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41

Donnerstag, 8. Mai 2014, 22:23

Hi!

Zitat

Jetzt haben viele Leute lang und breit darüber diskutiert.Aber wen von diesen Kollegen habe ich bei dem Vortrag gesehen?


Wie muss ich das verstehen? Darf man nur mitdiskutieren, wenn man beim Vortrag war? Ich kann dir zumindest mal bestätigen, dass du beim Vortrag warst! Du bist rechts von mir gesessen!

MfG Manfred

Riexinger

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42

Freitag, 9. Mai 2014, 08:08

Aber der Preis für die Pulle is interessant.


Preis pro Pulle etwa 20€. Selber spritzen nur mit Sachkundenachweis.

Mein untersuchter Kleinwidder ist an einer mukoiden Enteritis ausgelöst von Clostridium perfringens eingegangen. Trotz Impfung.
Ich werde nächste Saison so gut wie möglich auf Pellets verzichten, nicht mehr impfen und bei Ausbruch mit Tiamotin behandeln.

Freya Fresena

unregistriert

43

Samstag, 10. Mai 2014, 22:38

Hallo Riexinger,

Du weist das Tiamutin ein Antibiotikum ist nehme ich an. Über Vorwürfe das unkontrollierter Einsatz von Antibiotika multiresistente Keime fördern weist du sicherlich auch bescheit.
Es tut mir leid , aber mir platzt der Kragen bei solchen Aussagen nicht Impfen zu wollen aber mit Antibiotika ihre kranken Kaninchen zukleistern zu wollen. Ihr stellt eure vollgepumpten Tiere auf Austellungen die dann in den
Nachbarkäfigen die Tiere von Züchtern anstecken die jahrelang versucht haben , auch ohne Einsatz von Antibiotika , die mukoide enteritis oder Enterokollitis zu bekämpfen. Die Ursache dieser Krankheiten liegen in eurem eigenen Tierbestand
und werden immer wieder von euren Stallanlagen, von euren Zuchthäsinnen und durch Überbesatz in den Ställen auf die Jungtiere übertragen!!! Rohfaserarmes und zu proteinreiches Pelletfutter geben dann nur noch den Tropfen dazu der das
Fass zum überlaufen bringt. Woher bekommst du eigendlich dein Tiamutin und fürst du auch ein Bestandsbuch in dem du dokumentierst welches Tier wieviel von dem Zeugs bekommen hat ? Hoffentlich landen solche Kaninchen nich irgendwann
als Weihnachtsbraten beim Nachbarn .

Riexinger

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44

Sonntag, 11. Mai 2014, 09:19

Also jetzt mal langsam. Zukleistern ist wohl der falsche Ausdruck. Und wie du evt. in dem Thema "keine Pellets mehr" gelesen hast stelle ich die Fütterung sowieso komplett um. Und nur weil Tiamotin ein Antibiotika ist soll ich die Tiere einfach erbärmlich verrecken lassen wenn sie krank sind? Die Behandlung ist mit meinem TA abgesprochen!
Ein Tier welches eine Enterokolitis überlebt hat, hat sowieso einen geschädigten Darm und taugt weder zur Zucht noch zum Ausstellen.
Du hast recht das es hier auch viele Schwarze Schafe gibt, aber bis man die Krankheit in den Griff bekommt auf Medikamente zu verzichten wäre nichts anderes als Tierquälerei.
Ach und gute Ratschläge und Theorien habe ich so elend viele bekommen das ich es nicht mehr hören kann! Meistens von Züchtern die noch nie diese PEST im Stall hatten!

Ich werde erst nächstes Jahr berichten können ob die Futterumstellung wirklich das Allheilmittel ist.

Freya Fresena

unregistriert

45

Sonntag, 11. Mai 2014, 10:01

Hallo Riexinger,

ich bin aus langjähriger auch leidvoller Erfahrung nun überzeugt das wir unsere Tierbestände förmlich "sanieren" müssen um aus dem Teufelkreis heraus zu kommen.
Für deine sachliche Antwort auf meine bewusst überspitzten Worte bin ich dir dankbar. Aber das was bisher bisher zu diesem Thema geschrieben wurde geht mir nicht tief genug.

Gruß Heinrich

Kai

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46

Sonntag, 11. Mai 2014, 12:44

Aber das was bisher bisher zu diesem Thema geschrieben wurde geht mir nicht tief genug.

Hallo Freya, wenn du nur dieses eine Thema siehst, gebe ich dir Recht!
Aber verwende einmal die Suchfunktion des Forums (oben rechts)....
Das Thema begleitet uns (leider) nun schon seit Jahren, da haben sich viele Beiträge und Themen angesammelt.

Man kann es ja nicht alles in ein Thema zusammenfassen und sich auch nicht jedes Mal wiederholen.

Du wirst aber sehen, dass die meisten es sehen wie du.
Vielei kleine Dinge können ME eingrenzen.
Angefangen von passender Selektion der Zuchttiere, Stallhygene, Stallgröße, ballaststoffreiche Fütterung uvm

Leider gibt es kein alleiniges Patentmittel.
Und AB werden die meisten von uns wohl nur im Notfall als letzte Möglichkeit gut heißen !!!

Gruß Kai

47

Sonntag, 11. Mai 2014, 13:04

Ein Tier welches eine Enterokolitis überlebt hat, hat sowieso einen geschädigten Darm und taugt weder zur Zucht noch zum Ausstellen.


Diese Aussage ist einfach nur falsch!

Gruß,
Hubert

Freya Fresena

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48

Sonntag, 11. Mai 2014, 14:07

Hallo Hubert,

Da gebe ich dir Recht. Das fatale ist aber meiner Ansicht nach das Reste der Krankheitserreger im Darm der Tiere verbleiben und es so immer wieder zur Ansteckung kommen kann.
Ich habe genug Beispiele gesehen wo Tiere die Krankheit medikamentös überlebt haben und auf Schauen hervorragende Ergebnisse erziehlt haben. Ich hoffe das durch das neue Impfmittel
diese Infektionkette durchbrochen werden kann. Bei mir sieht es im Moment jedenfalls so aus.

NHD

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49

Sonntag, 11. Mai 2014, 14:58

Hallo,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Häsinnen die diese Krankheit hatten, und überlebt hatten, öfters auch die Jungen von der Häsin davon betroffen waren.

MfG
Tim

Freya Fresena

unregistriert

50

Sonntag, 11. Mai 2014, 15:16

Hallo Tim,

genauso war es bei mir auch. Ich habe dann die Erfahrung gemacht das wenn ich die Häsinnen von den Jungen trennte und sie nur noch zum Säugen zu den Jungen setzte lange nicht soviele von ihnen erkrankten.


Gruß Heinrich

Riexinger

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51

Sonntag, 11. Mai 2014, 15:33

Zitat

Zitat von »Riexinger« Ein Tier welches eine Enterokolitis überlebt hat, hat sowieso einen geschädigten Darm und taugt weder zur Zucht noch zum Ausstellen.




Diese Aussage ist einfach nur falsch!

Gruß,
Hubert

Also ok ich ändere meine Aussage in: Ich verwende in Zukunft keine Tiere mehr welche eine massive Enterokolitis überlebt haben für die Zucht und Ausstellungen.
Folgende Begründung: ich halte die Erkrankung immer im Zuchtbuch fest und da ist es mir zwei mal passiert das eine Häsin ca. drei Wochen nach dem Wurf eingegangen ist. Ausserdem kam es bei zwei Tieren vor das sie nach einer Ausstellung ca. 1 Woche später gestorben sind. Alle Vier hatten im Absetzalter eine Enterokolitis. Also ausgeprägt mit geblähtem Bauch und schleimigem Durchfall. Die Tiere wurden dann mit Antibiotika wieder hochgepäppelt. Doch wer solche Tiere weiter einsetzt tut sich keinen gefallen.
Bei einer Enterokolitis behandle ich zur Zeit den gesamten Wurf sozusagen Präventiv.
Hierzu muss ich sagen das meine Wurfställe ca. 150 X 80 cm sind. Die Häsin nehme ich in der ca. 4-6. Woche raus (Je nach Milchleistung und Stressfaktor) Die Jungtiere werden dann Tätowiert und bleiben noch eine ganze Weile zusammen. Wenn dann ein Tier Krank wird wird es Separiert und behandelt. Die letzten Jahre habe ich die anderen Tiere nicht behandelt, was zur Folge hatte das diese auch krankt wurden und ich sehr hohe ausfallzahlen hatte. Dieses Jahr riet mir mein TA den gesamten Wurf zu behandeln. Da ich jetzt bis auf zwei Würfe alle anderen behandeln musste (trotz Impfung) habe ich zwar weniger Ausfälle aber das Problem ist nicht gelöst!
Deshalb die Umstellung der Fütterung als nächster schritt.
Wenn auch das nicht hilft werde ich die Zucht in dieser Form wohl nicht weiter führen.

52

Sonntag, 11. Mai 2014, 16:22

Das fatale ist aber meiner Ansicht nach das Reste der Krankheitserreger im Darm der Tiere verbleiben und es so immer wieder zur Ansteckung kommen kann.
Ich habe genug Beispiele gesehen wo Tiere die Krankheit medikamentös überlebt haben und auf Schauen hervorragende Ergebnisse erziehlt haben.


Moin Freya,
mir sind damals bei meinen Riesen die Jungen reihenweise aufgrund von ME umgekippt. Doch es waren auch einige dabei, die überlebt und sich erholt haben. Dabei waren auch anschliessend einige schöne und erfolgreiche Ausstellungstiere dabei. Davon hatte ich dann auch so einige in die Zucht eingebaut. Durch die anschließende Fütterungsumstellung hatte ich auch keinerlei Probleme mit der Aufzucht ihrer Jungtiere.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass der Impfstoff sich nicht durchsetzen wird.

Gruß,
Hubert

Freya Fresena

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53

Sonntag, 11. Mai 2014, 17:16

Moin Hubert,

vielleicht hast du ja recht, aber ich sehe diese Impfung für meine Zucht als so ziemlich letzte Chance. Seit 1998 als dem Pelletfutter nach meiner Vermutung so gewisse Mittelchen nicht mehr zugesetzt wurden und die Züchterschaft darüber im Unklaren gelassen wurde haben wir das Problem. Ich kann Riexinger sehr gut verstehen und bin ihm dankbar für seine Ehrlichkeit aber auch mir haben oft die Tränen in den Augen gestanden wenn ich nach der Arbeit in meine Kaninchenställe kam und der unverwechselbare Geruch meiner leidenden Tiere aus den Türen strömte. Inzwischen bin ich so sensiebel darauf das ich dir beim Abbau von Austellungskäfigen nach Schauen sagen kann wo entsprechende Tiere gesessen haben ( kannst mich ruhig für bekloppt erklären). Aber wir als Züchterschaft können uns nur gegenseitig helfen, schon aus dem Grund um an unbelastete Zuchttiere zu kommen. Ich Respektiere deine Meinung , setzte jetzt aber alles auf die Impfung um meinen Bestand vieleicht Erregerfrei zu bekommen.

Gruß
Heinrich

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54

Sonntag, 11. Mai 2014, 18:11

Hallo,

hast Du denn bisher sichtbaren Erfolg mit der Impferei??


Gruß Flo
Und dann diese Zweifel, ob ich der Bekloppte bin oder alle um mich herum...

*..jetzt auch mit Kameraüberwachung _haue_

55

Sonntag, 11. Mai 2014, 18:21

Inzwischen bin ich so sensiebel darauf das ich dir beim Abbau von Austellungskäfigen nach Schauen sagen kann wo entsprechende Tiere gesessen haben ( kannst mich ruhig für bekloppt erklären).


Moin Heinrich,

dann bin ich auch bekloppt, denn ich reagiere auch total sensibel auf diesen ekligen süßlichen Geruch. Wenn man durch die Käfigreihen läuft bemerkt man ihn sofort. Eigentlich gehören solche Tiere dann sofort in Quarantäne.

Gruß,
Hubert

BERND

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56

Sonntag, 11. Mai 2014, 22:32

Moin Heinrich,

ich bemerke auch sofort den ganz speziellen Geruch von ME wenn dieser bei mir im Stall ausbricht.

Aber ich habe während oder nach einer Schau diesen Geruch bislang nicht gerochen.

Obwohl ich wirklich eine sehr feine Nase (besonders in Sachen ME) habe.

Werde aber im Herbst besonders darauf achten.

Gruß Bernd

PeterW

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57

Montag, 12. Mai 2014, 10:11

Guten Morgen,

nur paar Anmerkungen:
- ich hatte 2000 das Problem mit ME auch mit Tiamutin in Griff bekommen, ist aber mehr als bedenklich und äußerst schwierig, über die Legalität reden wir mal nicht.... aber was unter TA Aufsicht geschieht.....

- Tiere wurden nach überstandener Erkrankung selbstverständlich in die Zucht aufgenommen - welche Tiere hätte ich ansonsten nehmen sollen, wenn ganze Bestände betroffen sind ? Wenn die Wahl besteht ist es aber auch selbstverständlich auf nichterkrankte Tiere zurückzugreifen.

- Wenn ihr über "Geruch " redet denke ich immer an den süßlichen Duft, die mir aus so vielen Anlagen entgehen weht - das ist aber Kokzidiose, ME ist gefährlich geruchslos.....

- seit Vielen Jahren weiß man eigentlich schon, was gegen diese Enteriden getan werden kann, man setzt es nur nicht um....2 unterschiedliche Ansätze:
auf der einen Seite Strukturfutter mit Hygiene und eiweißarmer Nahrung in den ersten 10-12 LW,
auf der anderen Seite naturnahe Fütterung und Hygiene und Bewegung - beides wirkt bei konsequenter Umsetzung auch ohne medis bzw. Impfung.

- Bitte werft nicht immer Impfung und Medis durcheinander, beides hat seine Berechtigung - Medikamente ( auch AB) bei akutem Geschehen, Impfungen als Prophylaxe

Abschließend nur noch eines, wer meint, nur mit Impfung oder Medis alles verändern zu können der irrt in 99% der Fälle !!! Wer Krankheiten im Stall hat, muss sich Gedanken machen in erster Linie über Haltung , Hygiene und Futter !!!!

mfg Peter

58

Montag, 12. Mai 2014, 10:35

Hallo!

Bezüglich eiweißreicher Nahrung wurde hier schon mal darauf hingewiesen, dass Kaninchen in freier Wildbahn vor allem die Triebspitzen bevorzugen und diese sind nun mal reich an Eiweiß. Eiweiß ist nicht das Problem, die Stärke ist es.

Der Stärkeanteil in der Futterration sollte unter 10 % liegen. Das ist unter anderem auch im Großen Buch vom Kaninchen zu finden. Auch wenn Schlolaut nicht von allen geliebt wird, hier hat er recht. Ich habe meinen Tieren in der Aufzuchtphase schon Sojaextraktionsschrot aus biologischem Anbau gefüttert - passiert ist nix!

MfG Manfred

PeterW

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59

Montag, 12. Mai 2014, 10:41

Hallo,

Manfred hat recht, sorry, habe es schlicht vertauscht, die Stärke ist das Problem - deshalb auch die Diskussionen bei Großrassen und der Gewichtsentwicklung.
In meinen Futtermischungen sind ja auch für Jungtiere Erbsen bzw. Soja enthalten


mfg Peter

60

Montag, 12. Mai 2014, 12:51

Wenn ihr über "Geruch " redet denke ich immer an den süßlichen Duft, die mir aus so vielen Anlagen entgehen weht - das ist aber Kokzidiose, ME ist gefährlich geruchslos.....

Hallo Peter,

meine Riesen sind damals nachweislich an ME erkrankt und reihenweise umgefallen und dieser geleeartige Durchfall stank erbärmlich. Das war keine Kokzidiose. Wenn Du diese Ausmaße an ME erkrankten Tieren wie ich gehabt hättest, würdest Du wissen wovon ich spreche. Vielleicht nimmt man diesen Geruch in Außenställen auch nicht so deutlich wahr. Bei mir saßen sie jedoch im Innenstall, und der Geruch liegt mir noch heute in der Nase.

Gruß,
Hubert

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