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Dienstag, 27. Februar 2018, 20:19

Eiseskälte

Hallo,

wie ergeht es euch bei den momentanen Temperaturen in den Ställen?
Mittlerweile habe ich auch in den Innenräumen Minusgrade und komme mit dem Wassergeben in Näpfen (Nippeltränken bei den Temperaturen logisch unbrauchbar) gar nicht mehr nach.
Den Würfen geht es glücklicherweise gut. Gestern und heute Morgen Häsinnen ohne Verluste geworfen. Wurfboxen haben sich in solchen Fällen sehr bewährt.

Hoffe aber sehr, dass es mit Ende der Woche bedeutend milder wird und die Tiere die Kälte in den Ställen gut überstehen.

Gruß,
Patrick

MichaelM

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gezüchtete Kaninchenrassen: Zwergwidder, havanna-weiß; Farbenzwerge, rhönfarbig;

Ämter in unserer Organisation: Zuchtbuchführer, Jugendleiter, Kassierer im Ortsverein; Schriftführer im Hermelin-und Farbenzwergeclub I33

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2

Dienstag, 27. Februar 2018, 21:45

Hallo Patrick,

meine Kaninchen sind auch im Winter gut gegen Kälte geschützt. Ich habe eine fest eingebaute Ölheizung im Stall. Mein Stall ist in zwei Räume aufgeteilt. Den vorderen Teil kann ich beheizen. Der andere Raum ist kalt. Aber unter 0 Grad komme ich auch hier nicht. Die Temperatur beträgt im unbeheiztem Teil ca. 2 Grad plus und im beheiztem Raum ca. 10 bis 15 Grad. Also optimal, um auch Winterwürfe gut aufzuziehen. Kaninchen fühlen sich bei einer Temperatur von 10 bis 15 Grad am wohlsten. Wärmer braucht es auch im Winter im Stall nicht sein.
Auch habe ich kaum Probleme damit, dass sich die Häsinen nicht decken lassen wollen. Ich habe eine fest installierte Zeitschaltuhr im vorderen, beheiztem Stall eingebaut. Morgens geht das Licht um 5.30Uhr für ca. 3 Stunden an. Abends von 19Uhr bis 22Uhr. Somit haben meine Kaninchen quasi immer Frühling und lassen sich dementsprechend auch belegen und nehmen auch zu 90Prozent auf.
Natürlich habe ich auch Fenster in beiden Ställen, so dass die Tiere auch genügend Tageslicht bekommen.

Gruß
Michael

leotrulla

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3

Mittwoch, 28. Februar 2018, 06:00

Hallo zusammen,

ich betreibe reine einstreufreie Außenstallhaltung und meine Tire sitzen auf Kunststoffrosten über der Kotwanne mit danebenliegender Holzfliese sowie ein oder zwei Ruhebrettern pro Bucht. Als es nun auf zweistellige Minusgrade zuging, habe ich den Tieren Stroh auf die Holzfliese gegeben. Um ehrlich zu sein, das meiste wurde gefressen, etwas in die Wurfkisten geschleppt, der Rest liegt einfach so herum. Wärmende Nester wurden jedenfalls keine damit gebaut, was ich darauf zurückführe, dass die Tiere genau das Winterfell haben, welches sie brauchen.

Hinsichtlich der Fütterung ist Folgendes zu bemerken. Die Tiere bekommen weniger Frischfutter, da dieses relativ schnell gefriert, gibt's gegenwärtig nur kleine Mengen Möhren, Rübenstücke und Kohlstrünke im Wechsel. In der Folge hat sich der Raufutteranteil deutlich, der an Kraftfutter mäßig erhöht.

Aufgrund des weniger feuchten Futters, sicherlich auch der ggw. trockenen Luft, haben die Tiere aber deutlich mehr Durst, so kommen DR auf gut einen halben Liter/Tag. Ich biete den Tieren Wasser aus Näpfen an, was den Vorteil hat, dass, falls diese einfrieren, die Flüssigkeit immer noch herausgenagt werden kann.
Gegenwärtig gebe ich morgens wie abends warmes Wasser mit dem üblichen Schuss naturtrüben Apfelessigs in die Näpfe, auch wenn sich darin noch Gefrohrenes befinden sollte.

mit wärmendem Gruß


Thomas
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Wurli

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4

Mittwoch, 28. Februar 2018, 06:50

Meine beiden sitzen leider derweil nur in ner Doppelaußenbucht (der andere mit Freilauf hat so viel Feuchtigkeit gezogen bei dem vorher nasskaltem Wetter) und haben am 22.2 5 Babys bekommen die zum Glück alle wohlauf sind.
Hier wurde es die letzten Tage kaum wärmer als -10 Grad

Feuchtfutter (Dh gibt's mehr Trockengemüse) gibt's eben nur in Kleinstmengen mehrmals am Tag genau wie Wasser in Näpfen.

MichaelM

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5

Mittwoch, 28. Februar 2018, 10:50

Meine Kaninchen bekommen ganzjährig Wasser aus Näpfen. So müssen sie sich das Wasser erst gar nicht aus den Nippeltränken "erarbeiten".
Habe auch die Beobachtung gemacht, dass die Tiere mehr trinken.
Die Wassernäpfe sind aus Kunststoff und fest an die Stallwand geschraubt. Zum Reinigen kann ich sie einfach aus der Halterung entnehmen.
Es ist zwar etwas mehr Aufwand beim täglichen Füttern, das nehme ich aber gerne zum Wohl meiner Kaninchen in Kauf!

Gruß
Michael

Klemens

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6

Mittwoch, 28. Februar 2018, 12:38

Die Tiere bekommen weniger Frischfutter, da dieses relativ schnell gefriert
Gerade bei Frost kriegen meine Tiere Futterrüben. Als bissfestes Wasser finde ich sie interessanter als einen Eisklotz. Zusätzlich liefern sie auch leicht verdauliche Energie. Auch beim Raps interessiert die Tiere nicht ob er gefroren ist.

Gruß Klemens

leotrulla

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7

Mittwoch, 28. Februar 2018, 14:15

Hi Klemens,

und diese Mengen gefrorenen Futters bekommen den Tieren? Bis gerade hätte ich da Bedenken gehabt. Hm, ich habe noch Monsterkohlrabi im Garten stehen,- ob ich den zum Lutschen anbiete?

Gruß

Thomas
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8

Freitag, 2. März 2018, 12:03

Hallo Thomas, das gefrorene Nassfutter ist nicht das Problem.
Durch das Kauen taut das Futter auf. Daher braucht man keine Angst haben, das die Kaninchen gefrorenes schlucken.
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

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Freitag, 2. März 2018, 14:24

Ich bin bei gefrorenem Obst und Gemüse trotzdem immer skeptisch. Bei einem Zuchtkollegen hat auch gerade wieder eine Häsin mit Jungtieren von einem Tag auf den anderen derartigen Durchfall bekommen, dass bis auf ein Jungtier alle eingegangen sind. Er hat zwei Tage vorher Obst und Gemüse am Morgen in den Stall gelegt welches bei Minus 15 Grad natürlich sofort gefroren ist.
http://achleitnerkaninchen.jimdo.com/

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10

Freitag, 2. März 2018, 14:43

Wer weiß?
Da spielen so viele Sachen eine Rolle, denke ich.
Ich habe, wenn Schnee lag, über einen längeren Zeitraum Schneebälle gegeben. da ist keiner erkrankt.
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

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11

Freitag, 2. März 2018, 14:51

Bei einem Zuchtkollegen hat auch gerade wieder eine Häsin mit Jungtieren von einem Tag auf den anderen derartigen Durchfall bekommen, dass bis auf ein Jungtier alle eingegangen sind.
...genau so einen Fall ist mir aus der Nachbarschaft bekannt, sodass ich da wenig experimetierfreudig bin. Man muss sich auch mal überlegen, was steht denn einem Wildkaninchen in dieser Jahreszeit zur Verfügung? Gefrorenes Wasser, Rinden und Gräser mutmaße ich mal, bestenfalls noch Klemens gefrorene Rübe, doch sicherlich keine Früchte oder irgendwelches Blattgemüse?! Vielleicht sind meine Überlegungen an dieser Stelle auch fehlerhaft?

Gruß

Thomas
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Klemens

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Samstag, 3. März 2018, 09:45

Hallo Thomas,
ich würde ganz energisch abraten bei diesen Verhältnissen auf Frischfutter umzustellen, aber wenn sie es gewohnt sind sehe ich da keine Probleme. Mit gewohnt meine ich durchaus auch, dass Jungtiere aus dem Nest kommen und Rübe knabbern, da sie die ja auch von der Milch her kennen.
In der Natur ist das Angebot sicher nicht so üppig. Aber Rapsäcker, wenn auch nicht Futterraps, stehen doch hie und da in der Landschaft.

Gruß Klemens