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1

Samstag, 18. Dezember 2010, 21:59

Transponder-Kennzeichnungssystem im ZDRK ?

Hallo
Die Fragestellung ist und bleibt für mich:
Warum setzen wir Preisrichterkollegen uns nicht für ein
Transbonder-Kennzeichnungssystem im ZDRK ein???
Allem -Nachsagen und BEHAUPTUNGEN usw. - wäre
damit die Grundlage genommen und der Glaubwürdigkeit
genüge getan. Wer hat den Mut im ZDRK die längst überfällige
neue Kennzeichnung durchzusetzen?
Grüße Uwe

2

Samstag, 18. Dezember 2010, 22:21

Hallo,

das ist eine Kostenfrage. Wenn ich lese - schnell gegoogelt - dass in der Schweiz für das Chippen und die anschließende Registrierung eines Hundes etwa 70 Franken verlangt werden, dann frage ich mich, wie das bei Kaninchen gehen soll. Bei mir wären es zurzeit ca. 80, die einen Mikro-Chip bräuchten.

MfG Manfred

3

Samstag, 18. Dezember 2010, 23:21

In der Politik argumentieren die Neoliberalen immer mit dem Spruch:
Aus Kostengründen bla bla blablabla......................................kotz würg brech!
Eine vom ZDRK organisierte Systemumstellung auf Transbonder-Kennzeichnungstechnik
ist nicht unerschwinglich für die Züchter,aber ein Garant für objektive Zuchtwerturteile.
(Tagesform des Tieres UND des Wertungsrichters)
Und noch einmal: Allem Nachsagen und Behauptungen usw. wäre damit die Grundlage genommen, und der Glaubwürdigkeit genüge getan,
Übrigens-Das wäre eine Werbestrategie für unser Hobby die ihres gleichen sucht.-Thema Öffentlichkeitsarbeit!
Grüße Uwe

Kai

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4

Sonntag, 19. Dezember 2010, 07:33

Hallo,
ich habe mir erlaubt, die vorherigen Beiträge, hier in ein gesondertes Thema zu verschieden, da es ja nicht nur eine Ausstellung betrifft.

Natürlich ist der "Faktor Mensch" eine Schwachstelle bei einer Bewertung.

Ich glaube nicht, dass ein Transponder finanziell eine Alternative ist.
Auch Frage ich mich, ob die Schlachtabfälle dadurch nicht zu Sondermüll würden ?!

Ich glaube auch, wir sprechen hier von wenigen negativen Einzelfällen.

Auch meiner Frau uns mir, ist es schon mal passiert, dass die AL nicht aufgepasst hat und wir Tiere unseres Ehepartners auch dem Tisch bekamen.
Was macht man? Man nimmt das Tier und die Karte und gibt es an einen Kollegen weiter.

Preisrichter oder Obleute die erst mal ins rechte Ohr schauen sind mir lange nicht mehr untergekommen und wenn, würde ich nicht still sein oder demonstrativ das rechte Ohr zuhalten (und natürlich die betreffende Stelle auf der Bewertungskarte.

Auch auf der Landesclubschau-Bewertung sprach uns noch unser Obmann an, dass er prinzipiell vorgestellten Tieren nicht ins Ohr schaut um solchen Gerüchten aus dem Weg zu gehen.

Vielleicht gibt es immer noch ein paar schwarze Schafe, ab sollten wir diese nicht auch anders in die Schranke weisen können?

Natürlich kennt man über die Jahre seine Pappenheimer, es sind oft immer die gleichen Züchter, dessen Tiere top fertig gemacht sind und andere bessen Tiere so gar nicht auf einer Ausstellung sein sollten. Für solche ist es ja viel einfacher die Kritik am PR zu suchen, als ihre Tiere besser schaufertig zu machen.......

Auch der einen Seite meckern wir hier über die Preiserhöhung auf der Bundesschau und auf der anderen Seite ein solcher Vorschlag, der für alle Züchter immense Mehrkosten bringen würden ?!

Nee Uwe, ich finde viele deiner Ideen und Meinungen sehr gut, aber diese Forderung halte ich nicht für ausgegoren. :no:

Gruß Kai
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5

Sonntag, 19. Dezember 2010, 09:36

Hallo Kai ,
und es sind auch alle anderen Züchter angesprochen und sprecht nicht hinter vorgehobener Hand!

Wer sonst, als der ZDRK selbst ,sollte in der Lage sein, neue Wege die Zukunftsweisend sind, zu beschreiten.

Was ist immer bei einer Kaninchenschau bei Züchter immer das große Thema ? Sprich:Wurden meine Kaninchen
nach dem Zuchtwert beurteilt (mit der Berücksichtigung der Tagesform der Kaninchen und des Preisrichters) oder wurde das Vereinskennzeichen-des - Züchters Gesicht -Adresse ect.
beurteilt. Und ich sage euch: Mit Recht stellt ihr euch die Frage, denn ich Uwe spreche aus Erfahrung !
Als ich noch ein junges Kerlchen war, und eine - Allgemeine Clubschau - mit organisierte, wurde ich von einem Obmann angesprochen, ob der Züchter ......Wörtlich-!
Hea Uwe, stellt der ........Züchter xyz.........ach bei eire Schau aus? Isch häb misch bei dä Zwärge oigedalt,was fa ä Tätonummer hot doan der ? Isch grig zwa blous
oaner in die Hoand ,awa des koan schun viel ausmache! Hajo noja, mär kumme jo zu vät (4) mit oam Auto. Mär Rischdä in oanare Grub(1 Gruppe). Und ich als junger Rotzlöffel, manoman ich kann euch sagen :!!!!!!! Der Obmann machte immer mit hoch rotem Kopf einen gr0ßen Bogen um mich, wenn er mich zu Gesicht bekam ! Und solche Papenheimer gibt es immer noch unter uns Kollegen - und auch solche Papenheimer unter Züchter-, wie -Du Kai-
richtig beschrieben hast.

Wem die sogenannten Mehrkosten bei der Bundesschau nützlich sind ,und ob das immer die hohen Hallengebühren rechtfertigen, tja : :Ddarüber ist nachzudenken!

Ob die Mehrkosten, Sprich:/-Nicht unbezahlbare Mehrkosten für eine Transbonderkennzeichnung-/nicht unserer Sache dienlicher sind , als alles andere ???

Thema Öffentlichkeitsarbeit !
Gibt es eine besser Möglichkeit - Argumentation -, gerade junge Leute an unser Hobby zu binden!?

Bei Sportpferde wird der Chip seit 10 Jahre eingesetzt ,und da es ja nicht selten bei Sportpferden ist, daß ihr Weg zum -Abdecker- führt, ist mir mit
Sondermüll nichts bekannt./Mach mich aber noch Schlau/
Grüße Uwe

6

Sonntag, 19. Dezember 2010, 09:48

Hallo Kai, ich hab dieses Jahr auf der Kreisschau als Zuträger gearbeitet, und was mir als erstes vom Preisrichter gesagt wurde, war: Du setzt das Tier auf die Waage damit ich das Gewicht ablesen kann, und sagst mir die Täto-Nr. Der Preisrichter kannte also schon die Täto-Nr. bevor er das Tier überhaupt berührt hat. Das mit der Täto-Nr. ist und wird für alle Beteiligten immer ein Problem bleiben, und für Gesprächsstoff sorgen. Wundern tue ich mich schon manchmal, wenn ein Züchter mit seiner Rasse 10 mal hintereinander LM wird, die Rasse wechselt und auf Anhieb mit dieser Rasse wieder LM wird, und wieder und wieder und.... Ich kann nicht glauben, das die anderen Züchter lauter Deppen sind, die diese Rasse schon 20 Jahre oder länger in ihrem Stall haben? Mir persönlich ist es wurscht, aber zumindest die Täto-Nr. unkenntlich zu machen, würde ich auch begrüßen, für alle Beteiligten.

Gruß Franz
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rasputin

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7

Sonntag, 19. Dezember 2010, 10:06

Bei Sportpferden ist der Chip erst dieses Jahr Pflicht, bis dato konnte man sich immer noch entscheiden, ob Heißbrand oder Chip die Kennzeichnung der Wahl sein sollte und auch gänzlich ohne ging es bis dahin noch, ein Equidenpass wurde ZB bei den Vollblutarabern auch ohne Brand ausgestellt, die Zeichnung der Wirbel und Abzeichen reichte für den Equidenpass und ist auch bis dato nur von den Behörden genzutzt worden , um ein Pferd zu identifizieren.
Wenn Die Polizei ein Gespann kontrolliert, schauten die auf die Zeichnung im Equidenpass, die hatten nämlich keine Lesegeräte für die Chips...
In Holland sieht es da anders aus, da muss schon länger jedes Pferd gechipt sein und die Behörden haben auch alle Lesegeräte.

Meine Pferde haben auch alle Chips, ausgelesen hat sie aber übrigens in Deutschland noch keiner, obwohl ich ständig mit denen durch die Weltgeschichte düse und bei den Wettkämpfen jedesmal der Equidenpass begutachtet wird.
Da wird mir eher ein fehlender Wirbel oder unkorrekt gezeichnetes Abzeichen angemahnt, da schaut nämlich jeder rein...


Aber so wie bei den Equiden wollt ihr die Kennzeichung gar nicht haben...
Um ein Fohlen chippen zu lassen reicht es nämlich nicht, irgendeinen Chip von irgendeinem TA setzen zu lassen !
Da braucht es nämlich mittlerweile erst einmal für jeden Züchter eine Registrationsnummer bei der Landwirdschaftskammer = Betriebsnummer:Erst mit dieser Nummer ist man berechtigt, auch Chips für die Tiere zu erhalten und diese müssen dann von einem registrierten 'Chipsetzer' ( TA oder von den Zuchtverbänden eingestezte und ausgebildete Leute) dem Tier gestezt werden.
Betriebsnummer... Laßt Euch das bitte mal durch den Kopf gehen, was das allein bedeutet...

Noch ein Vorteil für die Tätowierung: schnell ersichtlich, welches Tier ich ( als Besitzer und Züchter) im Stall sitzen habe, ohne das ich mir teure Technik anschaffen und warten muss.
Ein Blick mit dem Auge ins Ohr reicht, um mich zu vergewissern, dass ich das richtige Tier vor mir sitzen habe, ohne dass ich erst mal das Lesegerät suchen muss, vielleicht noch
feststelle,dass die Batterien leider leer sind, weil das Gerät leider bei der Kälte im Stall lag...

Warum gibt es wohl bei den Nutztieren, wie Rindern und co noch Ohrmarken und keine Chips ?

Gruß,
Yvonne

Kai

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8

Sonntag, 19. Dezember 2010, 10:35

Hallo,
Franz, natürlich muss der Preisrichter das Täto kontrollieren, ansonsten kann er nicht wissen ob es das richtige Tier ist.

Auch wenn es nicht ganz richtig ist, tue ich das erst mal im Linken Ohr, gerade bei kleineren Schau, dürfte es da schon kaum zu Verwechslungen kommen.

Ich schrieb, ja von dem Obmann, dem man ein V oder NB vorstellt, und dem sollte erst mal das Täto egal sein. Wenn er nachdem er dem PR zugestimmt hat das Täto überprüft (z.B. wegen Eintrag in eine V-Tier-Liste) ist dann ja wieder etwas anderes.

Deine Verwunderung kann ich schon nachvollziehen, wegen 10x LM.......
Es gibt aber auch Fälle wo so etwas gerechtfertigt ist, bei anderen vielleicht weniger.

Ein Beispiel, dass man mir letzte Woche erzählt hat:
Nach einer Vereinsfusion wechselte bei erfolgreichen Züchtern das Vereintäto. Bei ihrer AG schau wurden sie gefragt ob sie keine Tiere ausgestellt hätten, da das bekannte Vereinstäto auf der Schau fehlte..........Auch mit dem neuen Täto waren sie ganz oben, obwohl man nicht wusste, dass es ihre Tiere waren.......

Uwe, könntest Du den einen Absatz mal ins Hochdeutsch übersetzen, nicht dass ich oder andere da etwas falsche raus lesen?

Yvonne hat ja schon einige Bedenken geschrieben, ich hätte Sorge, dass einige ältere Züchter aufhören würden, wenn sie sich ein Lesegerät kaufen müssten.
Und wie sicher sind diese Geräte, Pferde werden wohl in den meisten Fällen in geringerer Menge gehalten und klarer auseinander zu halten.
Bei ist es wenn ein Transponder nicht funktioniert und du eine große Zuchtanlage mit zahlreichen Tieren einer Rasse hast?

Gruß Kai
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9

Sonntag, 19. Dezember 2010, 11:27

Ok Kai, ich muß jetzt selbst überlegen grins....

...hm also der Obmann sagte zu mir : Hallo Uwe ,stellt der Züchter - xyz Name - bei eurer Vergleichsschau auch Tiere aus?
Ich habe mich bei den Zwerg-Widdern eingeteilt, und was für ein Vereinskennzeichen hat denn der Züchter - xyz Name -?
Ich bekomme nur ein Tier des Züchters auf den Tisch, aber das kann ja schon viel bewirken, was die Sammlungspunktzahl betrifft, naja , und
wir kommen mit vier Personen in einem Auto und wir bewerten in einer Preisrichtergruppe .-----und das Wörtlich-!


Bei engl.Vollblütern wird das Chipen seit 10 Jahren durchgefürt und seit 3 Jahren ist es Pflicht doch darüber möchte ich nicht streiten.
Wo liegt das Problem-Vereinsbezogen-einen Chipsetzer auszubilden ? Der ZDRK bestimmt durch Richtlinien die vorgehensweise.
Der Züchter der nicht weis ,was für ein Tier im Käfig sitzt mit Chip, der weis es auch nicht mit Tätonummer, denn der Züchter sollte sich was anderes Fragen lassen!
Ja,und nichts ist vom Kapitalistischem Neoliberalismus mehr gebrägt, als die Nutztierzucht!


Ich denke, daß es für ältere Züchter und Züchter überhaupt immer Gründe gibt aufzuhören ,oder aber auch weiter zu machen.
Grüße Uwe

Kai

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10

Sonntag, 19. Dezember 2010, 11:45

Hallo Uwe,

herzlichen Dank für deine "Übersetzung" b_4

Na so was ist schon wirklich ein dicker Hund.
Bei uns teilt die AL die PR ein, nicht sich der PR selber........
Ich kann mir ähnliche Fälle bei uns kaum vorstellen.

Der letzte Obmann der erst nach dem Vereintäto schaute, da war ich noch frisch gebackener PR, also schon über 10 Jahre her. Ich glaube nicht das es heute noch jemand kommentarlos machen könnte.
Darum halte ich so etwas für sehr traurige Einzelfälle.

Ich habe eben mal gegoogelt, Tranponder gibt es um 5€ Lesegeräte gibt es ab 100€ bis hin in den 4-stelligen Bereich.
Ich glaube ja nicht, dass man einen "Transpoder von der Stange" nehmen würde, irgendwie würde man ja den verwandtschaftlichen Bezug der Tiere auch erkennen mögen.

Bestimmt käme dann jemand auf die Idee, die bisherigen Daten, die nun im Ohr stehen (Vereinstäto,ect.), im Display anzeigen zu lassen....... xm1
Dadurch --->>>extra Kosten für spezielle Programmierung und immer noch das alte Problem.
Bleiben wir mal bei 5€ je Tier, wir haben vielleicht 60-100 Jungtiere im Jahr, Durchschnittskosten von ca. 400€ pro Jahr, jetzt trägt bei uns der Verein die Tätowierkosten.......
In der Größenordnung, würde das nicht möglich sein, ich schätze einmal viele Züchter kämen auf die Idee nur noch die Aussteller kennzeichnen zu lassen.
Wäre dadurch etwas gewonnen?

Irgendjemand kam mal auf die Idee eine Rotation bei der "Vereinsidentnummer" vorzuschlagen, aber nach ein paar Jahren kommt man ohne genaue Zuchtbuchführung durcheinander.

Ich weiß nicht, ich hänge schon etwas an meinem Vereinstäto.

Wäre ja mal interessant was die anderen User für Meinungen zu dem Thema haben :?: :!: :?:

Gruß Kai :horse:
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Benjamin Binkiewicz

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11

Sonntag, 19. Dezember 2010, 11:52

Hallo Zuchtfreunde,

ich bin auch nicht so begeistert von der Idee. Denn wenn man schummeln will findet man doch immer mittel und wege. Und deshalb das ganze Kennzeichnungssystem umzustellen halte ich für übertrieben. Es geht die ganzen Jahre ohne probleme und jetzt soll es umgestellt werden. Für mich gehört das Tätowieren einfach mit zur Kaninchenzucht. Und wie gesagt wer schummeln will kann es mit sicherheit auchmit einem chip. Mal abgesehen von den Kosten dieentstehen würden.

mfg und Gut Zucht
Benjamin

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12

Sonntag, 19. Dezember 2010, 12:04

Hallo,

also ich finde die tätowierung super, da einfach ersichtlich und günstig.

Und ich denke nicht das das Chipen so günstig wie die tätowierung gemacht werden kann
und jetzt überlegt mal bei einem züchter der spalterbige tiere züchtet, es müssen ja alle
Tiere gekennzeichnet werden. Also wenn ich zum Bespiel bei einem Hotot Wurf 4 Hotot und 4 Schecken
habe, müssen alle gekennzeichnet werden. Obwohl eigentlich schon feststeht das von den Schecken
die wenigstens bleiben und ausstellen kann ich diese ja sowieso nicht.

Oder wenn ich zu einem züchter fahre und mir ein tier kaufen will, dann muss ich immer das lesegerät
mitnehmen, woher weiß ich sonst ob das tier wirklich gekennzeichnet ist und da gehts dann schon los,
ist dann die batterie leer, bin ich vielleicht über 100km gefahren und dann geht nichts.

Oder wie ist es wenn dann mal ein chip nicht mehr geht, was ist dann mit dem Tier, kann ich dann einfach
neu chippen lassen?

Und die chipnummern sind ja meist länger, kann ich mir die alle auswändig merken oder muss ich dann bei
jedem ausfüllen des deckscheins erst mit dem lesegerät nachschauen welche nummer das tier hat.

Ich weiß zum beispiel welches Tier in welchem Käfig sitz, also woher das Tiere ist etc. aber die Tätonummer aller
meiner Tiere kenne ich nicht auswendig, und bisher ist es ziemlich einfach, schnell mal ins ohr geschaut und
aufgeschrieben, z.b. für ausstellung, deckschein etc.
Mir währe das viel zu lästig da jedesmal dann mit dem lesegerät rumzuhandtieren, vor allem da ich es ja
wahrscheinlich bei der kälte nicht im stall liegen lassen kann.

Lg Jenni

13

Sonntag, 19. Dezember 2010, 12:22

Chip hin, Chip her. Steht das Täto denn nicht schon auf der Bewertungskarte, die ihr Preisrichter vor Euch liegen habt?

Gruß,

Hubert

14

Sonntag, 19. Dezember 2010, 13:02

da können die machen was sie wollen der schmu wird immer sein und immer bleiben.Habe schon mal au einer ausstel gesehen da haben 4 kaninchen erbsen und Bohnen im futtertrog liegen gehabt
Gins

15

Sonntag, 19. Dezember 2010, 16:56

Chip hin, Chip her. Steht das Täto denn nicht schon auf der Bewertungskarte, die ihr Preisrichter vor Euch liegen habt?

Gruß,

Hubert

Soviel ich weiß, ja. Aber Kontrolle muss sein, nicht das ein verkehrtes Tier eine hohe Bewertung bekommt! :rolleyes: Jetzt mal ernsthaft, Uwe geht es darum, daß dem Preisrichter nicht ersichtlich ist, wem das Tier gehört. Das ist auch schon lange mein Wunsch! Auf kleineren Schauen wird der Preisrichter der schon seit zehn Jahren oder noch länger verpflichtet wird, sowieso wissen welche Rasse zu welchem Züchter gehört, da ist das Täto eh schon nicht mehr so wichtig. Auf größeren Schauen sieht es da schon anders aus. Da würde ich mir wünschen , daß das Täto mit Farbe übermalt würde, oder was auch immer machbar ist.

Gruß Franz
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16

Sonntag, 19. Dezember 2010, 17:52

Hallo Franz,

wenn auf der Bewertungskarte das Täto des Tieres steht, welches ihnen gleich gebracht wird, wissen sie schon anhand der Bewertungskarte wem das Tier gehört. Oder soll die Bewertungskarte auch mit einem Chip ausgestattet werden?

Gruß,

Hubert

Karle

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17

Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:04

Hallo,
ich bin der Meinung, dass das derzeitig angewandte Kennzeichnungssystem das einfachste, praktikabelste und preisgünstigste der momentan verfügbaren Systeme ist. Ausserdem bin ich der Meinung, dass die angesprochene, mögliche Bevorteilung eines Züchters durch Preisrichter nicht so pauschaliert werden sollte. Das wird der überwiegenden Zahl der Preisrichter sicher nicht gerecht.
Teilweise ist sogar eine umgekehrte Tendenz zu beobachten, dass gerade dem Züchter bekannte Preisrichter z. B. aus dem selben Kreis- oder Landesverband dessen Tiere eher etwas negativer bewerten um nicht in den Verdacht zu geraten, diesen zu bevorzugen.
MfG
Karl
Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
Matthias Claudius

18

Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:15

Hallo Hubert. Der Preisrichter sollte "nach" der Bewertung die Täto-Nr. auf der Bewertungskarte eintragen.

Hallo Karl. Ich hab zuvor schon geschrieben, das mir persönlich es wurscht ist. Aber die Diskussion gibt es schon solange ich Kaninchen züchte, und es wird sie auch weiterhin geben.

Ich würde mir eine übermalung o.ä.der Täto.-Nr. wünschen, weil damit auch die Preisrichter vor übler Nachrede geschützt wären.

Gruß Franz
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Benjamin Binkiewicz

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19

Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:53

Hallo Zuchtfreunde,

das einfachste wäre doch das der Zuträger die Nummern kontrolliert und dem PR mitteilt das sie stimmen so hat der PR nichts mehr mit der Kennzeichnung zu tun und weiß somit auch nicht wem das Tier gehört.

mfg und Gut Zucht
Benjamin

20

Sonntag, 19. Dezember 2010, 21:52

das einfachste wäre doch das der Zuträger die Nummern kontrolliert und dem PR mitteilt das sie stimmen so hat der PR nichts mehr mit der Kennzeichnung zu tun und weiß somit auch nicht wem das Tier gehört.

Dann müsste der Preisrichter seine Bewertung auf einer Blanko-Bewertungskarte ausfüllen. Im heutigen Zeitalter der EDV sind doch schon alle Karten vorgedruckt.

Gruß,

Hubert

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