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Sonntag, 2. Mai 2010, 16:45

Umstellung Frühjahrsfütterung

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Die Frühjahrsfütterung

Nun ist es endlich soweit, nach einem langen harten Winter, spießt nicht nur das erste Grün, nein es explodiert gerade zu, als ob die Natur in kürzester Zeit alles aufholen möchte.

Als Züchter freuen wir uns nun endlich unseren Tieren mit dem frischen, natürlichen Futter etwas guten tun zu können.

Aber auch dadurch entstehen Gefahren für unsere Tiere !

Zum einen ist ihr Organismus noch nicht an das frische Grün gewöhnt, zum anderen ist gerade das erste Grün besonder eiweißreich.

Schnell passiert es das unsere Kleinen mit dicken Bäuchen, knirschenden Zähnen, lethargisch in der Stallecke sitzen.

Vielleicht kommt es nur zu Durchfällen, die die Entwicklung des Tiere verzögen, im schlimmsten Fällen kommt es zu Ausfällen.

Weniger ist mehr !!!

Dies sollte der wichtigste Spruch in diesen Tagen sein.

Mit spitzen Fingern, sollte der Züchter den Tieren in den ersten Tagen nur kleinste Mengen Grün reichen, damit sich die Tiere daran gewöhnen und diese Menge nur langsam steigern.

Auch kann Abwechslung in der Grünfutterauswahl nicht schaden.

Gerade der erste Klee und Luzerne ist sehr eiweißreich, einer gemischten Kräuterwiese wie hier mit Löwenzahn und Schafgarbe  gibt den Tieren eine breite Auswahl an verschiedenen Inhaltsstoffen.

Auch andere Kräuter wachsen nun auch im Garten, die zu einer abwechslungsreiche Fütterung genutzt werden können, wie der hier abgebildete Oregano.

Frische Triebe von Weiden, sind gut für die Verdauung und werden gern von unsren Tiere gefressen.

Schon öfters wurde hier im Forum über die Himbeere gesprochen auch hier werden gerne junge, frische Tiere von unseren Kaninchen gefressen und haben heilende Wirkung.

Aber alles sollte nur in kleinen Mengen gereicht werden, nur schrittweise sollte man von der Winterfütterung nun auf das frische Grün umstellen.

Unser tägliches Heu geb und Heute,

ist der weitere Satz den man nicht vergessen sollte !

Und wenn man noch so viel Grün hat, sollte man den Tieren immer Heu reichen, da die Ballaststoffe im Heu wichtig für die Verdauung unserer Tiere sind.

Vergesst eure Tränken nicht!

Durch das warme Wetter, kann abgestandenes Wasser in den Tränken zu einem wahren Brutherd für Keime und Bakterien werden! Deshalb sollten die Tränken regelmäßig ausgegossen und gereinigt werden.

Vielleicht helfen diese Tipps, eure Tiere gesund und munter in die Ausstellungsaison zu füttern.

Wir wären dankbar, wenn weitere Foriker diesen Bericht mit eigenen Erfahrungen und Hinweisen ergänzen würden.

Euer RKZ-Team

 




 

Wir bedanken uns bei  dem RKZ-Team für diesen Bericht und die Fotos. Das Copyright liegt bei den jeweiligen Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei www.rkz-forum.de. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, das die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen, und das wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

 

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Sonntag, 2. Mai 2010, 17:06

Hallo,

klasse Beitrag. :thumbsup:

Ich selbst fange mit der Grüzeugfütterung auch sehr vorsichtig an.
Jedes Tier bekommt eine Woche lang nur 3-4 Löwenzahnblätter, danach erhöhe ich die Portion etwas.
Sollte sich dennoch bei einem Tier Durchfall einstellen, füttere ich 1-2 Tage nur Heu und Wasser.

Gruß Wolfgang

PeterW

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3

Montag, 3. Mai 2010, 07:00

Guten Morgen,

ich füttere seit 6 Wochen Frischgrün, beginnend mit Löwenzahn und Wegerich sowie einfaches glattblättriges Gras ( fragt mich bitte nicht nach den einzenlen grasarten).
6 Jungtiere sind jetzt 6 Wochen, kennen also Frischgrün seit 3 Wochen (Verlassen des Nestes) , und fressen eigentlich nichts anderes, kaum Heu, nur sehr wenig Haferflocken.
Sie sind sehr lebhaft, rennen den ganzen Tag in 1,5 qm und entwickeln sich prächtig.
Wie schreibt Dr. Schlolaut so treffend: "....verlassen nach 4 Wochen den Bau und ernähren sich ausschließlich von frischen eiweißreichen Triebspitzen von Kräutern und..".

Sicher ist es immer richtig zur Vorsicht zu mahnen, wenn Jungitere aber bereits beim Muttertier mitgefressen haben besteht recht wenig Gefahr.
Wovor ich allerding abrate ist Weiß- und Rotklee - hat man früher gezielt gefüttert - , irgendwie scheint der nicht sooo gesund zu dein, später dann kein problem mehr in Kombination.
Übrigens, meine Alttiere fressen von heute auf morgen nur noch Frischgrün, der Heuverbrauch ist gleich Null, anbieten selbstverständlich.

mfg Peter

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4

Montag, 3. Mai 2010, 07:08

Wir haben auch schon vor ca drei Wochen begonnen,langsam Löwenzahn,Girsch und Kräuter zu zupfen.Die Tiere müssen sich ganz langsam dran gewöhnen können.Mittlerweile bekommen sie hauptsächlich Grünes UND Heu!Das ist wichtig.

Eiweißreiches Futter ist bei den Jungtieren unbedingt herunter zu fahren,wir geben lediglich etwas Gerste in den Napf.Dazu mal eine Möhre für die Hasenmama mit Kinder.

Elisabeth

PeterW

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5

Montag, 3. Mai 2010, 07:39

Hallo Elisabeth,

Deine Aussage ist ein Widerspruch in sich - und doch richtig.

Junges Frischgrün hat sehr viel Eiweiß, brauchen Jungtiere ja auch zum wachsen und schadet nicht, das Angebot an Heu ist lediglich als Ausgleich zur Futterstruktur = Rauhfutter wichtig. Frischfutter verfügt über "unbehandeltes" Eiweiß, aber auch über alle sogen. sekundären Nährstoffe - passt also alles zusammen.
Bei Sackfutter liegt das Eiweiß in anderer Form vor - "anders" im Sinne von termisch behandelt , gequetscht u/o gepresst usw. -, von daher ist der Hinweis reduziert zu fahren vollkommen berechtigt.
Das ist wie meist im Leben - Vergleich Äpfel und Birnen, beide wachsen auf Bäumen, aber eben nicht auf dem Gleichen... ^^ ^^

mfg Peter

ClaudiaD

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6

Montag, 3. Mai 2010, 08:31

Guten Morgen,

Übrigens, meine Alttiere fressen von heute auf morgen nur noch Frischgrün, der Heuverbrauch ist gleich Null, anbieten selbstverständlich.

So läuft das bei mir in den meisten Fällen (s.u.) auch, habe damit bisher noch nie Probleme gehabt. Und wie Peter auch schon schrieb, fressen die Jungtiere von Anfang an mit, hat auch noch nie zu Problemen geführt.
Wobei ich dazu sagen muss, dass die Kinder gerne Löwenzahnblätter verfüttern, sobald sie im Garten auftauchen. Das sind anfangs natürlich nur wenige und so geht eine Umgewöhnung zwangsläufig bei manchen Tieren langsam vonstatten. Gefüttert werden damit natürlich nur die Lieblingstiere! :rolleyes:
Hungrig einkaufen ist wie betrunken flirten - Was man da für Zeug mit nach Hause bringt.....

7

Montag, 3. Mai 2010, 10:38

Klee - warum nicht?

Moin Moin,

@PeterW

Wovor ich allerding abrate ist Weiß- und Rotklee - hat man früher gezielt gefüttert - , irgendwie scheint der nicht sooo gesund zu dein, später dann kein problem mehr in Kombination.

Meinst Du die Fütterung von Klee an die Jungtiere, aber die Alttiere vertragen es oder rätst Du von Klee ab jetzt im Frühling aber später ist er besser verträglich und warum genau?

Ich weiß nur daß Rotklee das Blut verdünnt und reinigt und deswegen gerne bei Herz-, und Lebererkrankungen eingesetzt wird. Aber da brauchts schon konzentrierte Mengen davon, bevor das einen ausreichenden Wirkungsgrad erzielt.

Ich selbst füttere Klee zusammen mit Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich und viel Gras und hab noch nix zu beanstanden gehabt und sie fressens im Allgemeinen gern. Klar füttere ich auch langsam an. Der viel beklagte Gundermann kommt bei mir auch zum Einsatz besonders bei Tieren die mal freuchte Nasen haben weil er die oberen Luftwege reinigt. Meine fressen übrigens immer abwechselnd Frisches Grün und Heu, scheinbar um Durchfall zu verhindern.

LG Silvia

PeterW

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8

Montag, 3. Mai 2010, 11:18

Hallo Silvia,

das mit dem Klee ist lediglich ein Erfahrungswert, wobei ich auch weiß, dass ab einer bestimmten Konzentration beide auch toxisch wirken können.
Konkret habe ich Klee ausgesäät und die Freiläufe darauf versetzt und mit großer Freude registriert, wie die Jungen den Klee weggemampft haben, allerdings wenn es Durchfallprobleme gab immer nur mit den "Kleefressern".
Seit einigen jahren sääe ich jetzt nicht mehr gezielt aus - einiges ist immer noch vorhanden- und es gibt keine Probleme mehr.
Bei Fütterung im Stall muss man sehr darauf achten, dass man gerade Klee mehrmals täglich vorlegt, da er sehr schnell warm wird und anfängt zu gären.
Deshalb mein Hinweis "Vorsicht bei Klee".
Wenn Klee älter und holziger ist achte ich nicht mehr darauf, da wird er ganz normal gefressen ohne Auffälligkeiten.

mfg Peter

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Dienstag, 4. Mai 2010, 09:20

Hallo,
Ich füttere bereits seit sechs Wochen grün, angefangen mit einigen halmen für jedes Tier. Mittlerweile gehört grünes zur hauptmahlzeit. Heu steht immer noch zur Verfügung, wird er aber von den meisten verschmäht. Bei Jungtieren, die von Anfang mitfressen gab es auch bei mir noch nie Probleme. Zusätzlich biete ich noch Haferflocken für Mutter und Jungtiere an.
LG. Grit

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Dienstag, 4. Mai 2010, 13:27

Ich schicke bringe eine Tiere auch so weit es die Zeit und Wetter zuläßt täglich in die Ausläufe auf die Wiesenflächen.Sobald die Kleinen mal ihre Neste verlassen, dürfen sie auch mit der Häsin aufs Grün.
Ich passe aber auf, das ich sie morgens nicht zu früh rausbringe ( Nässe, Tau und nach kälten Nächten auch Fruktananreicherung im Gras), So ab mittags, an Arbeitstagen auch erst wenn ich Feierabend habe, geht es bis zum Abend raus.
Die Tiere die ich zeitlich gerade mal nicht rausbringen kann, bekommen Schnittgrün und ich rotier dann durch.

Nur bei Regenwetter habe ich im Moment keine passable Lösung. Wie legt man Gras trocken ? Mal ein paar Blätter mit nem Handtuch trocknen geht ja mal, aber was füttert ihr dann , wenns es mal nen paar Tage gallert ? Momentan ist in den Kuturbeeten noch nichts erntereif und die Möhren sind so langsam auch nicht mehr das Wahre, so dass ich zur Zeit dann ein Frischgrünloch habe, wenns es draußen arg nass ist. Wer hat hier eine brauchbare Lösung, die der Frische keinen Abbruch tut und auch zeitlich machbar ist ?

Gruß,

Yvonne

PeterW

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Dienstag, 4. Mai 2010, 13:47

Hallo Yvonne,

habe zur Zeit nur noch wenig Tiere-37-, sodass das ganze für mich kein Problem ist, zudem regnet es bei uns nicht richtig, eher ein tröpfeln.
Hole Futter für 2 Tage = 4 Fütterungen und lege dies auf Drahtroste, vor dem füttern etwas aufgeschüttelt, fertig.
Als ich noch mehr Tiere hatte - und dementsprechend nicht den Lagerplatz - habe ich das Futter immmer frisch reingeholt, notfalls auch beim Regen gemäht, den Tieren macht es nichts aus, und für Menschen gibt es ja entsprechende Kleidung :D

Die Freiläufe habe ich momentan noch abgedeckt bzw. gut eingestreut, da gibt es auch keine Probleme.
In den Beeten wachsen Salate, Radieschen, Kohlrabi und "Unkräuter", die ich ebenfalls frisch trocken oder nass direkt verfüttere.

Die Frage bleibt natürlich die "zeitliche Machbarkeit", rein zum Füttern und Futterholen brauche ich nicht länger als eine halbe bis ganze Stunde täglich bei den wenigen Tieren.
mfg Peter

rasputin

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Mittwoch, 5. Mai 2010, 08:10

Ich schneide immer frisch für die sofortige Fütterung, also morgens und abends. Sind bei mir auch gerade 40 Fresser, zeitlich ist das absolut im Rahmen udn Regenfest bin ich selbst als Pferdeselbstversorger mit 1500qm Offenstall eh...


Ich bin skeptisch, wenn es um das Bevorraten von Frischgras geht, meinen Pferden würd ich das Schnittgras vom Vortag nicht mehr vorlegen ( Aber die gehen auch täglich in die Weide und für die muss ich nicht schneiden).

Habe aber Deinen Tipp gestern mal umgesetzt und mir gestern schon die Frühstücksportion mitgeschnitten.
Das Grün war heute morgen noch passabel, allerdings würde ich bei wirklich nassem Gras wesentlich dünner schichten müssen, damit es nenneswert über Nacht abtrocknen kann. Da wäre ein Schichten in Etagen wohl sinnvoll, so ähnich wie ein Dörrregea nur eben etwas größer.

Bezüglich Deiner frühen Ernte erntest Du von mir jetzt puren Neid ! Trotz mistgefülltem Hochbeet: hier auf meiner lippischen Alm braucht alles etwas länger und Radieschen und Pflücksalat sind eher noch unter 'Minigemüse' einzusortieren. Wenn da was erntefähig ist, landet es erst mal auf meinem Teller !

Gruß,

Yvonne

PeterW

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13

Mittwoch, 5. Mai 2010, 11:09

Hallo Yvonne,

da mit Drahtrosten schichten habe ich auch schon gmacht, war viel Arbeit und nicht so prikelnd, ich achte bei "Vorratshaltung" eher darau mehr gräser und wenigen Klee - siehe oben - zu schneiden.

Ja das mit dem Gemüse :yes: :yes:

Habe mittlerweile 10 große Hochbeete und 2 gewächshäuser und fast unschlagbar in de Ernte - muss allerdings gestehen, meine Frau ist die treibende Kraft.
Alles bio mit nur eigenem Kompost und herrlichem Geschmack - brauchst Du für den Neidfaktor noch mehr ??? =4 =4

mfg Peter

rasputin

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14

Mittwoch, 5. Mai 2010, 12:15

Klee hab ich kaum in der Wiese, hier ist eher Trockenrasen weil wir Mergelboden am Hang haben und in der Pferdeweide hat das Zeug eh nichts groß zu suchen. Das gemähte Gras ist bereist in der Blüte stehend, mit den Untergräsern, die da eben noch so beim Sensen mit anfallen. Also schon eher strukturreich, Kräuter habe ich vorwiegend Löwenzahn, Klebkraut und Spitzwegerich drin, was hier so natürlich in der Weide vorkommt.Die weicheren Gräsern können sie dann selbst auf der Kaninchenwiese zupfen, da ersetzen sie mir den Rasenmäher.

Kerbel und Oregano gedeiht zur Zeit auch schon gut in meinen Kulturbeeten und wird auch mitgefüttert. Brennessel und Knoblauchrauke habe ich an diversen Zaunecken und wird auch verwertet.

Ich habe drei Hochbeete (je 1,20*4m) und ein gleichgroßes Tiefbeet und nutze meinen anfallenden Mist auch. Aber der Winter war lang und hier geht immer gut Wind, da haben es die ersten Pflanzen nicht leicht, obwohl ich mit Vlies abdecke. Gewächshaus hab ich nicht, mein Mann hegt die Befürchtung, dass so nen Teil hier im Winter wegfliegt...

Ich dache beim Regal an an genügend hohe Fächer, die ich möglichs von einer Seite beschicke und die Roste nur zum reinigen mal rausnehme.

Aber ich habe gerade noch nen Einfall: Statt der Roste nen Ladungsnetz, welches man als langen Schlauch oder als Bahn hängemattenähnlich zwischen zwei Wände ( oder zwei/vier Pfosten) spannt. Könnte Platzsparender sein und im Heunetzbefüllen habe ich Übung...

Sven89

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15

Sonntag, 9. Mai 2010, 11:50

Moin Moin.

Also ich gebe ja auch immer etwas grünes zu wenn vorhanden und trocken. nur ich lese öfters das welche es auch nass bzw. feucht füttern. Ich habe aber damals gehört es darf nicht nass oder feucht sein.
wie ist den nun richtig?
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ullrich6836

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Sonntag, 9. Mai 2010, 18:03

Hallo Sven!
wenn nass schädlich wäre,würden alle Wildtiere Probleme mit dem Fressen haben!!
Gut Zucht Andreas

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17

Sonntag, 9. Mai 2010, 20:36

Hallo,
mir hat ein erfahrener Züchter beigebracht: regennaß darfst du, nur nicht taunaß füttern.
Daran habe ich mich jahrelang gehalten und bin damit gut gefahren.
Ein anderer nicht organisierter Züchter (Halter) hat mir praktisch bewiesen,
dass auch taunaß gefüttert werden kann.
Ich habe es auch ausprobiert und es klappt, ob regennaß oder taunaß meine Kaninchen haben
es bis jetzt immer vertragen.
Dieses Jahr habe ich es noch nicht probiert, da ich erst mit Brennesseln anfange und nur kleine Mengen füttere.
Auch nasses Futter wird erst mit kleinen Mangen angefangen.
Schöne Grüße Konrad :|

Sven89

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18

Montag, 10. Mai 2010, 06:15

durch dieses erzählen hat mann immer Angst. Ich denke immer doch da könnte was Schief gehen.
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PeterW

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Montag, 10. Mai 2010, 07:07

Hallo Swen,

es wäre sicher interessant eine Liste all der Voruteile zu machen, die es in der kaninchenzucht gibt, man wäre baff erstaunt.
Eines ist das mit taunassem Gras, wobei es tatsächlich Gründe geben kann, nur trockenes Futter zu reichen.
Wirf (tau)nasses Frischgrün an einem sehr heißen Tag auf den Stallboden , schau den ganzen tag nicht nach den Tieren und wundere dich am Abend dass das Futter zwar gefressen , aber am nächsten tag das Tier so seltsam rumsitzt.
Frischgrün gehört einfach in die Raufe, locker und nicht gepresst.
mfg Peter

Sven89

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20

Montag, 10. Mai 2010, 08:47

hmm hast auch wieder recht.
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