siegfried

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Werntal-Zwerge« (22. Januar 2018, 14:15)


PeterW

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77

Montag, 22. Januar 2018, 14:54

Hallo,

Siegfried, bin ebenfalls seit 40 Jahren Personalrat, davon 18 Jahre Vorsitzender, und weiß sehr wohl, wie Gremien gebildet werden - und trotzdem habe ich immer für offene Wahlen mit allen Möglichkeiten plädiert. Und ich habe in ganz neuen Zusammensetzungen schon richtig gute Arbeit machen können...

Klemens, ich war allein in KLZV schon Vorsitzender, Schriftführer, Kassier und vieles mehr, wie viele Jahre insgesamt weiß ich gar nicht mehr, auch im Klub.. mindestens 40 Jahren

Dazu kommen Vorstandstätigkeiten in etlichen anderen Vereinen, nicht nur regional...ohne mein Engagement in der Kirche aufzuzählen, seit weit über 45 Jahren...

Für mich gab es aber auch immer die Prämisse, dass das, was ich tue, auch richtig tue....von daher habe ich auch zeitweise aus privaten/persönlichen Gründen ablehnen müssen.

Auf Grund meiner Erfahrungen wage ich zu fragen, ob diese Vorabsprachen wirklich nur dem Wohlergehen der Institution/Verein gegolten haben ....oder ob da nicht auch mitgeschwungen hat, dass alles so weiterläuft wie gehabt ????

Veränderung ist für die gefährlich, die im Gestern leben, für alle anderen ...?

Kurz: Vereinstätigkeiten sind für mich kein Neuland, Bilden von Gremien genauso wenig, bitte alles aber wirklich offen.....so denke und so lebe ich.

mfg Peter

Klemens

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Freitag, 26. Januar 2018, 07:56

Wenn man bei einer Wahl , vor allem in einem eingefahrenen Verein, Verband, Genossenschaft oder Partei, Veränderung erreichen möchte, dann bedarf es im Vorfeld einige Zeit zu investieren und sich Gedanken zu machen. Das fängt an sich die Person auszusuchen die man "abschießen" möchte , geeignete Gegenkandidaten finden, die als Person und mit ihrem Konzept, sofern sie denn eins haben, überhaupt mehrheitsfähig sind. Dann gilt es Gleichgesinnte zu suchen die auch bereit sind ihre Stimme entsprechend abzugeben. Der Kandidat/in sollte sein Konzept auch schlüssig darlegen können und auf Fragen gut vorbereitet sein. So lassen sich nach meiner Erfahrung auch alternative Kandidaten durchsetzen. Ich habe da vom einfachen Warnschuss über das Absägen von Kronprinzen bis hin zum "halbfreiwilligen " Abdanken von Vorstandsvorsitzenden meine persönlichen Erfahrungen gemacht, auch erfolglose.
Ich muss mich natürlich auch fragen, ob die Mehrheit das auch will oder ob ich vielleicht der einzige Kritiker bin, der sich dann selbst einmal hinterfragen sollte.
Aber eines ist sicher, dass Kandidaten nie von oben durchgedrückt werden können. Gewählt wird von unten. Und wenn unfähige oder ungeeignete Personen irgendwo in Amt und Würden sind, muss man sich auch immer im klaren sein, dass sie auch von einer Mehrheit gewählt worden sind.

Gruß Klemens

MichaelM

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Wohnort: Lohne/ Kroge-Ehrendorf

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Hobbys: Rassekaninchenzucht, Singen

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gezüchtete Kaninchenrassen: Zwergwidder, havanna-weiß; Farbenzwerge, rhönfarbig;

Ämter in unserer Organisation: Zuchtbuchführer, Jugendleiter, Kassierer im Ortsverein; Schriftführer im Hermelin-und Farbenzwergeclub I33

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Sonntag, 28. Januar 2018, 11:57

Hallo,

mir ist es wichtig, dass sich unser ZDRK für die Impfpreise einsetzt. Ich meine damit, dass der RHD-V2 Impfstoff auch in Zukunft für uns Rassekaninchenzüchter bezahlbar bleibt. In wiefern er da ein Mitspracherecht hat, weiß ich nicht. Aber es ist ja auch im Sinne des ZDRK, dass wir weiterhin gesunde und frohwüchsige Kaninchen auf den Ausstellungen präsentieren können.
Auch über die Impfeinheiten sollte mal nachgedacht werden. Es gibt ja zur Zeit nur die Einzeldosis oder die 50 Impfeinheiten in einer Flasche. Hier sollten doch mal andere Abfüllmengen in Umlauf gebracht werden. Die Nachfrage nach dem Impfstoff ist sicherlich riesig. Und somit steigt natürlich auch der Preis. Das ist mir schon klar. Doch sollte er, wie schon geschrieben, in Zukunft bezahlbar sein und auch in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Mit Abfüllmengen von z.B. 10 oder 20 Impfeinheiten wäre man hier schon besser bedient. So zumindest meine Meinung.

Gruß
Michael

zwergloh

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Sonntag, 28. Januar 2018, 12:16

Die Nachfrage nach einem RHD2 Impfstoff ist alles andere als rießig. Ich bin im Umkreis die einzige die bestellt. Habe etliche Tierarzte angerufen und gefragt nach Filavac 50er Dose oder Erevac 10er Dose. Vergiss es.
Häufigste Antworten nach Häufigkeit:
- Was ist RHD2, nie gehört
- Nachfrage zu gering, bestellen wir nicht
- zuviel Aufwand wegen Bestellung
- haben wir nicht da
- warum? Man kann doch 2x Cunivac impfen
- zu teuer

Meine Nachfragen bezogen sich auf 50-100 Tiere. Die Antworten warten echt traurig.