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21

Mittwoch, 4. Juni 2014, 07:51

Hallo,

Das Problem beim Beinwell ist ein Altbekanntes. Es sind Pyrrolizidinalkaloide, siehe auch Jakobskreuz- bzw. greiskraut. Die Einschränkungen können sich auf die äußerliche Anwendung als Heilsalbe oder den Verzehr beziehen.

Die Pflanze wird von meinen Tieren nicht allzu sehr geliebt, ich habe sie kaum gefüttert und werde es auch in Zukunft nicht tun.

MfG Manfred

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22

Mittwoch, 4. Juni 2014, 13:28

Hallo,

habe in meinem Freigehege einen Busch Beinwell stehen.
Die Kaninchen machen einen Bogen um den Busch.
Es ist das einzige Grün im Freigehege das nicht gefressen wird.

MfG
Siegfried

PeterW

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23

Mittwoch, 4. Juni 2014, 13:39

Hallo Siegried,

das glaube ich Dir sofort, unsere Tiere sind absolute Individualisten und lernen von den "Vorgängern".
Hatte über 10 Jahre einen Joster im Gehege, wurde von den Zwergkaninchen nicht angerührt.
Habe dann die Tiere abgegeben und das Jahr drauf Kleinwidder reingesetzt, nach 4 Wochen gab es keinen Joster mehr... :evil: :D

Wie heißt es so schön.
"Was der Bauer nicht kennt,....."

mfg Peter

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24

Freitag, 6. Juni 2014, 16:02

Auf die Idee, Beinwell zu verfüttern, bin ich noch nicht gekommen.

Topinambur gebe ich regelmäßig, sowohl an die Meerschweinchen als auch an die Kaninchen.
Sie lieben es, die ganze Pflanze samt Knolle (obwohl ich die lieber selber esse).

leotrulla

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25

Mittwoch, 11. Juni 2014, 07:21

Hallo,

Auf die Idee, Beinwell zu verfüttern, bin ich noch nicht gekommen.
...also bei uns im Rheinland gilt Beinwell/Comfrey/ Hasenlaub als echter Tausendsassa. Nicht nur das er reichlich Protein und Vitamin B12 enthält, es wird auch ausgesprochen gerne gefressen und ich gebe es zurzeit fast täglich zum Grünfutter. Selbst die Hühner sind ganz scharf auf das Zeug. Ein Nachbar von mir setzt Beinwell in der Kälberaufzucht auf und füttert das Zeug insbesondere den Muttertieren nach dem Kalben, da das Kraut blutbildende, -reinigende und entzündungshemmende Wirkungen entfaltet.

Darüber hinaus füttern es die Altvorderen vor den Ausstellungen, da das Kraut der Fellerneuerung sehr dienlich sein soll. Was davon nun tatsächlich stimmt, weiß ich natürlich nicht, dennoch möchte ich in der Fütterung darauf nicht verzichten wollen.

Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »leotrulla« (11. Juni 2014, 14:32)


26

Mittwoch, 11. Juni 2014, 14:29

Hi,

na ja, da scheinen im Rheinland nicht alle der gleichen Meinung zu sein http://www.onmeda.de/g-fit/beinwell-1400.html Langzeiteffekte? Ja, ich weiß!

MfG Manfrfed

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27

Freitag, 13. Juni 2014, 16:28

Ich kenne Beinwell als medizinisches Kraut aus den Klosterapotheken. Es soll früher zur Salbe gegen Beinleiden verarbeitet worden sein, daher der Name. Die genaue medizinische Wirkung müßte ich noch mal nachschauen. Aber eben deshalb wäre ich bei der Fütterung vorsichtig. Soweit ich mich erinnere, wurde es nur äußerlich als Heilpflanze verwendet.

Countrysu

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28

Dienstag, 17. November 2015, 15:39

Knollen

Nachdem ich nun bis Anfang Nov.täglich das Blattwerk des Topi verfüttern konnte,
hab ich jetzt das Glück, auch die Knollen nutzen zu können.
Zwar nur die kleinen ...aber so lang es nix kostet :rolleyes:.
Nun wieder meine Frage, wieviel Knollen pro Tier und Tag sind ratsam . Füchse mit ca 3,5 kg .
Freue mich wie immer von Euch zu lesen.

LG Susan
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29

Mittwoch, 18. November 2015, 12:45

Hallo, Susan,

von den großen ( 10 cm) gebe ich eine pro Tag, die kleinen häcksle ich zusammen und mische sie unter das Weichfutter, da sie meist nicht gefressen werden bzw. sie nur in der Bucht rumkullern.

mfg Peter

Countrysu

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30

Mittwoch, 18. November 2015, 12:51

Danke Peter

Dann wieg ich mal ne 10 cm Knolle und weiss , dann was ich an "Murmeln" :thumbup: verfüttern kann.
Ich werd sie zumindest halbieren und in den Napf legen, dann kullern sie hoffentlich nicht :rolleyes:.

LG Susan

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31

Mittwoch, 18. November 2015, 13:00

Hallo Sue,

Nachdem ich nun bis Anfang Nov.täglich das Blattwerk des Topi verfüttern konnte
..ist nicht wahr, oder? Was ich an Grün nicht bis Anfang September verfüttert habe, wird ganz sicher vom Mehltau befallen, egal wie der WItterunsgverlauf ist. Hast du eine besonders resistente Sorte angebaut oder was ist Dien Trick?

wieviel Knollen pro Tier und Tag sind ratsam
Da das Zeug recht stärkehaltig ist, habe ich tatsächlich nur maximal ein Viertel der Tagesration damit bestritten. Seit einem Jahr verweigert mein verwöhntes Viehzeug aber die Knollen, sodass ich halt in der Küche verarbeite, was nicht zur Neubepflanzung benötigt wird.

Gruß

Thomas
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Mittwoch, 18. November 2015, 13:18

Hallo Thomas

Um welche Sorte es sich handelt kann ich dir leider nicht sagen.
War selbst überrascht das der Mehltau diesjahr fast garnicht aufgetreten ist. Im Vorjahr war da schon Mitte Oktober Schluss , also diesjahr eher Glück.
Die "Plantage" wurde von unserem Gastwirt im Ort , angelegt. Da er krankheitsbedingt nicht viel machen kann , habe ich den Deal, große Knollen er... die kleinen ich :thumbsup: .
Werde nicht übermäßig damit füttern. Wenigstens ist nun noch etwas mehr Abwechslung beim Futter ;) .

LG Susan