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tatti-1401

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1

Samstag, 17. September 2011, 22:51

Kaninchen "scannt"

Ich habe bei meinen Jungtieren (Russen) eine 3 Monate alte Häsin und mir ist bei ihr aufgefallen, dass sie den Kopf ganz langsam hin und her bewegt.Voller Panik und mit der Angst mein Bestand könnte Encephalitozoonose haben bin ich natürlich sofort zum Tierarzt. Ec wurde ausgeschlossen und mir wurde mitgeteilt, dass Albinos gelegentlich einen Gendefekt haben und zu diesem Kopfpendeln neigen um eine Sehstörung damit auszugleichen. Bei Albinoratten muss das wohl sehr häufig vorkommen. Man spricht dort von scannen.....Hat schon jemand bei seinen Tieren ähnliches beobachtet? Meine Tierärztin meint, es ist harmlos, aber zur Zucht sollte ich sie und die Eltern nicht mehr einsetzten.

Liebe Grüße von Tatti

Habe mal bei Google gesucht und dieses Video gefunden

http://www.youtube.com/watch?v=JoeumJQmcCY

Genauso sieht es bei meiner Häsin aus

Anna-Lena

unregistriert

2

Samstag, 17. September 2011, 23:04

Tiere mir roten, manchmal auch mit blauen, Augen, scannen, das ist völlig normal.
Die Tiere sind im sehen etwas beeinflusst, zur Zucht kannst du sie natürlich trotzdem einsetzen, sage ich jetzt einfach mal, aber
eigentlich spricht da nichts dagegen..

Liebe Grüße

ZGM Himpel

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3

Samstag, 17. September 2011, 23:14

Also bei den rotaugen ist das ein normales verhalten meinen beobachtungen zu folge ist es bei den russen richtig auffällig!
ein hermelinzüchter wollte mir da mal etwas erklären das sie das wegen dem lichteinfall machen da sie die sehschwäche haben und dies mit dem hin und her bewegen ausgleichen wollen !

wenn keiner tiere nehmen würde zur zucht nur weil sie ihren kopf hin und herbewegen gäbe es glaube ich fast keine hermelin oder russen oder kleinwidder
Träume nicht dein Leben ,

sondern Lebe deinen Traum .

tatti-1401

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4

Samstag, 17. September 2011, 23:22

Na das ist gut zu Wissen. Für mich war das allerdings Neuland und ich war total in Panik. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. Die Häsin ist auch sonst ganz normal, allerdings sieht es schon etwas komisch aus, wenn sie so mit dem Kopf hin und her macht.

Liebe Grüße von Tatti

Volker

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5

Samstag, 17. September 2011, 23:23

Hallo,

ich hab so ein Russenkaninchen erst letzten Sonntag gesehen bei einer Jungtierschau ....extrem so was....

Hospitationssyndrom ...erklärte mir Jemand...hätten alte Leute im Heim manchmal oder Elefanten im Zoo...

Langeweile, weil sie nicht beachtet werden, zu enge Buchten....

Grüßle
Volker

ZGM Himpel

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6

Samstag, 17. September 2011, 23:24

wenn du mal auf eine schau kommst beobachte mal die widder mit rotaugen zwerg oder deutsche oder andere russen 90% von den tiere machen das also keine sorge !
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Volker

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7

Samstag, 17. September 2011, 23:29

Hallo,

also, es waren 20 Russenkaninchen ausgestellt und nur EINER machte das.....!

von 20 wären 90 % dann ja 18....:-))

wie ist das Bewertungsmäßig ?

Grüßle
Volker

ZGM Himpel

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8

Samstag, 17. September 2011, 23:31

das wird garnicht bewertet jeder weiß das das rotaugen machen ?
unddas es nur einer war glaub ich nicht beobachte die tiere richtig lange und manche machen das auch nur minimal !
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tatti-1401

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Samstag, 17. September 2011, 23:38

Langeweile und zu kleine Buchten schliesse ich bei mir mal aus..............denke mal es ist doch eher eine Sehstörung, die es auszugleichen gilt. Stellt sich allerdings wieder die Frage: Warum diese Häsin und alle anderen nicht? Alle haben sehr viel Platz, Auslauf und Freigang im Garten. Wurfgeschwister haben dieses Kopfpendeln nicht.
Liebe Grüße von Tatti

summersky

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Sonntag, 18. September 2011, 00:00

Ich kenne sehr viele Tiere, die scannen. Es ist wohl so, dass Kaninchen durch das hin- und herbewegen des Kopfes die Sehschwäche ausgleichen. Aber auch Tiere mit andersfarbigen Augen zeigen dieses Verhaltensmuster, falls diese nicht gut sehen können.

Zitat

von 20 wären 90 % dann ja 18....:-))

Nicht 90% der RA scannen sondern 90% der scannenden Kaninchen sind RA :whistling:


Ich habe noch nie gehört, dass man diese Tiere nicht zur Zucht einsetzen darf... da es wirklich so enorm viele Tiere aufweisen, dürfte es ja demnach fast keine zuchtfähigen RAs mehr geben...

Volker

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11

Sonntag, 18. September 2011, 10:05

Hey einen schönen Guten Sonntagmorgen wünsche ich Euch...

ich hab das zum ersten Mal bei einem Kaninchen letzten Sonntag gesehen...

und jetzt ist das hier drin Thema

ich werde mal schauen, bei RA`s

Grüßle
Volker

ClaudiaD

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12

Sonntag, 18. September 2011, 10:26

Ich habe das bei den weißen Angoras sehr oft beobachten können.
Auffällig war, dass es im Sommer stärker ausgeprägt war als im Winter. Da ich Außenställe habe, wird es also mit der Helligkeit bzw. dem Lichteinfall zu tun gehabt haben.
Ich habe momentan auch wieder Jungtiere von meiner (nicht farbreinen) Angora-Häsin. Da sind vier weiße dabei, die z.T. jetzt schon dieses Verhalten zeigen. Allerdings muss man schon sehr genau hinschauen, um es beobachten zu können. Sie machen es auch nur, wenn sie ganz ruhig da sitzen und so ein bißchen vor sich hindösen.

Gruß
Claudia
Stil ist nicht das Ende des Besens!

13

Sonntag, 18. September 2011, 11:07

Hallo.

Ich hatte gedacht, daß sich das Problem des Kopf pendelns bei Albinos und den Ursachen, die von dieser Mutation ausgehen, so langsam rumgesprochen hätte.

Hier mal zum Nachlesen ein Zitat aus folgender Quelle:
http://www.augenklinik-dr-hoffmann.de/nystagmus.html

Nystagmus
Mit Nystagmus bezeichnet man unkontrollierbare, rhythmische Bewegungen eines Organs, üblicherweise jedoch der Augen, so dass Nystagmus auch mit „Augenzittern“ übersetzt werden kann. Er ist das typische Symptom des Schwindels. In der Klinik wird der (üblicherweise mit einer Richtung klassifizierte) Nystagmus nach der schnellen Phase der Augenbewegung benannt.Inhaltsverzeichnis

Physiologischer Nystagmus
Der physiologische Nystagmus dient dazu, das durch die Linse projizierte optische Bild so konstant auf der Netzhaut zu halten, dass eine Wahrnehmung möglich ist. Sowohl Bewegungen des betrachteten Objekts als auch Eigenbewegungen des Auges, des Kopfes und des gesamten Organismus im Raum führen zu Bewegungen des Lichtreizes auf der Netzhaut. Wenn die Winkelgeschwindigkeit dieser Lichtreflexe zu groß wird (>5°/s) kann das Bild nicht mehr scharf wahrgenommen werden. Bei Augen mit einer Retina wie beim Menschen ist es darüber hinaus sinnvoll, den Focus stets im Bereich des schärfsten Sehens (Fovea centralis) zu halten (siehe dazu Blickbewegung). Ein Beispiel für einen physiologischen Nystagmus ist der optokinetische Nystagmus, der auftritt, wenn sich Wahrnehmungsobjekte relativ zur Netzhaut kontinuierlich bewegen, etwa beim Blick aus einem fahrenden Zug.

Pathologischer Nystagmus
Ein Nystagmus kann dagegen auch krankhaften Ursprungs sein. In diesem Fall tritt die Augenzuckung in Ruhe auf; zu seiner Auslösung können allerdings vorher unter Umständen Provokationsbewegungen notwendig sein. Vor allem bestimmte Störungen in der Augenkontrolle bei Erkrankungen im Hirnstamm und Kleinhirn oder im vestibulären System aber auch bestimmte Drogen wie Ecstasy lösen einen Nystagmus aus. Er ist in diesen Fällen Ausdruck einer Fehlkoordination zwischen zwei wichtigen physiologischen Sinnen: dem Gleichgewichtssinn und dem Sehen.
Der krankhafte Nystagmus kann in einen peripheren und einen zentralen Nystagmus unterteilt werden. Der periphere Nystagmus tritt bei einer Schädigung des Gleichgewichtsorgans (Vestibularorgan) oder des Nervus vestibulocochlearis (8. Hirnnerv) auf. Eine Form des peripheren Nystagmus ist der benigne paroxysmale Lagerungsschwindel. Der zentrale Nystagmus ist dagegen Folge einer Schädigung im Gehirn.
Pathologische Nystagmusformen findet man auch bei Kleinkindern als kongenitalen (meist harmlosen) oder okulären Nystagmus (bei früh erworbenen Augenschäden), eine augenärztliche Untersuchung ist in jedem Fall angezeigt. Bei Kindern, insbesondere Kleinkindern, ist ein Nystagmus immer eine dringende Indikation, einen augenärztlichen Spezialisten für Kleinkinder und Babys aufzusuchen, da Nystagmus sehr häufig ein Anzeichen für das Vorliegen eines Albinismus oder anderer Augenerkrankungen sein kann, die in jedem Fall sofort behandelt werden müssen. Diese Spezialisten finden sich in den orthoptischen Abteilungen der Augenkliniken. Leider werden viele leichtere Formen des Albinismus nicht rechtzeitig diagnostiziert und die Kinder nicht ausreichend früh gefördert.

http://www.augenklinik-dr-hoffmann.de/nystagmus.html

Zitatende

14

Sonntag, 18. September 2011, 11:41

Hallo.

Da hätte ich keine so korrekte Zitierweise vornehmen müssen; der vorhergehende Text ist fast wortwörtlich mit dem von Wikipedia identisch.

Wer sich über die Veränderungen im Sehen bei Albinismus informieren möchte, kann das auch bei Wikipedia unter dem Stichwort "Albinismus" tun:

http://de.wikipedia.org/wiki/Albinismus#…Sehen_betreffen

Zitat


Auszug aus Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Albinismus#…Sehen_betreffenSymptome, die das Sehen betreffen [Bearbeiten]

Beim
rein okulären Albinismus und bei allen Formen des vollständigen oder
fast vollständigen okulokutanten Albinismus liegt ein ausgeprägter
Symptomkomplex an den Augen vor. Das Farbempfinden ist jedoch normal, da Albinismus keinen Einfluss auf die Bildung des Rhodopsins hat.Aufhellung der Augenfarbe [Bearbeiten]

Die Augenfarbe des Menschen variiert von Dunkelbraun über Hellbraun und Grün bis hin zu Blau.Albinismus
hellt die Augenfarbe auf. Vollständiger Albinismus führt unabhängig
davon, welche Augenfarbe der Betreffende ohne seinen Albinismus hätte,
zu hellblauen, fast rosa Augen wie oben im Bild zu sehen, was beim
Menschen aber sehr selten vorkommt. Wenn sehr wenig Melanin produziert
wird, sind die Augen blau. Schwächer ausgeprägter Albinismus, bei dem
der Körper noch merkliche Mengen an Melanin erzeugen kann, hellen die
Augen entsprechend weniger auf. So können braune Augen zu hellbraunen,
grünen oder blauen Augen und grüne zu blauen aufgehellt werden.Lichtempfindlichkeit [Bearbeiten]

Wenn
der Körper kein oder nahezu kein Melanin produzieren kann und es
deshalb im Auge nicht oder in nur sehr geringem Maße vorhanden ist, wird
die Iris in gewissem Umfang transparent und mit entsprechendem Licht
durchleuchtbar. Bei geringer ausgeprägten Fällen finden sich die
Pigmentdefekte dann eher im Bereich der Iriswurzel. Diese Transparenz
zeigt sich auch beim Hineinleuchten in das Auge durch rote Lichtreflexe.
Typisch für Menschen mit hochgradigem Albinismus ist deshalb eine
ausgeprägte Blendungsempfindlichkeit (Photophobie).Melanin
spielt auch bei der Entwicklung der Sehnerven eine Rolle. Normalerweise
ist das Gesichtsfeld beim Menschen unter beiden Gehirnhälften
gleichmäßig aufgeteilt – jede Gehirnhälfte hat ihre Seite und bekommt
von beiden Augen den Teil des Bildes geliefert, der zu dieser Seite
gehört. Durch den Vergleich beider Bilder kann jede Gehirnhälfte die
Entfernung der Gegenstände berechnen und räumlich zuordnen. Bei Menschen
mit Albinismus kreuzt ein größerer Anteil der Sehnerven zur
gegenüberliegenden Gehirnhälfte, wodurch ein Verlust der
physiologischen Nachbarschaft homologer Netzhautareale eintritt und
zusammengehörige Bilder nicht immer auf derselben Seite verarbeitet
werden.Störungen des räumlichen Sehens [Bearbeiten]

Zudem liegt in der Regel ein okulärer Nystagmus (Augenzittern) von unterschiedlichem Schweregrad vor, häufig einhergehend mit manifestem Strabismus(Schielen).
Bei einer Untersuchungsreihe von 37 Patienten hatten alle einen
Nystagmus verschiedener Ausprägung, nur vier von ihnen schielten nicht.[7] Die genannten Umstände haben deshalb häufig ein fehlendes oder zumindest deutlich eingeschränktes räumliches Sehen zur Folge.Verminderte Sehschärfe [Bearbeiten]

Die Fovea centralis, die Netzhautstelle des
schärfsten Sehens, ist beim Albinismus anatomisch nicht voll
ausgebildet, da ihre Entwicklung ebenfalls durch Melanin beeinflusst
wird. Sie wird entweder nicht ausgebildet (Aplasie) oder entwickelt sich nur unvollständig (Hypoplasie).[7]
Bedingt durch den Nystagmus und die organische Situation beträgt der Visus (Sehschärfe)
bei einem voll ausgeprägten Albinismus selten mehr als 0,1, eher
weniger, und kann je nach Schweregrad der Anomalie bis etwa 0,5
erreichen.[7] Die Sehbehinderung schwankt
auch innerhalb des gleichen Typs teils stark. Wegen der bestehenden
Pigmentdefekte der Iris sind Kontraste zwischen hellen und dunklen
Stellen im Raum häufig nur undeutlich zu erkennen.
Außerdem sind Menschen mit Albinismus oft nicht in der Lage, das Auge auf unterschiedliche Entfernungen scharf einzustellen (Akkommodation), und viele Betroffene sind kurz- oder weitsichtig.Behandlung [Bearbeiten]

Albinismus
hat keinen Einfluss auf die geistige Entwicklung von Menschen. Deshalb
können sie meist, trotz des nicht therapierbaren Stoffwechseldefekts,
mit Hilfe von (vergrößernden) Sehhilfen, getönten Brillen oder Kontaktlinsen und entsprechendem Hautschutz ein weitgehend normales Leben führen

BirgitW.

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15

Sonntag, 18. September 2011, 12:29

Hallo,

Ich kann mich der Antwort von ClaudiaD anschliessen.

Meine Angoras werden im Innenstall gehalten.Je nach Helligkeit pendeln oder scannen die RA aber bei den BA ist dies nie der Fall.

Liebe Grüße

Birgit

PeterW

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16

Montag, 19. September 2011, 07:33

Guten Morgen,

die Definitionen, die Karl zitiert, sind schon sehr aufschlußreich und man sollte sich die Formulierungen mal über die Zunge gehen lassen:

Alle Rassen mit Albinismus haben einen "pathologischen = krankhaften " Nystagmus :!: :!: :!:

Übersetzt heißt dies nichts anderes, als dass alle albinotischen Rassen bewusst mit einem genetischen Defekt gezüchtet werden - der Auswirkungs- und Erscheinungsgrad ist erst mal unwichtig.

Bei anderen Tierarten wie z.B. Hunden werden bestimmte Zuchtregeln vorgegeben, damit bei weißen Tieren bestimmte Defekte nicht auftreten - Gleichgewichtsstörungen, Sehschwächen usw.-, bei Kaninchen scheint das Problem noch gar nicht als solches erkannt zu sein- oder ist es vielleicht gar keines?????

Bei der Zucht scheint es allerdings schon ratsam zu sein, dass man sehr auffällige Tiere vielleicht nicht unbedingt einsetzt, zumal es unterschiedliche Erscheinungsformen gibt.



mfg Peter

17

Montag, 19. September 2011, 07:59

Ich kenne einen Züchter, dessen Kaninchen das auch machen. Allerdings nicht nur Hermelinchen, sondern auch andere Farbenzwerge. Bei Ihm führe ich das aber auf eine Stereopathie zurück. Also eine Verhaltensauffälligkeit, die durch schlechte Haltung zustande kommt. Dabei will ich nicht sagen, dass die Tiere im Dreck sitzen! Das tun sie nicht! Sauber ist es schon ziemlich. Zumindest während der Ausstellungssaison.

Bei denen ist es so, dass sie nur Licht haben, wenn er in den Stall geht um zu füttern. ansonsten haben die Tiere nur ein kleines Fenster durch das fast kein Licht kommt, denn es ist so dreckig, dass man meinen könnte es wäre milchglas.Und selbst wenn Licht durchkommen würde, dann wäre es längst nicht genug um den Stall aus zu leuchten.

Außerdem sind die Boxen sehr klein und die Kaninchen bekommen keinerlei Zuspruch.

Ein anderer Züchter der Hermelinchen hat dieses Problem nicht. Ihm ist es aber auch schon bei ersterem aufgefallen.

Also kann man nicht zwangsweise von einem Physiologischem Nystagmus sprechen. Sondern man sollte auch von Haltungsbedingte Störungen sprechen.

Schöne Grüße
Wer den Menschen kennt, lernt die Tiere lieben...

Kai

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18

Montag, 19. September 2011, 08:09

bei Kaninchen scheint das Problem noch gar nicht als solches erkannt zu sein- oder ist es vielleicht gar keines?????

Hallo,

früher hatten wie DklW weiß RA und heute noch Russen auf dem Stall.

Ich kann mich über die Jahre kaum an Fälle solcher Tiere erinnern.

Mit einigen DklW haben wir auch Kaninhop gemacht und auch dort konnte ich keine Auffälligkeiten merken.



Mein Fazit wäre damit, dass es zar dieses Phänomen gibt, aber es nicht bei allen Tieren auftritt, warum auch immen.



Gruß Kai
Fehler machen ist menschlich,
dazu stehen zeugt von Größe,
wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

PeterW

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19

Montag, 19. September 2011, 08:12

Hallo Nicole,

Nystagmus ist keine Stereotypie durch mangelnde Reize sondern die Anpassung auf Reize.

Von daher können Kaninchen auf einen plötzlichen Lichteinfall mit Bewegungen zur Anpassung reagieren, dies wäre die beschriebene physiologische Form, Anpassung auf plötzliche Reize. Wir Menschen kneifen die Augen zu, legen die Hand drüber, drehen uns weg usw.

Stereotypien entwickeln sich bei Haltungsformen/Lebensformen, die kaum oder keine Abwechslung bietet und die Tiere ihre arteigenen Verhaltensweisen nicht ausleben können.

Das ist was anderes, sogar noch schlimmeres. Wer kennt nicht das Bild des Tigers am Zaun des Käfigs - auf und ab und auf und ab und....



mfg Peter

20

Montag, 19. September 2011, 08:22

Bei der Zucht scheint es allerdings schon ratsam zu sein, dass man sehr auffällige Tiere vielleicht nicht unbedingt einsetzt, zumal es unterschiedliche Erscheinungsformen gibt.



Mir scheint (weil ich es nicht besser weiß, da nur auf Ausstellungen Kontakt zu Albinos) hier liegt der Schlüssel zur guten Zucht. Aber dazu sollte das Problem der Albinos dem Züchter erst mal bekannt sein.
Und ich denke, man sollte das Problem bei Albinos nicht noch mit Haltungsbedingungen auf andere Rassen überfrachten.

Gruß
Karl