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Achleitner

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Über mich: Ich kreuze verschiedene Rassen mit dem Ziel einer frohwüchsigen und fleischigen Schlachtkaninchen-Kreuzung!

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1

Donnerstag, 12. Juli 2018, 06:53

Gesäugeentzündung

Liebe Kollegen,

habt ihr Erfahrung mit Gesäugeentzündung bei euren Häsinnen?
*) Was kann man zur Vorbeugung tun bzw. füttern?
*) Wie kann man es behandeln bzw. wie behandelt es der Tierarzt?

Danke!
LG Jürgen
http://achleitnerkaninchen.jimdo.com/

"Ja, mein Userbild ist ein Kaninchen im Grünen... aber ich bin der Freundliche."

ClaudiaD

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2

Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:44

Hallo Jürgen,

dem vorzubeugen ist schwierig.
Es müssen ja Bakterien durch die Zitzen in das Gesäuge gelangt sein.
Hatte die Häsin zu wenig Milch, so dass die Zitzen durch die Jungtiere überbeansprucht wurden und somit wund waren?

Andere Möglichkeit: Häsin hatte zu viel Milch, hat sich den Jungtieren womöglich verweigert (?) und es entstand ein Milchstau.

Auf jeden Fall muss die noch vorhandene Milch im Gesäuge raus! -> Ausstreichen
Wie alt sind die Jungtiere, säugen die noch?

Der Tierarzt würde jetzt Antibiotika verabreichen.
Dann dürfen aber keine Jungen mehr gesäugt werden.

Je nachdem, wie fortgeschritten die Entzündung ist, kann man alternativ behandeln.
Aber die Häsin wird wohl kaum einen Quark- oder Honigwickel zulassen.
Um die Milchproduktion zu hemmen, kann man Salbei füttern oder Tee geben. Auch Minze und Petersilie unterstützen diesen Prozess.

Gruß
Claudia
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Achleitner

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3

Freitag, 13. Juli 2018, 12:10

Hallo Claudia,

seit Jahren ändere ich nichts an meiner Haltung und bei viele hundert Würfen habe ich das erste Mal ein Problem damit. Zumindest ein bemerkbares. Es war ihr erster Wurf und gleich 11 Junge. Einige waren bei der Geburt eher klein und ich dachte nicht, dass sie alle so perfekt säugen kann. Es war also sicher eine sehr, sehr gute Aufzuchtleistung bis zu diesem Zeitpunkt.

Die Jungtiere waren 13 Tage als ich es bemerkte. Habe natürlich auch meine Tierärztin aufgesucht. Das Ausstreichen der Zitzen war und ist leider unmöglich. Da geht nichts raus.

Milchhemmende Fütterung (Petersilie) habe ich natürlich gemacht. Die Ärztin gab Schmerzmittel und Entzündungshemmer und Baytril.

6 der Jungtiere habe ich bei anderen untergelegt. Die saufen dort auch mit. 5 sind bei ihr um an den restlichen Zitzen weiterhin zu trinken. Wurde mir auch von der TA so empfohlen. Die kleinen fressen ja auch schon Heu. Wachstumsrekorde darf man sich natürlich nicht erwarten. :(

Bin mir auch nicht sicher obs die Häsin wirklich schafft und wenn ja ob sie je wieder zur Zucht geeignet ist. Die beiden Zitzen links vorne die betroffen sind, werden jedenfalls nicht mehr funktionieren.

LG Jürgen
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4

Freitag, 13. Juli 2018, 12:24

Hallo Jürgen,

Die Jungtiere waren 13 Tage als ich es bemerkte. Habe natürlich auch meine Tierärztin aufgesucht. Das Ausstreichen der Zitzen war und ist leider unmöglich. Da geht nichts raus.
Das ist auch nicht einfach, wenn alles entzündet ist und vermutlich fest sitzt.
Vorher warme Quarkwickel machen, mit warmem Wasser abwaschen, mit einem nassen, gut warmen Waschlappen einwirken und dann nochmal versuchen.

Milchhemmende Fütterung (Petersilie) habe ich natürlich gemacht. Die Ärztin gab Schmerzmittel und Entzündungshemmer und Baytril.
Salbei ist hier wesentlich effektiver, als Petersilie.

Bin mir auch nicht sicher obs die Häsin wirklich schafft und wenn ja ob sie je wieder zur Zucht geeignet ist. Die beiden Zitzen links vorne die betroffen sind, werden jedenfalls nicht mehr funktionieren.
Das würde ich mir in dem Fall auch gut überlegen.

Viel Erfolg

Gruß
Claudia
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