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1

Sonntag, 2. September 2018, 14:03

Es gibt kein Heu...

... im Umkreis. Aufgrund der anhaltenden Dürre im Osten Deutschlands gibt es kein Heu zu kaufen und wenn, dann zu Preisen, die einfach abgehoben sind.


In meiner Verzweiflung habe ich Heucobs bestellt und werde schauen, dass ich wenigstens Weizenstroh bekomme. Kann ich damit meinen Bestand "gefahrlos" füttern?

Ratlose Grüße

zwergloh

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2

Sonntag, 2. September 2018, 18:19

Heucobs kann man füttern. Aber meine mochten sie weniger.

Ich bestelle ja immer über das Internet, da hier keine kleinen Balle zu bekommen sind. Aber auch hier gehen die Preise teils hoch und Angebote werden weniger.

Wurli

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3

Montag, 3. September 2018, 06:54

Hier ist es das gleiche Problem.
Kl Ballen ab 5,-- 8o

Dann seh ich gestern als ich ca 2 h unterwegs war WIE Heu & Stroh bei vielen gelagtert wird --- so wie es aus der Presse fällt bleibt es auch bei Starkregen liegen

Kaum welches das ich auf der Strecke gesehen habe war ordentlich abgedeckt. Oft nur wie hier etwas zusammen gestellt
Hoffe das wird keinem als 1A Qualität verkauft

Heucobs hab ich vorsorglich auch dazu gekauft. Rechte Freude haben sie nicht daran.

Kleinwidder

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4

Montag, 3. September 2018, 08:32

grascops

nach Beendigung meiner Zucht habe ich ca. 200 kg Grascops vom 2. Schnitt zu verkaufen, für Selbstabholer
Preis 20.-€/100 kg Postleitzahl 82256
Gruß Kleinwidder

Klemens

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5

Montag, 3. September 2018, 11:52

Ich habe das übrige Luzerneheu für 3,50€ pro Kleinballen verkauft.

Gruß Klemens

ssvveenn

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6

Montag, 3. September 2018, 15:11

Ich fütter ausschließlich verschiedene Sorten Cobs.
Viel besser als Heu.

7

Montag, 3. September 2018, 20:26

@ssvveenn

Wie sind deine Erfahrungen genau? Wie ist die "Reichweite", die Aufnahme, die Beliebtheit? Wird viel eingesaut? Brauchst du viel mehr Wasser?

Momentan fressen meine Kaninchen ganz wenig Heu und Luzernepellets. Die mögen sie ganz gerne, zumindest gibt es keine Reste und rausgescharrt wird auch nix. Ich bin mir nur recht unsicher beim Füttern, weil die doch mehr Protein haben als normales Heu.

Grünfutter gibts hier auch keins mehr, alles verdorrt.

ssvveenn

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8

Dienstag, 4. September 2018, 03:17

Ich fütter ein Gemisch aus folgenden Cobs.
Wiesenheucobs mit 60 verschiedenen Kräutern
Luzernecobs
Maiscobs
Esparsette Cobs
Grünhafer Cobs
Kräuterheucobs
Meine fressen es sehr gerne. Die Akzeptanz ist viel höher als bei Heu.
Allerdings muss ich sagen, das ich jetzt zwei neue Häsinen von einem anderen Züchter geholt habe und die fressen es noch nicht.
Der Wasserverbrauch spielt für mich keine Rolle und wird nicht höher sein als bei normalen Heu.

9

Dienstag, 4. September 2018, 14:13

Wiesenheucobs mit 60 verschiedenen Kräutern
Luzernecobs
Maiscobs
Esparsette Cobs
Grünhafer Cobs
Kräuterheucobs

Wo kaufst du die?

ssvveenn

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11

Dienstag, 4. September 2018, 16:23

Geht mal davon aus, dass bei einer winzigen Heuernte wie sie dieses Jahr eingefahren wurde auch die Produkte die aus Heu hergestellt werden teurer werden. Ebenso die Alternativen, selbst Stroh.

Gruß Klemens

12

Mittwoch, 5. September 2018, 06:01

@ssvveenn
Danke!

Ja, Klemens, ich hab für ein Kleinbund Stroh 3€ bezahlt. Verrückt!

PeterW

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13

Mittwoch, 5. September 2018, 12:16

Hallo,

der 2. Schnitt ist tatsächlich in vielen regionen ausgeblieben und Heu wird teuer - nach wie vor bleibt es aber die deutlich bessere Alternative zu Cobs, alleine schon wegen dem hohen Enrgieverbrauch !!!

mfg Peter

ssvveenn

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Mittwoch, 5. September 2018, 14:43

Cobs werden aber in den meisten Fällen Warmluft getrocknet.
Deshalb ist die Qualität deutlich besser als bei Heu.

PeterW

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Montag, 10. September 2018, 09:27

...sag ich doch:

Heu wird von Wind und Sonne kostenlos und energiesparend getrocknet,

Cobs werden mit energieverschwendender Warmluft getrocknet - warum soll die Qualität besser sein ????



mfg Peter

Klemens

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16

Montag, 10. September 2018, 18:35

Qualität ist ein Begriff, der sehr individuell definiert wird. Fakt ist aber, dass während der Trocknung Nährstoffe verloren gehen. Dies sind um so mehr, je länger diese dauert. Deshalb hat künstlich getrocknetes Heu einen höheren Nährwert als bodengetrocknetes. Man sollte auch bedenken dass nicht alle Wiesen im trockenen Kraichgau oder heißen Rheintal liegen. Die Mehrzahl wohl eher nicht.
Ich hatte auch schon Jahre in denen ich für Luzerneheu 10 Tage gebraucht habe und nicht 2,5-3 Tage wie in diesem Jahr.

Gruß Klemens

Ralf78

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Montag, 10. September 2018, 18:48

Hi.
Die Cobs werden doch einfach nur gepresst! Sehe ich doch richtig so? Wird dadurch nicht auch die Struktur des Heues stark verkleinert? Dann wäre es doch in meinen Augen nicht viel besser als Pellets!
Gruß Ralf

PeterW

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18

Dienstag, 11. September 2018, 08:58

Guten Morgen,

selbstverständlich ist Luft-bzw. Windgetrocknetes Heu etwas arbeitsaufwendiger, dafür aber energetisch deutlich positiver produziert.

Reine Luzerne setzte ich nach wie vor auf Böcke, Mischungen trocknen recht gut aus.

Qualität ist bei Kaninchenheu tatsächlich ein Thema, für mich ist es in erster Linie Raufutter für die tägliche kontinuierliche Magendarmpassage. Wenn noch entsprechend Nährstoffe enthalten sind umso besser.

Da KleintierzüchterInnen ja immer auch Umweltschützerinnen sind - diese Aspekte gewinnen immer mehr an Gewicht in der öffentlichen Darstellung - müsste es einfach auch selbstverständlich sein, dass unsere Umgang mit Futtermitteln und den Tieren selbst ökologisch sinnvoll und ressoursensparend ist, oder....?

Wenn bei mir das Heu knapp wurde habe ich Haferstroh gefüttert, wurde sehr gerne gefressen - auf die Idee Cobs zu kaufen bin ich noch gar nicht gekommen, warum auch .... :)

mfg Peter

leotrulla

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19

Mittwoch, 12. September 2018, 07:37

Hallo zusammen,

es ist leider so, Heu ist knapp und teuer, und weil das so ist und ich meine Wintervorräte nicht angreifen möchte, denn wir hatten nur den ersten Schnitt, füttere ich zurzeit überhaupt kein Heu.
Statt dessen gibt's Haselruten und Walnusslaub, reichlich Silphie (Becherpflanze) und natürlich alles, was an Sonnenblumen und Gemüseabfall im Garten anfällt. Darüber hinaus habe ich noch sämtlichen Obstbaumrückschnitt aus August durch die Tiere geschickt.

Ungeachtet dessen ist absehbar, dass ich mit meinem eingelagerten Heu nicht durch den Winter kommen werde. Obwohl ich wie Peter der Auffassung bin, dass Cobs energetischer Unfug sind, werde ich nicht umhinkommen, welche zu füttern.

Aus einem Reitstall habe ich mal eine Schadpalette Havens Luzerne/MInze-Brix bekommen, welche die Pferdeleute als Raufutterersatz füttern. Brix sind Einkiloklötze mit Sollbruchkante, sodass daraus zwei 500g-Stücke gebrochen werden können. Die Kaninchen haben damit richtig Arbeit, weil die Presslinge knüppelhart sind (Beschäftigung satt). Darüber hinaus sind die Brix sehr bekömmlich und reichen dem Einzeltier gut eine Woche. Bequemerweise sind besagte Brix in 14 kg Tragetaschen abgepackt und somit für einen Erwachsenen recht angenehm handhabbar.

Kurz: Ich werde die Brix im Wechsel mit Heu füttern.

Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Klemens

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20

Mittwoch, 12. September 2018, 09:38

Ein uraltes landwirtschaftliches Rezept bei Futtermangel ist der Anbau von Zwischenfrüchten die z.B. nach der Getreideernte gesät werden. Dazu bieten sich verschiedene Kulturen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Z.B,:
Sommerfutterraps : bringt schnell Futter im Herbst, friert ab.
Winterfutterraps: Bringt Entlastung vom zeitigen Spätjahr bis ins Frühjahr, beide sind ungeeignet für Betriebe die Raps in der Fruchtfolge haben.
einjähriges Weeidelgras: nicht sehr Winterhartes Gras mit hohem Futterwert, kann bereits 6-8 Wochen nach der Saat gemäht werden. Lässt sich sehr gut silieren
Hafer: Schosst sehr schnell und kann noch in kurzer Zeit einen beachtlichen Schnitt bringen, nicht winterhart.
Perserklee,Alexandrinerklee: eiweißreiches schnellwüchsiges Herbstfutter, rohfaserarm
Landsberger Gemenge: Gemenge aus Welschem Weidelgras, Inkarnatlee und Winterwicken. Bringt einen beachtlichen Schnitt im Frühjahr, noch vor der ersten Luzerne. Weitere Schnitte sind fast ausschließlich vom Gras dominiert.
Für alle die noch Zwischenfrüchte anbauen möchten gilt: Es ist keine Zeit zu verlieren, das Saatgut gehört dringend in den Boden.
Und auch für Zwischenfrüchte gilt, Ohne Wasser geht gar nichts.

Gruß Klemens

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