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Nicole

Forenneuling

  • »Nicole« ist weiblich
  • »Nicole« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 20

Realname: Nicole Zühlke

Wohnort: Walsrode

Beruf: Zahntechnikhelferin

Hobbys: Kaninchenzucht, Briefe schreiben

Verein: F 133 Visselhövede

gezüchtete Kaninchenrassen: Zwergwidder perlfehfarbig (bis 2011), Umstieg auf DKlW blaugrau (gerade in der Anschaffung)

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1

Sonntag, 26. Juni 2005, 14:35

Mißbildungen

Hallo zusammen,

eine meiner Zwergwidderhäsinnen hat heute mittag Junge bekommen, 4 Stück.
Bei den Kleinen ist ein Kleines dabei, dasss die Augen bereits geöffnet hat und auf dem Kopf sieht es so aus, als wäre es aufgeplatzt und eine dünne Haut wieder drüber gewachsen. Auch die Ohren liegen nicht hinten an, sondern sind nach vorne geklappt. Zwei andere haben "Glubschaugen", die Augen sind zwar zu, aber stehen sehr weit vor, ansonsten scheinen sie "normal". Bei dem letzten Kleinen sind schon deutliche Schlitze an den Augen zu sehen, als würden sie bald aufgehen.
Hab ein bißchen gegoogelt und etwas über den "Max-Faktor" gefunden. Allerdings waren die Infos recht dürftig.
Weiß jemand, ob das ein Letalfaktor ist, also die Tiere sterben und wielange das allgemein dauert? Wodurch entsteht dies? Was ist mit den Kleinen mit den Glubschaugen? Sind die auch betroffen?

Gruß Nicole

Satinchen

unregistriert

2

Montag, 27. Juni 2005, 08:38

Hallo Nicole,

soll, soweit ich gefunden habe, nur bei den Zwergen vorkommen und rezessiv vererbt werden. Züchten solltest du mit den Elterntieren also nicht mehr. Wenn ich mich recht erinnere hatte ich sowas auch schon mal bei einem Zwergenwurf. Hatte mich ziemlich erschrocken als ich das gesehen habe. Konnte mir auch nicht vorstellen, daß so ein Kaninchen lebensfähig wäre, bzw. ob dieses dann nicht blind wäre, ganz zu schweigen von den Deformationen der Beine und dem von dir beschriebenen Spalt am Kopf – aber anscheinend doch. (siehe Links)
Angesichts der vielen Defekte und dadurch entstehenden Beschwerde halte ich ein Aufziehen solcher Jungtiere allerdings für sehr bedenklich. :rolleyes:

Genau gelesen habe ich den Artikel noch nicht, aber sieh mal hier:

http://www.manderabbitry.com/info_genetics/maxfactor.asp

http://www.barbibrownsbunnies.com/birthdefects.htm

lg
Satinchen

Nicole

Forenneuling

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Beiträge: 20

Realname: Nicole Zühlke

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3

Montag, 27. Juni 2005, 09:55

Hallo Satinchen,

den ersten Link hatte ich gestern auch gefunden, den zweiten kannte ich nicht, danke.
Die Mutter hat das Problem gestern noch selbst gelöst, den mit den offenen Augen hat sie angefressen, einer fehlte ganz und die anderen beiden waren tot.
Erschrocken habe ich mich auch, denn die Kleinen sehen ja wirklich ziemlich schlimm aus.
Die Verpaarung habe ich das erste mal durchgeführt, mit zwei total fremden Tieren. Die Häsin ist schon älter, hatte noch nie Probleme, auch nicht beim aufziehen des Nachwuchses oder so.
Mit den Tieren nicht mehr züchten... Tja, der Rammler sitzt mittlerweile schon gar nicht mehr bei mir, aber ich hatte von der Häsin aus dem letzten Wurf (Dez 04) einen Rammler behalten, der bis auf ein paar kleine Macken eigentlich ein relativ schöner Typ ist.
Er könnte das Gen ja dann auch tragen, wäre es da eventuell sinvoll, eine Rückpaarung auf die Mutter zu machen?
Was sagen die anderen denn dazu???

Gruß Nicole

Satinchen

unregistriert

4

Montag, 27. Juni 2005, 16:10

Schwierige Frage, da es sich hier nicht um sowas wie "nur" eine Fehlfarbe handelt, sondern doch immerhin um eine körperliche Missbildung mit negativen Folgen für das Tier.

Die jetzigen Elterntiere müßten das rezessive Gen jedenfalls beide tragen.

Der jüngere Rammler stammt aus soweit unauffälligen Würfen - der Vater war ein anderer wie der jetzige, wenn ich richtig verstanden habe?
Somit ist er entweder rein oder Träger.

Wenn der junge Rammler für dich so wichtig ist und du unbedingt vor hast mit diesem Rammler weiterzuzüchten, dann solltest du zuvor auf alle Fälle eine - bei so kleinen Würfen sogar mehrere - Rückpaarungen machen, um sicher zu sein, daß er die Mißbildungen nicht weitervererbt.
Die daraus entstehenden Jungtiere sollten aber dann auf jedenfall in der Küche landen und nicht weiter irgendwo zum Zuchteinsatz kommen, denn die Häsin vererbt es ja trotzdem weiter. Die Häsin sollle dann auch aus der Zucht ausgeschlossen werden.

lg
Satinchen

6

Freitag, 15. Juli 2005, 21:36

RE: Mißbildungen

Hallo.
ich kann mir das garnicht vorstellen, da ich so was noch nie hatte. ich kene bis jetzt nur Langhaarfaktor und Zahnkrankheit , bei Inzucht. Ist das das erste mal bei dir?

Mfg
hase81

7

Donnerstag, 3. November 2005, 22:14

RE: Mißbildungen

hallo,
es stimmt, dass sowas meist bei den Zwergen vorkommt, da hab ich auch schon einige Dinge gesehen!!
Aber auch bei unseren blauen Wienern hatten wir im letzten Jahr ein Neugeborenes, das mit offenen Augen durch den Stall krabbelte, und noch dazu war sein Fell weiß. Ich fand das auch furchtbar erschreckend!

Gruß Blue

Heike*

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Realname: Heike

Wohnort: Im Hessenland.

Verein: Club

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8

Mittwoch, 2. November 2011, 18:33

Ist dies vergleichbar mit "lethal white" ? Oder wieder ne andere Sache?
Das gibt es im Zusammenhang mit Schimmel oder Dalmatiner in der MS-Zucht.