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1

Mittwoch, 18. August 2010, 08:51

Hundefutter?

Hallo,
mir ist gerade durch den Kopf gegangen, Kaninchen die man selbst nicht verzehren möchte, dem Hund zu geben. Jetzt stelle ich mir nur die Frage wie.
Zum einen, gibt es Knochen im Kaninchen die dem Hund gefährlich werden könnten? Ich erinnere mich beim Hähnchen an einen dünnen spitzen Knochen vor dem meine Oma mich immer warnte. Auch der Hund durfe das nicht haben.
Zum anderen.. Könnte man einfach das Fell abziehen und das Kaninchen dem Hund geben? Rein Theoretisch sofern man wie ich einen eher großen Hund hat. Oder würdet ihr das Fleisch Zerkleinern und abkochen oder ähnliches?
Habe mir noch nie Gedanken darum gemacht Futter für den Hund selbst zu zubereiten..

Grüße

PeterW

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2

Mittwoch, 18. August 2010, 12:20

Hallo Niggo,

eigentlich sind kaninchen als Hundefutter zu schade, was tun man aber nicht alles für den geliebten Hausgenossen.
In der regel fütter ich nur die Schlachtabfälle ohne Fell, meinem Bernhardiner habe ich aber auch die ganzen Tiere ohne Fell vorgelegt.
Kaninchenknochen splittern nicht so auf wie geflügelknochen, von daher sehe ich nicht so die gefahr.
Mittlerweile haben ich einen kleineren Hund, zerlege die Tiere grob und koche sie kurz ab oder brate sie an - letzteres mag er am liebsten.

mfg Peter

PS: Barfen ist wohl die natürlichste Art der Hundefütterung, bei empfindlicher nase jedoch kann es kritisch werden

Karle

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3

Mittwoch, 18. August 2010, 12:33

Hallo,
ich füttere meiner Berner-Senne-Hündin im Moment auch gerade eine ältere Häsin (pro Tag ca. ein Pfund), die ich nicht mehr selbst verzehren wollte. Ich hab sie abgekocht - nicht lange, vielleicht eine halbe Stunde, roh hab ich noch nicht probiert, aber es gibt ja auch Empfehlungen für Rohfleisch. Auch die Knochen seien ungekocht leichter oder besser verdaulich. Habs schon öfter gemacht, Probleme gabs noch nie.
MfG
Karl
Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
Matthias Claudius

4

Mittwoch, 18. August 2010, 19:19

Bitte das Fleisch roh verfüttern.
Die Knochen werden erst durch den Garprozeß zu gefährlichen Splitterfraktionen, die dem Hund gefährlich werden können.

Der Hund als Beutetierfresser hat normalerweise keinerlei Schwierigkeiten mit dem Futter "Kaninchen". Das Kaninchen kann als ganzes angeboten werden, da auch das Fell eine Funktion in der Hundeverdauung hat.
Ich füttere schon seit Jahren Kaninchen (roh) an meine Hunde. Bestes Futter ;-)

Niggo, such mal im www nach BARF

5

Mittwoch, 18. August 2010, 22:43

Hallo,
der große hat gestrahlt wie schon lange nicht mehr. Freut mich dass ich ihm auf seine alten Tage nochmal eine Freude machen kann.
Habe sie roh verfüttert. Im ganzen war er etwas misstrauisch aber als ich sie zerlegt hatte war er begeistert.

Keine Angst Anja, waren keine Tiere von dir ;)

Grüße

rasputin

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6

Donnerstag, 19. August 2010, 09:25

Ich ziehe sogar extra Kaninchen für meinen Hund...
Wir haben dabei folgende Aufteilung: der Hund bekommt Kopf mit Fell und Hinterpfoten, vom Schlachtkörper dann das Vorderviertel.
Rücken und Keule landen bei uns auf dem Teller, Knochen davon gehen wiederum an den Hund. Auf Innereien steht meine Jule nicht so, die nimmt dafür die Katze und tritt Jule dafür mal ein Küken ab...
Da der Hund ein größerer Fleischfresser ist as swir, gibt es auch schon mal ganze Keulen, alleine schon, um den Fleischanteil auch etwas zu erhöhen.

Auch Geflügelknochen bergen nur gegart eine Gefahr, roh passiert da auch nichts. Verfütter schon seit Jahren rohe Geflügelteile an unseren Hund...

Wie Anja schon schrieb: erst durch den Garprozess verschwindet der elastische Anteil aus den Knochen und dann splittert eigentlich jeder dünnere Knochen , egal ob vom Rind, Schwein oder Geflügel .

Wichtig dabei ist nur, dass der Hund anfangs keine allzu kleinen Teilstücke bekommt, damit er nicht wie gewohnt das Futter runterschlingt, sondern sich damit beschäftigen muss, um es zu zerkleinern.

Viele Grüße,

Yvonne



ps: meine Jule hat bei 500g noch nen großes Loch im Magen, zwischen 1-1,5 kg ist da eher Tagesportion...)

7

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:16

Verwendung des Felles von Schlachtkaninchen, Kaninchen als Hundefutter?

Hallo ihr Lieben,

ich habe da mal einige Fragen bezüglich des Kaninchenfelles von Kaninchen, die geschlachtet wurden.
Habt ihr dafür noch eine Verwendung, und wenn ja welche?

Dann interssiert mich noch die Thematik, Kaninchen als Hundefutter zu verwerten.
Was füttert ihr von den Kaninchen, also verfüttert ihr das Kaninchen in Teilen mit Fell oder nur die Abfälle? Oder verfüttert ihr aussortierte Tiere bereits als Welpen im Ganzen?

Verwertet ihr den Kopf, und wenn ja, wie?

LG Anna

8

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:22

Hi,

guck' mal hier Hundefutter?

MfG Manfred

9

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:25

Oh sorry, da hätte ich mal ordentlicher suchen müssen!

Aaaber trotzdem: Das Fell bei der Schlachtung (für den Menschen, nicht als Hundefutter), habt ihr dafür Verwendung oder schmeißt ihr es weg?
Und der Kopf?

Wollclau

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10

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:35

Hallo Anna,

leider muss man Fell meist wegwerfen. Es gibt aber die Möglichkeit, das Fell gerben zu lassen und dann kann man auch schöne Dinge draus machen. Das ist eine Frage ob man das bezahlen möchte (das Gerben) und ob man Muse zur Verarbeitung und Freude an den Produkten daraus hat. Natürlich kann man bei entsprechendem Interesse auch selbst gerben. Meine Tiere hatten bisher nicht so beeindruckende Felle, so dass ich nichts gegerbt habe. Jetzt habe ich aber EW und deren Felle haben einen ganz besondere Struktur. Da überlege ich mir das vielleicht nochmal.

Auch die Köpfe werden in meinem Haushalt nicht verwendet. Wobei ich schon öfters (besonders von älteren Bekannten) gehört habe, dass das ja das Beste am ganzen Tier sei. Naja, es gibt da halt verschiedene Meinungen...

Viele Grüsse, Claudia

PeterW

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11

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:48

Hallo Anna,



als Hundefutter eigentlich zu schade fällt trotzdem immer was ab, geht problemlos.

Kaninchenfelle habe ich früher selbst gegerbt, war schon richtig Arbeit, zum Schluß dann gerben lassen - es gibt wieder einige gute Gerber, die auch Kaninchenfelle als Rohmaterial kaufen; selbst verfüttere ich sie seit einigen Jahren an Füchse uä., da ich keine Verwendung mehr dafür habe.


Die Köpfe der Tiere schmecken echt lecker, Bäckchen und Zunge, aber auch das Halsfleisch
Bedauerlicherweise - aber zu meinem Glück - werden ja gerade die besten Teile von Schlachttieren nicht mehr gegessen, so dass ich sie immer erfolgreich bestellen kann. :)

mfg Peter

ClaudiaD

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12

Donnerstag, 30. Juni 2011, 12:14

Hallo!

Ich verfüttere den Kopf im Ganzen bzw. mit dem gesamten Fell dran hängend an die Hunde.
Ich hab auch schon von mehreren Leuten gehört, dass die Bäckchen das Beste am Kaninchen sein sollen. Aber dann müßte ich ja auch noch den Kopf abziehen und dafür bin ich dann doch wieder zu faul.
Da hier Zuhause niemand Leber mag, geht die auch an die Hunde, eigentlich bis auf den Magen-Darm-Trakt (verträgt mein Rüde nicht) alle Innereien.
Den Hals ziehe ich so weit ab wie möglich, dass viel am Rumpf dran bleibt, denn das Fleisch daran ist wirklich überaus zart.

Das Fleisch verfüttere ich nicht an die Hunde, das ist viel zu schade. Selbst wenn ich mal ein älteres Tier habe, löse ich da lieber das Fleisch ab und mache Hack daraus. Die abgelösten Knochen wiederum, da ja roh, bekommen auch die Hunde.

Schöne Winterfelle habe ich früher schon öfter mal gerben lassen. Nachdem die aber irgendwann 10 Euro pro Fell haben wollten, wurde mir das zu teuer.
Ich habe mal einen Bären aus Fellen genäht, den hat meine Schwester heute noch und findet ihn ganz toll. Mein Mann freut sich derzeit über gegerbte Felle, weil er damit seinen Bogen bestückt hat. Ich hab ihm versprochen, mal eine Tasche für den Bogen, den man in drei Teile zerlegen kann, zu nähen. Wahrscheinlich platzen dann seine Kumpels vor Neid. ;)
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klausII

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13

Donnerstag, 30. Juni 2011, 12:44

Hallo!

Also ich mache dass mit den Innereien (Herz, Lunge, Nieren, Milz) ähnlich, die bekommt der Hund aus der Nachbarschaft. Danach bin ich dann jedesmal sein bester Freund....

Aus den Kopf hat mein Opa immer Suppe gekocht, aber das habe ich noch nie probiert. Aber mir schmecken die Bäckchen auch am Besten.

Man kann aber auch daraus Sülze machen. Wenn ich das meinen Schülern erzähle, schreien die alle laut "IIHH", obwohl sie alle im Ernährungsbereich arbeiten. Daran kann man sehen, dass das Kaninchen von einer Mehrheit nicht mehr als Nutztier gesehen wird.

Aus den gesamten vorderen Bereich (Schulter, Rippen..) koche ich Suppe, das Fleisch nehme ich als Suppeneinlage oder mache einen Salat daraus. Oder aber auslösen und Gyros draus herstellen. Aus Kaninchenhack kann man, wie ich finde, super Hamburgerfrikadellen oder Cevapcici zubereiten. Zur Grillsaison liegen auch regelmäßig Kaninchenbratwürstchen auf den heimischen Rost.

Wenn ein Forummitglied ein Rezept haben möchte, kann er das gerne erfragen. Das Fleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, und eigentlich als Hundefutter zu schade, es sei denn, es ist nicht mehr genusstauglich.

Grüße Klaus

14

Donnerstag, 30. Juni 2011, 13:05

Ah, das finde ich sehr interessant - danke!
Mit Köpfen kann ich persönlich nicht gut, beim Anblick wird mir immer schlecht - deswegen die Idee mit dem Hundefutter. Einfach wegwerfen finde ich aber auch blöd.
Aber die Idee mit den Füchsen find ich gut (falls die Hunde es nicht fressen) - dazu habe ich direkt noch eine Frage: Darf man denn einfach Schlachtteile in den Wald legen für Füchse?

Ich fände es auch recht schade das schöne Fell von in dem Fall Rexen wegzuwerfen, aber gerben lassen lohnt sich wahrscheinlich auch nur, wenn man viele Felle hat und es nich so teuer ist und man Nähtechnisch geschickt ist.

ClaudiaD

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15

Donnerstag, 30. Juni 2011, 13:39

Hallo Anna,

in der Kaninchenzeitung habe ich schon oft eine Anzeige gesehen von jemand, der so ziemlich alle Rexfelle roh aufkauft.
Ich weiß jetzt nicht, was der zahlt und wie das mit evtl. Versand wäre. Aber das wäre doch schonmal eine Alternative.

Und was das Verfüttern der Köpfe angeht...
Wenn deine Hunde das so gar nicht kennen, werden sie es möglicherweise erstmal ablehnen. Dem Hund meiner Freundin habe ich es schmackhaft gemacht, indem ich ein bißchen mit ihm darum gerangelt habe. Aber das ist natürlich auch nicht jedemans Sache. :rolleyes:
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16

Donnerstag, 30. Juni 2011, 13:42

Hallo,

ich frage mich, in welcher Qualität die Felle vorliegen müssen. Gerben macht meines Erachtens bloß bei durchgehaarten Winterfellen Sinn.

MfG Manfred

ClaudiaD

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17

Donnerstag, 30. Juni 2011, 13:45

Ich hab die Anzeige in den letzten Ausgaben auch nicht mehr gesehen. Möglicherweise nimmt er auch nur Winterfelle.
Ich hab auch immer nur meine Winterfelle gerben lassen. Ich meine, der Gerber hätte mir damals auch gesagt, dass das nur bei Winterfellen Sinn macht, weil Sommerfelle wohl haaren sollen.
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PeterW

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18

Donnerstag, 30. Juni 2011, 14:09

Hallo,



es gibt Gerber, die auch Sommerfell für Leder nehmen, bekommt man allerdings nicht so viel für - ich glaube 10Cent pro Fell.

Man kann Schlachtabfälle nicht so einfach in die Natur werfen, das sollte man schon mit dem Jäger absprechen, der zeigt dann auch die Luderplätze.

Selber gerben ist nicht mehr rasam, auf traditionelle Art mit Chemie eine Riesensauerei - und zudem muss man die ganzen Zutaten erst mal bekommen-, Naturgerberei ist schweißtreibend und recht schwierig.

Allerdings sind so richtig schöne selbstgegerbte Felle schon was, so lässig als ärmellose Weste.........zumindest früher schon beachtet.

Hatte bei der Waldarbeit im Winter immer die Westen an, waren richtig warm und leicht und nicht bei der Arbeit hinderlich - meine Oma hat sie imer wunderbar sorgfältig mit der Hand zusammengenäht - weiß gar nicht, ob das heute noch jemand kann...

Bei Kaninchen als Hundefutter sollte man eines allerdings immer beachten: strickte Trennung von lebenden Kaninchen und dem Hundefutter, manche Hunde "verwechseln " das und holen sich evtl dann ihr "Futter " selbst, habe es bei einem Bekannten und seinen Fox erleben dürfen :thumbdown:



mfg Peter

19

Donnerstag, 30. Juni 2011, 14:30

Man kann Schlachtabfälle nicht so einfach in die Natur werfen, das sollte man schon mit dem Jäger absprechen, der zeigt dann auch die Luderplätze.


Da viele Verwandte (Schwiegereltern, Cousin) und Bekannte (Chef, Arbeitskollege) den Jagdtrieb in sich tragen, bringen wir unsere Schlachtabfälle auch zu ihnen, und sie bringen es auf die Luderplätze für Fuchs, Dachs und Schwarzwild.

Gruß,
Hubert

ClaudiaD

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20

Donnerstag, 30. Juni 2011, 15:23

Bei Kaninchen als Hundefutter sollte man eines allerdings immer beachten: strickte Trennung von lebenden Kaninchen und dem Hundefutter, manche Hunde "verwechseln " das und holen sich evtl dann ihr "Futter " selbst, habe es bei einem Bekannten und seinen Fox erleben dürfen :thumbdown:

Hm, das habe ich, zumindest bei meinen Hunden, noch nie erlebt. Selbst wenn mal eins ausbüxt, rennen die nicht hinterher und ich habe u.a. einen Großen Münsterländer, also auch Jagdhund.
Meine Hündin ist allerdings der Knaller bei Kaninchen. Ich habe mit ihrer Hilfe schon dreimal ein Waisenkind groß gezogen. Ich habe mit der Flasche gefüttert und sie hat die Bauchmassage übernommen, nebenbei den herausschießenden Urin aufgeschleckert. Sie saß schon immer Gewehr bei Fuß, wenn ich das Kaninchen in die eine und die Flasche in die andere Hand nahm. ^^
Wenn Nestlinge aus irgendeinem Grund verenden, werfe ich die auch nicht weg, sondern das bekommen halt die Hunde. Und da schnuppert sie immer erst ganz genau, ob es auch wirklich tot ist oder doch eher abgeschleckert werden muss.
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