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saxwald

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1

Donnerstag, 5. April 2018, 11:26

Was war das ?

Was war das ?
Ich sitze gestern Abend auf der Terasse und warte auf unsere TÄ, die zur Impfung kommen will.
Mit einem male höre ich aus Richtung Stallanlage,(ca. 20m weg), ein lautes gepolter und ein mörderisches Kaninchenquieken. Ich hoch, mit dem Gedanken, da ist ein Wildtier im Stall.
Die ganze Anlage ist in Panik, und nach ner Sekunde habe ich die Quelle des Schreies ausgemacht, eine Häsin die in
den vergangenen24 Std. werfen müsste. Diese liegt auf dem Rücken, Beine in der Luft und quiekt wie ich es noch nicht gehört habe. Zugegeben, ich war in dem Moment etwas überfordert, habe dann aber das Tier angestoßen, und beim zweiten mal fällt sie zur Seite, hört auf und glotzt mich an.
Das Tier ist völlig am "Ende", hat Stoßatmung und legt sich in eine Ecke. Dann kommt auch die TÄ und wird über den Vorfall unterrichtete. Sie ist auch Ratlos, da sie von so einem Verhalten auch noch nichts gehört hat.
Nach ca. einer Stunde, die TÄ ist schon wieder weg, das gleiche Theater ! Ich habe dann in der Praxis angerufen und noch jemanden erreicht. Habe mir dann eine geburtsauslösende Spritze geholt und dem Tier verabreicht. Nach ca. 30 Minuten hat sie 7
normale Jungtiere in der Buchte und nicht in der Wurfkiste geworfen und ist einfach auf den Jungen liegengeblieben. Ich habe die dann unter Ihr vorgeholt und 4 Junge die noch am Leben waren in die Wurfkiste gelegt, die vorher schon gut mit Fell ausgestopft war.
Nach ca. 90 Minuten wieder so ein Anfall um den sich meine Frau kümmerte. Beim Öffnen der Buchte raste das Tier durch den Stall und sprang mit einem Satz heraus, ohne sich allerdings was zu tun.
Heute früh gleich zum Stall und große Hoffnung auf Häsin und Wurf hatten wir eigendlich nicht mehr, da sitzt sie munter beim Fressen, kommt aus sogleich zur Hand. Beim Blick in die Wurfkiste die nächste Freude, alle 4 waren Sauber und am Leben.
Was war das ???????????
http://kalifornier-kaninchen-wilsdruff.jimdo.com/

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »saxwald« (5. April 2018, 11:32)


Sebastian-SAW

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2

Donnerstag, 5. April 2018, 11:58

Hallo,
ich habe bei unseren Farbenzwerge mal etwas ähnliches gehabt. Zumindest was diese "Anfälle" angeht. Wir sind dann mit dem Tierarzt überein gekommen, das es vielleicht so etwas ähnliches wie epileptische Anfälle sein könnten. Hab es auch danach noch öfter bei der Häsin festgestellt.

Ralf78

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3

Donnerstag, 5. April 2018, 16:43

Hallo.
Von sowas habe ich noch nie gehört. Was es nicht alles gibt.

Gruß Ralf

saxwald

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4

Donnerstag, 5. April 2018, 16:57

Ein sehr erfahrender Zuchtfreund, den ich gestern um Rat gefragt hatte meine auch,
aber eher lustig, dass es sich wie epileptische Anfälle anhört, aber das Tier war nie Auffällig, sondern ruhig und zahm...
?( ;(
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FlorianP

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5

Donnerstag, 5. April 2018, 19:53

Ruhig und Zahm hat nichts mit einer neurologischen Störung zu tun.

Vllt hat sie auch ne Entzündung im Gehirn, Rückenmark... oder irgendwelche Parasiten die solche Erscheinungen auslösen...

Untersuchung von Blutwerten evtl Liquor bringen dich vllt weiter ;-)
Wenn du das nötige Kleingeld investieren magst.


Gruß Flo
Und dann diese Zweifel, ob ich der Bekloppte bin oder alle um mich herum...

*..jetzt auch mit Kameraüberwachung _haue_

leotrulla

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6

Freitag, 6. April 2018, 08:18

Was ein Horror!

Hallo Oswald,

bei dem was Du da beschreibst, könnte es sich tatsächlich um Epilepsie handeln, meine TA hat mir das genauso mal beschrieben. Auslöser für einen solchen Anfall kann alles mögliche sein, von Entzündungen, über Kopfverletzungen bis Schlafmangel (Stress), ähnlich wie Allergien, die jeden jederzeit und überall heimsuchen können.

Solange die Anfälle nicht überhandnehmen und die Jungtiere zu Schaden kommen, besteht da akut auch kein Handlungsbedarf, denke ich. Da die Häsin aber offensichtlich die Disposition zur "Fallsucht" hat, würde ich Mutter wie Jungtiere nach Erreichen des Schlachtgewichtes aus der Zucht entfernen.

Gruß

Thomas
Nach einer Runde im Geschirrspüler ist die Klobürste wie neu. Noch Kuchen?

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7

Freitag, 6. April 2018, 11:52

Solche Symptomatiken kenne ich von Tieren sowie auch beim Menschen.
Das ist Epilepsie. Auslöser für Anfälle können alles sein: Stress, Schmerzen, Wetterumschwung, Licht (besonders flackerndes oder Lichspile mit Schatten durch Wind), aber auch Lebensmittel oder Dinge in Kombination.

Ich habe ein paar Kaninchenbücher da, die beschreiben eine erbliche Komponente oder genetische Disposition. Ich kenne es auch beim Menschen, dass Kinder von betroffenen häufig auch betroffen sind. Die Aulöser sind dabei aber nicht unbedingt die gleichen, ebenso die schwere der Anfälle nicht. Ich würde die Häsin und den Wurf später der Schlachtung zuführen.

ClaudiaD

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8

Montag, 9. April 2018, 12:07

Hallo,

nicht alle epileptiformen Anfälle sind gleichzusetzen mit Epilepsie. Eine Herzschwäche bspw. kann auch mit Konvulsionen einhergehen, die einem epileptischen Anfall nicht unähnlich sind.
Epileptische Anfälle haben fast immer eine sog. "Aura", d.h. es gibt vorherige Anzeichen, die solch einen Anfall ankündigen. Das ist aber u.U. nicht immer gut zu erkennen bzw. die Anzeichen sind unspezifisch und von Tier zu Tier verschieden.

Wie schon geschrieben, können die Ursachen verschieden sein und müssen nicht unbedingt eine erbliche Disposition haben.
Wenn Du das Geld ausgeben möchtest, könnte man das untersuchen, ansonsten, wie hier auch schon geschrieben, das Tier und seine Nachkommen der Küche zuführen.

Gruß
Claudia
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