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41

Montag, 27. September 2010, 20:10

Hallo Conny, die Häsin auf dem 4.Bild, sehe ich das erste mal. Die Häsin auf den ersten drei Bildern ist die von den gestrigen 6 Bildern, und die Häsin ist devinitiv krank! Ich bin kein Arzt, aber ich denke die Häsin hat Myxomatose!

Gruß Franz
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42

Montag, 27. September 2010, 20:20

Hallo Franz,
stimmt die Häsin auf Bild vier hatte ich gestern noch nicht fotografiert, bei Ihr tränte nur das eine Auge, war wässrig, kein Eiter o.ä., heute ist nichts mehr - es scheint nur etwas gerötet. Ich hoffe das bleibt so, der eine Kleine hatte auch wieder trockene Augen. Ich wünsche mir, das es nur vom Wind war.Seit gestern regnet und stürmt es ganz schön bei uns, es wird Herbst.Naja wegen der Kranken, werde ich sehen,es soll ja eine 20% überlebenschance geben. Ich berichte morgen was der Tierarzt gesagt hat.
Gruß Conny

Pinsel

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43

Montag, 27. September 2010, 23:55

Hallo,

bei echtem Befall verwandeln sich die DR ruckzuck in DW - stehohrige Rassen können die Ohren nicht mehr oben halten, weil sie dick geschwollen sind. In dem Stadium sehen die Augen auch schon ganz anders aus. Das dauert auch nicht ein paar Tage, sondern zeigt sich über Nacht und wird auch nicht von selbst wieder besser. Weiteren Aufschluss bringt der Blick auf die Geschlechtsorgane, die sind dann ebenfalls geschwollen. Ein guter Tierarzt wird das erkennen.

Nicht gegen Myxo zu impfen und noch dazu ungeimpfte Tiere zu kaufen ist nichts anderes als Leichtsinn. Also sofort den Bestand impfen. Noch nicht klinisch erkrankte Tiere haben eine gute Chance durchzukommen.

Gruß
Michael

Karle

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44

Dienstag, 28. September 2010, 09:41

bei echtem Befall verwandeln sich die DR ruckzuck in DW - stehohrige Rassen können die Ohren nicht mehr oben halten, weil sie dick geschwollen sind. In dem Stadium sehen die Augen auch schon ganz anders aus. Das dauert auch nicht ein paar Tage, sondern zeigt sich über Nacht und wird auch nicht von selbst wieder besser. Weiteren Aufschluss bringt der Blick auf die Geschlechtsorgane, die sind dann ebenfalls geschwollen. Ein guter Tierarzt wird das erkennen.

Das ist sicher in viele Fällen so, aber lt. meinem Büchlein gibt es verschiedene Verlaufsformen. Ein paar Auszüge aus dem Büchlein:
1. Perakuter Verlauf: Wenig ausgeprägt, lediglich geringgradige Schwellung der Augenlider. Eintritt des Todes innerhalb einer Woche nach Ansteckung. - Anmerkung von mir: Das heißt, dass die Krankheitsanzeichen relativ gering sind, trotzdem schnell tödlich.
2. Akuter Verlauf: Klinische Symptome werden ab dem 3. bis 5. Tag nach erfolgter Ansteckung beobachtet. Schwellung der Augenlider, später eitriger Augenausfluss. Entzündung und Schwellung der Haut im Bereich des Kopfes (Lippen Ohren, Nase und Augen) und der Geschlechtsteile.In ausgeprägten Fällen schwillt der ganze Kopf unförmig an. Im weiteren Verlauf bildet sich an vielen Körperstellen, besonders an den Hinterläufen und am Rücken teigige oder feste Knoten, die geschwürig aufbrechen können. Die Tiere, die anfangs noch gut, ab dem 6. - 7. Tag jedoch nicht mehr fressen, gehen meist in der 2. Krankheitswoche an Entkräftung ein.
3. Chronischer Verlauf: Scharf abgesetzte, knotige Haut- und Unterhautverdickungen vor allem im Bereich des Kopfes (Ohren) und der Läufe. Milder Krankheitsverlauf mit geringer Erkrankungs- und Todesrate. Kaninchen mit robuster Konstitution überleben die Infektion meist.

Bekämpfungsmaßnahmen:
1. Erkrankte Tiere absondern und nach Sicherstellung der Diagnose töten. Verendete Tiere unschädlich beseitigen.
2. Käfige und Stallgeräte desinfizieren.
3. Geräumte und desinfizierte Käfige 6-8 Wochen lang leer stehen lassen.

Tenezität des Erregers: Das Myxomvirus ist sehr widerstandsfähig gegenüber Austrocknung und Kälte (Vermehrungsfähigkeit bleibt monatelang erhalten), empfindlich gegenüber Erwärmung (50-60°C) Desinfektion mit 3%iger Formalinlösung oder handelsüblichen Desinfektionsmitteln auf Formaldehydbasis.

Behandlung: NICHT MÖGLICH. Bei chronischem Verlauf Stärkung der Abwehrkräfte durch vollwertige Fütterung. Eventuell Vitaminstoß.

Gefahren für Tierhalter und Haustiere: Keine.
Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
Matthias Claudius

jenser166

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45

Dienstag, 28. September 2010, 11:43

Hallo Karl,

die von Dir beschriebenen Bekämpfungsmaßnahmen klingen zwar rabiat, aber sind wohl die einzig möglichen. Selbst wenn die Tiere eine solche Krankheit überleben, sind sie zumindest für Ausstellungen unbrauchbar, als Zuchttiere sicher sehr wertvoll (weil eben das Immunsystem "stärker als die Myxomatose war" und die Tiere Antikörper gebildet haben). Aber die Gefahr einer Ansteckung des gesamten Bestandes ist immer gegeben, wenn eben nicht bei den ersten Anzeichen gemerzt/gekeult wird. Es ist aus meiner Sicht auch nicht sinnvoll ein bereits infiziertes Tier nachträglich zu impfen.
Vorsorgliche Impfungen bringen dagegen schon einen gewissen Schutz und sind aus meiner Sicht empfehlenswert.

Gut Zucht
Jens

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46

Dienstag, 28. September 2010, 17:03

Hallo an alle,
der Tierarzt war da. Der Verdacht hat sich bestätigt. Die Häsin hat er eingeschläfert. Die Beiden Tiere mit den tränenden Augen haben kein Fieber und keine weiteren Symtome, wurden also mit dem Rest des Bestandes auch geimpft, nach 14 Tagen wird sich zeigen wer schon infiziert war und wer es schafft. Leider hat es meinen absolut Lieblingszuchtrammler mit dem Tränenden Augen erwischt. Dazu hat er Fieber. Er wurde nicht geimpft. Der Tierarzt meint wenn sich die Symtome in den nächsten 2 Tagen verschlechtern muß ich mich auch von ihm verabschieden. Ein herumdocktern mit Medizin wäre zwar möglich, aber zu Zucht ist er dann nicht mehr zu verwenden. Er meinte es ist Geldschneiderei, er selbst hat es auch erst in einem Fall bei einem Zwergkaninchen getan, wegen der Kinder mit dem Erfolgt, das es nach 4 Wochen ebenfals erlöst wurde. Er meinte ich könnte ja durch gutes Futter(bet.Kräuter usw.), versuchen es auf zu halten aber wenn es wirklich Myxomatose ist, gibt er ihm keine Chance. Sollte dieser Fall eintreten habe ich nur noch einen Rammler. Der Rest der 12 sind Häsinen.
Die Desinfektionsmethoden sind wohl i.O. gewesen, heißer Dampf und Ardap.
Naja das war es heut von mir.
LG Conny :(

47

Dienstag, 28. September 2010, 17:17

Hallo Conny, tut mir sehr leid für dich, aber ich habe es mir schon gedacht. Ich hatte diese Krankheit noch nicht in meinem Bestand, aber ich glaube, das du da jetzt sehr konsequent sein musst. Ich persönlich würde den Rammler sofort wegtun und nicht mehr warten. Vielleicht sehen andere das anders die schon Erfahrung mit Myxo gemacht haben?

Gruß Franz
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Steffi

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48

Dienstag, 28. September 2010, 18:03

Hallo Jens,

Zitat

Zuchttiere sicher sehr wertvoll (weil eben das Immunsystem "stärker als die Myxomatose war" und die Tiere Antikörper gebildet haben).

Bitte nehmt keine Tiere, die an Myxomatose erkrankt sind und dies überstanden haben, auch bei den chronischen Verlauf. Diese Tiere sind nach überstandender Krankheit Dauerausscheider und können somit alle anderen Tiere des Bestandes anstecken. Also müssen alle Tiere, die die Sympomte zeigen eleminiert werden, auch wenn es sehr wertvolle Zuchttiere sind!!!
In der aktuellen Kaninchenzeitung ist ein sehr guter Beitrag über Myxomatose von Tierarzt Scholz geschrieben. Dort steht alles wichtige über den Virus.

LG
Steffi


andi-kaninchen

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49

Dienstag, 28. September 2010, 19:05

Hallo,

es scheint in diesem Jahr viele Fälle von Myxe zugeben, oder reden nur mehr Züchter und Halter drüber!?
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Karle

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Dienstag, 28. September 2010, 19:25

es scheint in diesem Jahr viele Fälle von Myxe zugeben, oder reden nur mehr Züchter und Halter drüber!?

Zumindest teilweise habe ich den Eindruck, dass es nicht ganz so ist. Es gibt offenbar sehr viele Fälle, aber es wird noch viel zu wenig darüber geredet. Ich hatte bis vor kurzem noch überhaupt keine Berührungspunkte mit der Myxomatose, aber ich kenne jetzt einige aktuelle Fälle - wenn auch noch hundert oder zweihundert km weit weg - mit ziemlichem Ausmaß und niemand redet darüber. Scheinbar will es auch niemand wirklich wissen, denn sonst müsste man vielleicht einige Schauen absagen. Oder einen Aufruf an alle Züchter starten, gegen Myxomatose zu impfen. Oder zumindest die Züchter aufklären, denn da ist einiges im argen, wie ich an mir selbst feststellen musste.
MfG
Karl
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51

Dienstag, 28. September 2010, 20:00

Habe beschlossen den Krankheitsverlauf meines Rammlers hier zu dokumentieren. Wie es ausgeht?
Also heut Mittag hatte er 39,6C Fieber, gemessen habe ich heute Abend nicht. Ich weis nicht ob ich dem Tier das zumuten soll. Ich denke nein. Auf den beiden Fotos ist der Tränenfluß zu sehen. Er frist und ist zutraulich und normal wie immer.(Er ist ganz verschmust!)Das habe ich jedoch heute unterlassen.
Heut abend heut er Salbei, Bambus, Petersilie und Sonnenblume bekommen, zu dem noch Möhren, Sojaschrot und Hafer.Die Kräuter sollen Fieber senken und undSonnenblume soll Abwehrkräfte stärken.Petersilie soll Fresslust anregen.
Er sieht bis auf das Auge ganz i.O, aus.
Morgen berichte ich weiter,
Grüße an alle
Conny

52

Dienstag, 28. September 2010, 20:01

Als Kind oder Jugendlicher hatte ich bei meinen Kaninchen mal Myxomatose im Bestand, und glaubt mir, es ist nicht schön mit anzusehen. Wie ich es jetzt mitbekomme ist die Krankheit wieder stark auf dem Vormarsch. Man hört und liest es in den letzten Wochen immer mehr. Ich glaub, ich werde jetzt vor den Schauen meine Tiere nochmal impfen. Da gerade der direkte Kontakt, durch die Preisrichter etc., doch eine massive Gefahr bedeutet. Aber auch die Anzahl der Mücken hat in den letzten Wochen rapide zugenommen.

Gruß,

Hubert

53

Dienstag, 28. September 2010, 20:03

Ich glaube, das es kein Zufall war, daß in der letzten Zeitung ein Bericht über Myxomatose drin stand. Ich denke unsere "Oberen" haben schon mitbekommen das dieses Jahr, ein etwas "ungewöhnliches" Jahr bezüglich auftreten von Myxomatose-Fällen ist.

Gruß Franz
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Dienstag, 28. September 2010, 20:15

Das hat mein Tierarzt auch gesagt, so schlimm wie in diesem Jahr war es bei uns noch nicht. Diese Krankheit soll wohl blos aller ein paar Jahre so verstärkt auftreten. Klingt jetzt vielleicht nostalgisch oder östlich, aber in den alten Kaninchenbüchern die ich besitze und nach denen ich auch meine Haltung versuche zu gestalten, wird diese Krankheit immer als meldepflichtig angezeigt . Es sollte erst der "Kreistierarzt " informiert werden und der hatte dann zu entscheiden ob ein Bestand vernichtet werden muß. Das klingt zimlich hart! War aber im Osten scheinbar so.
Ich kann das nicht so bestätigen, weil ich es nie erlebt habe. Mein Opa(war Baujahr 1902) und mein Schwiegervater(war Baujahr 1904) hatten beide Deutsche Riesen aber da war nichts. Ich weis aber nicht ob es eine Impfpflicht gab. Mein Schwiegervater hatte bis ca 1998 Hasen, mein Mann kann sich da auch an nichts erinnern. Beide waren auch nie in einem Verein, sondern hatten es nur für den Hausverbrauch.
Gruß Conny

55

Dienstag, 28. September 2010, 20:37

mein Schwiegervater(war Baujahr 1904). Mein Schwiegervater hatte bis ca 1998 Hasen,

Hallo Conny, dein Schwiegervater hatte mit 94 Jahren noch Hasen? Wie alt ist denn dein Mann?

Gruß Franz
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56

Dienstag, 28. September 2010, 20:38

Hallo Conny,

eigentlich müssten bei Euch auch die Wildkaninchen davon betroffen sein. Frag mal die Jäger, oder den Förster. Deshalb auch keine Grünfütterung, mit denen Wildkaninchen in Kontakt kommen könnten.

Gruß,

Hubert

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Dienstag, 28. September 2010, 20:53

Hallo Franz,
mein Schwiegervater ist 96 jahre geworden. Mein Mann ist erst 47, er war der letzte von 3 Brüdern und sein Halbbruder wird in diesem Jahr 70. Also ich hatte einen ganz rüstigen Schwiegervati, der mich auch immer ganz toll an meinen Opi erinnert hat. Stopp mir fällt gerade auf mein Schwiegervater ist 1906 geboren, als er 2002 2 Tage vor der Flut von uns gegangen ist war er 96. Das Jahr zuvor war er noch mit Segeln. Er hatte bis zum Schluß auch noch Hühner....das möchte mein Mann aber nicht...die machen zu viel Dreck und "stinken" :D
Den Ratschlag von Dir Huber werde ich befolgen und mal die Jäger in unserem Umkreis fragen, wie das mit den Wildkaninchen ist.
Ich kann nicht ausschließen, dass diese durch unseren Garten hüpfen, der liegt in Waldnähe. Er ist zwar eingzäunt, aber das ist keine Garantie.
Gruß Conny

Karle

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Mittwoch, 29. September 2010, 05:53

Also heut Mittag hatte er 39,6C Fieber

Hallo Conny,
39,6° ist bei Kaninchen kein Fieber, sondern normale Temperatur! Erst über 40° ist erhöhte Temperatur.
MfG
Karl
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Mittwoch, 29. September 2010, 19:37

Tagesbericht von heute. Der Rammler hat kein tränendes Auge mehr. Frist verhalten, kann aber auch sein, weil es fast nichts Grünes gibt. Habe heute in der Zoohandlung Kräuterheu geholt, darauf haben sich alle gestürzt. Mein Heu ist vom Bauern und das ist nicht besonders. Mein eigenes muß noch ein bischen liegen, habe aber auf Grund der Witterung nur 15 Säcke, das wird nicht weit reichen.
LG Conny

Ps.: Habe im alten Kaninchenbuch nachgesehen, dort steht große Rassen Temp. von 38,3 bis 39,3 C ( Knorr/ Wenzel "Kaninchenkrankheiten) bei Dorn steht das über 40°C als Fieber zu sehen ist.

60

Mittwoch, 29. September 2010, 19:48

Hallo,
hab hier mal einen interessanten Link, ist zwar eine Tierschutzseite aber trotzdem hilfreich, falls ihn noch niemand reingestellt hat;
http://www.bunny-in.de/patient/seuchenkarte.php

Quelle: www.bunny-in.de