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21

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 18:45

Bundesschauen sollten in meinen Augen die Crème de la Crème präsentieren und nicht

die Plattform von Möchtegern-Hobbyzüchtern sein.

Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung hier wieder bei einigen sauer Aufstoße, aber so sollte es sein.

Bundesschauen müssen auch auf Grund der hohen Kosten neu ausgerichtet werden, weniger aber dafür sehr gute Tiere müssen auf den Bundesschauen vertreten sein.

Qualität statt Quantität.

In dem von Herrn Gauck genannten Unrechtsstaat war das so!

Klemens

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22

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 21:10

Hallo ,
wie willst du den Zugang begrenzen, eine Qualifikation einführen? Oder apellierst du an die Selbstekenntnis der Züchter eben doch nicht zur Creme de la Creme zu gehören?

Gruß Klemens

23

Freitag, 10. Oktober 2014, 14:01

Bundesschauen sollten in meinen Augen die Crème de la Crème präsentieren und nicht

die Plattform von Möchtegern-Hobbyzüchtern sein.

Hallo!
Ich kenne ein/zwei Züchter (einer garantiert) die würden auf Bundesschauen stets ganz vorne mit dabei sein. Leider fehlt diesen Leuten die Zeit und auch das Geld um auf Bundesschauen auszustellen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Spitzentiere nicht auf Bundesschauen oder Landesschauen ausgestellt werden! Wie möchtest du diese Tiere zu einer Bundesschau bringen? Wenn auch wie du es schreibst, die Creme de la Creme auf einer Bundesschau präsentiert wird, ist es dann auch wirklich die Creme de la Creme?
Gruß
Franz
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Kai

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24

Freitag, 10. Oktober 2014, 16:46

Mir fällt bei so etwas immer ein:
Bescheidenheit ist eine Zier.....

Ich wüsste kaum wie man ein faires Systhem finden sollte, die "richtigen" Tiere nur dort hin zu bekommen.

Mit diesem "elitären Gedankengut" habe ich immer Probleme. _sorry_
Gruß Kai

25

Freitag, 10. Oktober 2014, 19:23

Ja Kai,

es ist wie beim Kanin-Hop.

Entweder man schafft die Hürde oder nicht!

Kai

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26

Freitag, 10. Oktober 2014, 19:46

Der Vergleich hinkt,
da steht der gute Sportsgeist an ersten Stelle......

Soll es aber auch unter vielen Züchtern auch geben....

Leute ich kenne und zu der besagten Personengruppe zu zählen wären, versuchen sich eher in der "Zier"....

Gruß Kai

andi-kaninchen

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27

Samstag, 11. Oktober 2014, 12:04

Dann teilt doch die Pokale gleich unter einer Handvoll Pokalgeiern auf!
Wenn ich so was lese könnte ich Ko.....!
Kein wunder wenn viele aufhören und mit zucht im Verein nichts zu tun haben wollen.
Gut das ich mir das nicht leisten kann, da komme ich der Crème de la Crème nicht in die quere. Wie eingebildet muss man sein son Mist auch nur zu denken?
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

PeterW

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28

Dienstag, 21. Oktober 2014, 12:31

Hallo zusammen,

alle 2 Jahre vor den BRS kommt dieses Thema hoch - geschehen tut nichts !!!!

Einige Beiträge stimmen mich schon nachdenklich und sollten nicht einfach bei Seite gefegt werden:

1. Qualität vor Quantität ist wirklich eine offene Frage, da sollte man dringend mal dran gehen. In der Rassekaninchenzucht geht es nicht um Masse und Ausstellungerfolg sondern um qualitativ hochwertige Rassetiere, die auch als Zuchttiere geeignet sind.

2. Es stellen nicht die Züchterinnen mit den besten Tieren aus sondern die, die sich die Ausstellung leisten können. Es stimmt was nicht im System, wenn finanzielle Möglichkeiten der Züchterinnen über die Teilnahme an diesen Veranstaltungen entscheiden !!

3. Wenn der Austausch von Zuchttieren - hier insbesondere von Zuchtrammlern - der Sinn dieser Ausstellung sein soll, dann muss man doch die Frage stellen dürfen, wird bei der BRS " anders" , also nach Zuchtkriterien, bewertet ?? - auf "normalen" Ausstellungen richten die Preisrichter nach dem aktuellen Phänotyp - um nicht zu sagen nach dem Geschmack der gerade angesagten AusstellungszüchterInnen !! Diese Tiere sind teilweise nicht zur Zucht geeignet.

4. Wäre der Stellenwert der BRS tatsächlich so, dass es um den Austausch von Zuchtrammlern ginge, wäre in der Tat der (Zwangs)verkauf kein Thema, im Gegenteil sogar der Inhalt dieser Zuchtveranstaltung. Und jede/r verantwortungsvolle ernsthafte Züchterin wäre sogar interessiert, seine Tiere = sein Blut zu verkaufen zur Verbesserung der Rassen !!

mfg Peter

29

Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:14

Hallo,

grundsätzlich steht es jedem frei sich mit seinen Tieren an einer Bundesrammlerschau zu beteiligen. Bewusst ausgeschlossen wird keiner; es wird eine Leistung erbracht, und diese muss bezahlt werden. Das kann, muss aber nicht geändert werden und hängt wohl von der Anzahl jener ab, die sich dagegen auflehnen. Diese Anzahl scheint nicht allzu groß zu sein, werden doch für Ulm um die 16.000 Tiere erwartet, möglicherweise auch mehr.



Ich denke, dass es in den Ställen des einen oder anderen Züchters Tiere gibt, die für höhere Ehren geeignet sind. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass an einer Bundesrammlerschau nur „Murcks“ steht. Da tut man den Ausstellern unrecht. Ein Vorauswahlverfahren wäre möglich; siehe dazu auch die Vorbewertung bzw. die Leistungsangaben – durchschnittliche Bewertung – in der Schweiz, die letztlich dazu führt, dass an einer Bundesrammlerschau nur mehr ein oder zwei Zuchtrammler eines Züchters stehen. Die Verpflichtung zur Abgabenleistung wird dadurch nicht aufgehoben. Lenkend eingreifen könnten hier die Vereine, manche tun das auch. Der Züchter soll nicht nur vom Verein, sondern auch der Verein vom Züchter profitieren. Den Verband sehe ich da nicht unbedingt als Maß der Dinge.



Weder ein Preisrichter noch ein Tierarzt ist in der Lage auf einen Blick festzustellen, ob es sich bei dem präsentierten Tier um ein hochwertiges Rassetier handelt, das auch als Zuchttier geeignet ist. Das wäre zwar toll, aber ist schlicht und einfach nicht möglich. Bewertet wird nun mal der Phänotyp und nicht der Genotyp. Beispiele gibt es hier zuhauf, 97 mal 97 ist nicht gleich 98. Das wäre zu einfach.



Das System ist genau richtig, wenn es das nicht wäre, wäre es womöglich schon geändert worden. Die vereinzelten Rufer scheinen nach wie vor in der Wüste zu stehen. Einen Fortschritt gibt es nur durch Vergleiche. Wer seine Tiere nicht präsentiert, wird auf Dauer nicht vorne mitmischen. Wer keine Ausstellungen besucht, wird irgendwann den Blick für das Wesentliche verlieren. Der Sinn und Zweck der Ausstellung besteht nicht darin den Zuchtwert zu ermitteln. Dazu gibt es das Herdbuch. Dieses schreit geradezu nach Bewerbern. Also los!



Der Sinn einer Bundesrammlerschau ist nicht der Austausch von Zuchtrammlern. Dazu müssten sie Bundesaustauschbörse heißen. Recht geben muss man insofern, dass es jedem möglich sein müsste ein entsprechendes Zuchttier erwerben zu können; dass das nicht gelingt, liegt jedoch nicht am mangelnden Geld, sondern unter anderem am Umstand, dass die Tiere bereits am Freitag ihre neuen Besitzer finden (Hallenpersonal, Zuträger, Preisrichter, etc.). Da ist guter Rat teuer!



Auf der Bundesrammlerschau wird nicht anders bewertet als sonst. Der Standard ist der gleiche, nach wie vor der von 2004 mit all seinen Änderungen. Da wir nach wie vor individuelle Entscheidungen treffen und im einen oder anderen Fall ichbezogen argumentieren bzw. arbeiten, verwundert es nicht, dass so mancher Züchter sein Top-Tier zwar ausstellen, aber nicht verkaufen will. Warum sollte er sich den Vorsprung, den er sich in jahrelanger Zucht erarbeitet hat, innerhalb kürzester Zeit – Trächtigkeitsdauer 31 Tage – zunichtemachen. Konkurrenz belebt.



MfG Manfred

andi-kaninchen

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30

Dienstag, 21. Oktober 2014, 19:21

Ein wichtiger Punkt ist für mich die Ehrlichkeit untereinander. Leider ist es oft nicht so weit her damit.
Warum wird so viel gemauschelt?
Schon übertriebendes schauvertigmachen ist doch wenn man es richtig nimmt der Anfang von Betrug. Wie das Tier in wirklichkeit aussieht ist doch nichtmehr ersichtlich. Kauft es dann einer erlebt er eine böse Überraschung, oder mit viel mGlück nicht.
Warum sollen andere nicht auch am Zuchterfolg teilhaben indem sie solche Tiere der "Spitzenzüchter" einsetzen und eventuell in ihrer Zucht voran kommen.

Da gebe ich Fred recht, es ist nicht koreckt die Tiere schon vor her zuverteilen und wenn der Besucher kommt muss er sehen was noch da ist. Viele nehmen weiter Wege aufsich um neue Tiere zu erwerben und erfahren dan unter Umständen das sie schon vor eröffnung verteilt wurden.

Ich bin dafür die Pokale komplet abzuschaffen und als Preise entweder Preisgelder oder eben Futter und oder Sachen die für die Zuchtgebraucht werden als Preise auszugeben. Es könnten doch zB Zuchtprogramme als Preise geben oder Näpfe Tränken oder sonst was. Preisgelder, oder Gutscheine lohnen sich doch um Sachen die man braucht zu kaufen. Sammelt man sowas reicht es eventuell sogar mal für einen neuen Stall.
Natürlich eine Uhrkunde muss schon sein, nur eben diese "toten" Pokale braucht kein Mensch.
Auch wenn es nicht dirgkt zum Thema gehört musste ich dies mal loswerden.
Gruß Andreas


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torsten

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31

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 07:23

Fred, ich geb dir in nahezu allem, was du schreibst Recht. Ein Punkt ist aber so nicht korrekt:

Der Sinn einer Bundesrammlerschau ist nicht der Austausch von Zuchtrammlern.

Das ist sehr wohl so. Es ist schließlich die "offizielle" und "ursprüngliche" Begründung dafür, dass diese Schau überhaupt stattfindet. Sicherlich auch wieder nachzulesen in den Grußworten im Ausstellungskataolg.

Gruß Torsten

32

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 07:45

Ein Vorauswahlverfahren wäre möglich; siehe dazu auch die Vorbewertung bzw. die Leistungsangaben – durchschnittliche Bewertung – in der Schweiz, die letztlich dazu führt, dass an einer Bundesrammlerschau nur mehr ein oder zwei Zuchtrammler eines Züchters stehen. Die Verpflichtung zur Abgabenleistung wird dadurch nicht aufgehoben. Lenkend eingreifen könnten hier die Vereine, manche tun das auch.

Hallo Manfred,

wie funktioniert so etwas? Heißt es, dass sich die Rammler z. B. durch vorangehende Lokalschauen für die Bundesrammlerschau qualifizieren müssen? Das wäre dann meiner Meinung nach dann auch nicht gerecht, da sich Tiere innerhalb eines kurzen Zeitraums durch z. B. eintretenden Fellwechsels total verändern können und für die Bundesrammlerschau dann gar nicht mehr tauglich sind.
Mein Fazit: Egal ob man es so belässt oder etwas verändert, du wirst es nie Allen recht machen können.

Gruß,
Hubert

PeterW

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33

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 13:54

Hallo,

mein Beitrag unter 28 ist schlicht eine nachdenkliche Betrachtung der Beiträge der User in diesem Thema und stellt nicht meine persönliche Meinung dar, allerdings achte und respektiere ich die Meinung der ZuchtfreundInnen.

Dank nochmals an Torsten, der den Sinn und Zweck und damit auch den Grund der Verkaufsplicht in den Vordergrund stellt:
Bundesrammlerschauen dienen dem Austausch von Zuchtrammlern !!!

Logischer Weise haben sie nach wie vor den Sinn oder aber die Verkaufspflicht ist Makulatur.

Sicher hat Manfred vollkommen recht, dass eine Bundesweite Organisation nicht eine Lösung finden kann, den Inhalt der BRS herzustellen, das muss sicher in den Vereinen ansetzen - aber es wäre durchaus machbar.
Es geht auch nicht darum, dass nur bestimmte Tiere zugelassen werden, viel eher dreht es sich dabei um Tiere von Züchterinnen, die mit vereinsbestätigten Unterlagen und Abstammungsnachweisen auch diese Zuchtschauen gehen, gegebenenfalls auch finanziell unterstützt von den Vereinen. Diese Tiere böten zumindest einen relativen Anhaltspunkt für die Beurteilung der Zuchttauglichkeit.
Rassekaninchenzüchterinnen züchten Rassekaninchen, die je nach Zucht durchaus für die Weiterzucht hervorragend geeignet sind, dafür brauche ich nicht in die Herdbuchabteilung zu wechseln - zumal mir nicht bekannt wäre , dass dort nach anderen Kriterien bewertet würde.
Sicher ist es auch wichtig, Ausstellungen zu besuchen und seine Tiere immer wieder dem Vergleich zu stellen, das muss man sich aber auch leisten können.....und dafür muss noch gesorgt werden !!

Der "Vorverkauf" von Zuchttieren an Helfer ist sicher für Nichthelfer oft ärgerlich...auf der anderen Seite aber auch sicher Motivation dafür, dass überhaupt noch genügend Helfer gefunden werden können - da bin ich ganz pragmatisch.

Dass der Druck an der gängigen Praxis was zu verändern nicht allzu groß ist lässt für mich viele Antworten zu - einige könnten sicher auch sein, dass der Wunsch nach Zuchtrammlern als Zuchttiere gar nicht der Leittrieb ist...oder aber auch, dass man an der jetzigen Praxis ganz gut verdient...und selbstverständlich noch viele andere ernsthaftere Antworten.

mfg Peter

34

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 14:25

gegebenenfalls auch finanziell unterstützt von den Vereinen.

Hallo Peter
In den meisten Fällen liegt der Jahresbeitrag bei den Vereinen zwischen 10 und 15 Euro. Wenn man dann die 7 Euro Abgabe an den Verband abzieht, bleiben dem Verein von einem Jahresbeitrag gerade mal so um die 5 Euro! Wie soll da ein Verein ein Mitglied noch finanziell unterstützen? Wenn man den Jahresbeitrag erhöht, verliert man dadurch wieder einige passive Mitglieder, die man ja auch braucht.
Gruß
Franz
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PeterW

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35

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 07:18

Guten Morgen, Franz,

ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung, nichts desto trotz könnte man Züchterinnen deutlich besser unterstützen, man muss aber auch wollen !!!
Wenn man ehrlich ist kann man Vereine schon lange nicht mehr mit den Mitgliedsbeiträgen aufrecht erhalten, da müssen Gelder aus anderen Bereichen wie Festivitäten, Sponsoren, Freundeskreis uvm. fließen.

Oft ist aber die Organisation des Besuches einer Ausstellung überregional das noch viel größere Problem denn die Finanzen, und genau da kann man partnerschaftlich sehr viel tun, damit auch ältere und abhängigere Zfr. ausstellen könnten.
Ich bin mit meiner Frau jahrelang durch die Republik gefahren, teilweise mit 80 Tieren im Gepäck von Zuchtfreunden auch von umliegenden vereinen, alles Züchter, die seit dieser zeit eben nicht mehr ausstellen, da sie es nicht organisiert bekommen.
War eine schöne zeit, vor allem auch deshalb, weil ich selbst noch Zeit hatte.

mfg Peter

36

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 08:19

Hallo,

die Begründung - Zuchttiererwerb - ist toll, ist sie wirklich, um das noch mehr zum Ausdruck zu bringen, sollte man sich jedoch über die Terminwahl Gedanken machen. Ich befinde mich in der glücklichen Lage, dass ich fast nur "Zwerge" züchte, und könnte einen Ende Jänner, Anfang Februar erworbenen Zuchtrammler sehr wohl zur Zucht einsetzen. Bei diversen anderen Rassen sieht's da schon etwas schlechter aus. Nach wie vor unklar ist mir, warum man die Ausstellung nicht im Dezember analog zur Bundesschau abhält.

Unverständlich ist mir in dem Zusammenhang auch, dass der in manchen Ausstellungsordnungen festgelegte Zeitraum in dem die RHD-Impfung zu erfolgen hat - 3, 4, 5 oder 6 Monate vor Ausstellungstermin - zum Teil derart kurz ist, dass diejenigen, die ihre Tiere Ende August impfen ließen, noch einmal impfen müssten. Die Vorgehensweise weicht übrigens von der der Herstellerfirmen massiv ab, da sind es laut Auskunft meiner TA 12 Monate. So ist's auch in Ulm.

Der Verein aus dem ich ursprünglich komme (Ö), unterstützt bei Bezirks-, Landes- und Bundesschauen die Vereinsmitglieder und übernimmt die Hälfte der Ausstellungskosten. Die finanziellen Mittel daraus ergeben sich aus den Veranstaltungen, die der Verein unter Mithilfe der Vereinsmitglieder durchführt. Mit dem was der Verein an Mitgliedsbeiträgen reinbekommt und was letztendlich übrigbleibt, Zahlungen an LV und Verband, kann man höchstens das Briefpapier für die Einladungen zur Vereinsschau kaufen. Wenn der Verein noch eine Kleintierzuchtanlage betreibt, siehe meinen derzeitigen, dann wird's noch schwieriger. Da sind Veranstaltungen ein Muss, ansonsten wird die Belastung der Mitglieder durch Pacht, Strom und Wasser ungleich höher.

MfG Manfred

PeterW

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37

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 08:29

Hallo,

naja, der Zeitpunkt ist doch - zum Zuchtrammlererwerb - genau richtig gewählt, da haben die Leute doch mal wirklich was gedacht:

Da man im Ersten Jahr einen Neurammler eh nur austestet und Testpaarungen durchführt und diese selbstverständlich weder verkauft noch ausstellt - sind ja eigentlich genetische Bastarde - ist der Zeitpunkt richtig gewählt, um "Übereifrige " nicht in Versuchung zu führen :evil: :evil: :thumbsup:

mfg Peter

torsten

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38

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 08:32

Genau Peter .... :D

39

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 09:33

Hi,

nö, meine neuen Rammler werden im Herbst getestet :whistling: und sind dann meistens fast zwei Jahre alt! :D

MfG Manfred

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