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LuBa

Forenneuling

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1

Samstag, 14. Februar 2015, 19:42

Stallbestellung mit oder ohne Rost

Hallo zusammen,

möchte mir jetzt einen Kaninchenstall bestellen. 90 cm breit, 80 cm tief und 60cm hoch (per Box). Mit Kotwanne Lehnertversion.

Ich bin mir im Moment nicht so sicher, ob ich diese mit oder ohne Rost bestellen soll. Weiße Rassen kommen eigentlich nicht in Betracht.

Wie habt Ihr Eure Ställe? Mit oder ohne Rost (Vor und Nachteile).

Ich hatte sonst gedacht ohne zu bestellen und wenn ich doch ein Rost haben möchte, setzte ich es auf den Rand der Lehnertwanne (es gibt ein Lehnert Sitzgitter siehe hier: http://www.kunststoff-augsburg.de/images…_Kunststoff.pdf )

Schließt dieses bündig mit der Oberkante der Wanne ab? Oder steht es oben über? Kann man bestimmt für die o.g. Wannengröße anfertigen lassen.

Oder sonst die grünen Plastikgitterstücke die man klipsen kann. Die stehen aber bestimmt an der Oberkante etwas über.

Mann könnte sich sonst ja bei Bedarf auch passend ein Holzrost bauen (aus dünnen Latten) was man dann in der Wanne einhängen kann.

Vielleicht habt Ihr ja auch noch Ideen. Es gibt bestimmt was zum Nachrüsten ohne Schienen und Leisten nachträglich anzubringen.

Gruss

Bastian

Wernersen

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2

Samstag, 14. Februar 2015, 20:22

Moin Bastian,

ich habe mit und ohne Roste. Für mich ist mit Roste die beste Lösung. Es muß nur ausreichend Stroh darauf sein- für meinen Geschmack. Nachteil sind nur die Kosten.

Rüstest Du die Rosten auf den Wannen aufliegend nach, so verlierst Du 10 cm an Stallhöhe.

Gruß Falko

3

Samstag, 14. Februar 2015, 23:50

Hallo,

keine Roste, weder für die Zwergfüchse weiß Blauauge noch für die Füchse in weiß Rotauge; einfacher Grund, die Vereinsführung hat sich dagegen ausgesprochen. Da es sich um eine Vereinszuchtanlage handelt, ist das bindend. Außerdem finde ich sie unnötig, vor allem wenn die Perforation 100% der Stallfläche betrifft und keine Ruhebretter vorhanden sind.

MfG Manfred

Ralf78

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4

Sonntag, 15. Februar 2015, 10:21

Hallo.

Ich kann Bodenroste nur empfehlen. Je nach Rasse müßte man darauf achten ob aus Kunststoff (Farbenzwerge, ZwW) oder Stahlgitter (ab kleinen Rassen). Diese kann man einfach auf die Lehnertwanne auflegen.
Einzigtse Ausnahme dir mir bekannt ist sind die Rexe. Die bekommen wunde Läufe durch ihr sehr kurzes Haar.

Und bei werfenden Häsinnen ist das Bodenrost nicht optimal. Da nimmt man es heraus und wenn die Jungen größer sind (3-4 Wochen) tut man es wieder hinein.

Gruß Ralf

Wernersen

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5

Sonntag, 15. Februar 2015, 10:55

Rosten sind ideal. Bei großen Rassen muß man auch aufpassen. Durch das höhere Gewicht, kann es zu Kahlstellen kommen. Für mich kommt aber sowieso nur Stroh auf den Rosten in Frage, deshalb kein Problem.
Sollte eine Häsin die als Türersatz eingehängten Wurfboxen nicht annehmen und im Stall werfen wollen, so lege ich auf die Rosten eine Sperrholzplatte und dann Stroh darüber. Sonst könnten die Jungen durch die Rosten fallen und sich strangulieren.

Es ist perfekt, weil der Urin durchläuft, immer fast alles trocken ist und bei einigen Tieren noch nicht einmal Kügelchen zu finden sind. Um im Sommer eventuelle Gerüche aus dem Stall zu bekommen, reicht es häufig, nur den Urin aus den Boxen zu leeren. Oder man streut Bindemittel in die Wannen, auch gut.

Zum Thema was nötig ist und was nicht: es ist gar nichts nötig. Es reicht ein aus Brettern gebauter Stall mit Tür, Napf und Tränke. Keine besonderen Hölzer, keine Anstriche usw. Es hängt alles vom Anspruch des Züchters und eventueller Arbeitserleichterungen, Haltbarkeitsdauer und der eigenen Spinnerei ab.

Gruß Falko

MichaelM

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6

Sonntag, 15. Februar 2015, 13:05

Hallo,

für den Züchter sind Rosten sicherlich eine enorme Arbeitserleichertung für das Reinigen der Ställe. Auch sind sie sicherlich "hygienischer", da Kot und Urin direkt in die darunter liegende Wanne ablaufen können.
Aber wenn die Kaninchen - egal welche Rasse- den ganzen Tag auf diesen Drahtrosten oder auch Kunsstoffrosten herumlaufen, --also ich wollte dann kein Kaninchen in solch einem Stall sein.
Da wäre mir ein Stall mit ausreichend Stroh und Heu ausgepolstert aber lieber. Sicherlich für die Tiere auch gesünder für Pfoten und Knochen.
Vielleicht denken wir alle einmal im stillen darüber nach...... :!: :?: :!: :?: :!: :!: :!: :!:

Gruß
Michael

leotrulla

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7

Sonntag, 15. Februar 2015, 15:21

Hallo Bastian,

ich verwende die Wannen mit Rost, - mittlerweile nur noch ohne Stroh, weil die Tiere das Stroh zur Seite schieben und lieber auf den Kunststoffstreben liegen. Darüber hinaus ist es grundsätzlich hygienischer, die Tiere von ihren Ausscheidungen zu trennen, insbesondere um Verluste beim Nachwuchs zu vermeiden.
Eine potentielle Gefahr durch Roste für neue Würfe sehe ich nicht, selbst Häsinnen, die Wurfkisten nicht annehmen, bauen ihre Nester direkt auf das Rost, ohne das Junge zu schaden gekommen wären, im Gegenteil, auf dem Rost liegen diese trockener, da Ausscheidungen ablaufen und aufsteigende Feuchtigkeit abziehen kann.
Wunde Läufe oder Kahlstellen habe ich noch nie feststellen müssen und meine Tiere sind wirklich schwer. Wannenroste sind mitunter etwas schwieriger zu reinigen, doch das ist nun mal so, hier geht Tiergesundheit vor Züchterträgheit.

Eine extra Rostebene einzubauen halte ich nicht nur für Geldverschwendung, Du verkleinerst damit noch die Stallinnenhöhe und das wäre das Gegenteil von pfiffig. :whistling:
Achte lieber darauf, dass Deine Ställe ausreichend Ruhebretter aufweisen, egal ob rück- oder flankenseitig, es geht auch umlaufend, auf jeden Fall halte ich diese - wie Roste- für unverzichtbar für das Wohlbefinden der Tiere. Ruhebretter kannst Du Dir leicht selber bauen, dazu solltest Du die kostspieligen Dienste des Stallbauers nicht in Anspruch nehmen.

Kurz: Wannen nur mit den passenden Rosten, Ställe ganz sicher ohne! ;)


Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »leotrulla« (15. Februar 2015, 15:58)


Wernersen

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8

Sonntag, 15. Februar 2015, 15:47

Moin Michael,

deshalb schrieb ich auch, daß ich Stroh auf die Rosten streue. Dann ist es kein Problem und ich sehe einen Hasen auch lieber im Stroh mümmeln. Roste und artgerechte Haltung sind alles andere, als ein Widerspruch.

Moin Thomas,

bei mir ist ein wenige Tage altes Junges, welches aus der Wurfkiste mit heraus gezogen wurde, auf der Suche nach dem Nest durch ein Rost gerutscht und hat sich stranguliert. Kommt eben auch auf die Rostgröße an ....

Gruß Falko

leotrulla

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9

Sonntag, 15. Februar 2015, 15:56

Servus Falko,

welches aus der Wurfkiste mit heraus gezogen wurde, auf der Suche nach dem Nest durch ein Rost gerutscht und hat sich stranguliert.
..... nicht zu fassen! Das ist aber kein Originalrost zur Kotwanne gewesen, ich habe gerade mal bei meinen die Strebenabstände gemessen, die betragen 12 mm, das reicht wirklich nur für Köttel.

Wie auch immer, das von Dir beschriebene Rost, scheint dann wirklich nur für den Hersteller von Vorteil zu sein, die würde ich auch abdecken.

Gruß

Thomas
Wer jammert, hat noch Reserven....(K.Duve)

Wernersen

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10

Sonntag, 15. Februar 2015, 19:22

Hab gerade mal gemessen ca. 18 mm, in der Diagonalen ca. 22 mm.

PeterW

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11

Montag, 16. Februar 2015, 09:33

Hallo,

in den Buchten habe ich durchgehend wieder Roste mit Frontbrettern, die geeigntste Form der Kaninchenhaltung, sauber und trocken, die Mehrarbeit lohnt sich auf jeden Fall.

Ob ein Verein die Rosthaltung untersagen kann wage ich zu bezweifeln, die Argumente würde ich gerne genüsslich "zerlegen". Man braucht keine Roste, ich habe jedoch leider nicht die Zeit zur täglichen Reinigung.

Es ist nicht richtig, das Rexe oder andere Rassen Kahlstellen wegen der Roste bekommen !

Richtig ist, dass es Rassenvertreter gibt, deren Fellstrukturen nicht stabil sind und deshalb eher zu Kahlstellen neigen dann besteht aber die züchterische Arbeit darin, eine stabile Fellstruktur zu erzüchten.

Im übrigen rate ich allen, seinen Tieren einfach mal unterschiedliche Laufflächen anzubieten, ihr werdet ganz einfach merken, welchen von den Tieren in welchen Situationen und zu welchen Jahreszeiten bevorzugt werden :)

mfg Peter

Werner 2.0

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12

Montag, 16. Februar 2015, 15:22

Da häng ich mich mal dran.....

.... Da ich nur boxen ohne Durchlass und ohne Wurfkisten habe ist meine Frage da ich mir evtl. im April neue Boxen zulegen will ob ich Von Phieler einen 3-er Stall mit Wurfabteil holen soll oder von Holzbau-Rosenthal einen 6-er Stall mit Durchlässen?

Holzbau Rosenthal 6-er Stall: http://www.holzbau-rosenthal.de/shop/pro…ategorie-B.html

Piehler 3-er Stall mit Wurfabteilen: http://www.kleintierzuchtgeraetebau.de/galerie.html

Gruß Thore

13

Montag, 16. Februar 2015, 18:15

für den Züchter sind Rosten sicherlich eine enorme Arbeitserleichertung für das Reinigen der Ställe. Auch sind sie sicherlich "hygienischer", da Kot und Urin direkt in die darunter liegende Wanne ablaufen können.

Hallo!
Ich hatte auch schon Roste im Einsatz und habe gar keine mehr im Einsatz. Von Arbeitserleichterung habe ich nichts gemerkt. Zu der Kotwanne musste ich auch noch zusätzlich den Rost reinigen. Ich habe auch Stroh auf den Rost gegeben. Dieses musste ja logischerweise erst raus und dann der Rost. Egal ob Holz oder Kunststoffrost, die Strebenabstände musste ich immer mit der Spachtel wieder frei kratzen. Die viereckigen Gitter sind da besonders gut zu reinigen. :rolleyes: Wenn du eine Kotwanne hast, die du unten an einer Stallblende rausziehen kannst, dann kannst du den Rost normalerweise nicht einfach so durch die Stalltüre rausziehen, sondern musst den Rost immer schräg aufstellen. Das hat mich auch genervt. Wegen der Hygiene hatte ich die Roste nie im Einsatz. Ein bisserl was müssen die Tiere, auch wenn sie jung sind, schon verkraften können.Meine Tiere sitzen jetzt alle in 15cm hohen Kotwannen. Mit dem bin ich am besten zufrieden. Entscheiden muss aber letztendlich jeder für sich selbst. Am besten ausprobieren.
Gruß
Franz
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Feivel

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14

Freitag, 13. März 2015, 10:02

Moin zusammen,

ich möchte mal meinen Senf dazu los werden ;)


Wir haben nun unserem Burgunderrammler "Franz" einen neuen Stall gebaut.
Er ist so gebaut das die beiden Metallgitter der Firma Brek** drinnen bleiben können während man unten drunter
die beiden Kotwannen raus ziehen kann um diese zu leeren.

Ich habe einiges an Stroh auf die Gitter gepackt. Kaum saß Franz einen Tag drinnen kam mir das Stroh so platt getrampelt vor das
ich ihm noch mehr rein gegeben habe.

Mir sind diese Metallgitter zu hart :(
Ob das mit Plastikgittern angenehmer ist weiß ich nicht.
Weiß aber auch nicht ob diese grünen, zusammen steckbaren Gitter einen 5Kg Kerl, der da auch mal drauf rum hüpft, aushalten.

Der Stall an für sich ist sauber, macht einen guten Eindruck mit den Rosten.

Franz macht einen ausgegelichenen Eindruck. Hat aber auch meiner Meinung nach mit der Größe von 160x80x80cm einen netten Stall.
Er hat ein großes hoch gelegenes Sitzbrett drinnen. Ich sehe ihn aber auch auf dem Stroh auf den Rosten liegen.

Vereinskollegen gaben mir jetzt noch den Tip den nächsten Stall mal mit alten Rolläden als Bodengitter auszustatten.
Die Schlitze zwischen den Rollos wäre auch groß genug das Urin und die Köttel durch gehen.
Aber dennoch durch die breiteren Streben angenehmer.
Liebe Grüße, Sabine

leotrulla

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15

Freitag, 13. März 2015, 10:10

Burgunderrammler "Franz" .
....Ja Wahnsinn, und ich habe ihn stets für einen erfahrenen Zuchtkollegen und Forummeister gehalten! Sachen gibt's! :whistling:

T'schuldigung

Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »leotrulla« (13. März 2015, 15:16)


16

Freitag, 13. März 2015, 10:28

Hallo,

Muss "Franz" unbedingt auf einen mit Stroh gepolsterten Rost sitzen? Theoretisch könnte er ja auch in der Einstreu sitzen. Bei der Stallgröße findet er sicher eine Ecke, in der er Kot und Urin ablagern kann. Meine machen das zum Teil in Abhängigkeit von der Stallgröße - je größer der Stall ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einer Ecke ihr Geschäft abwickeln.

Die grünen Roste sind bei entsprechendem Unterbau stabil, haben jedoch ziemlich breite Stege, an den sowohl Kot als auch Urin hängenbleibt. Bei weißen Rassen ist das kontraproduktiv, da eines der Ziele, ein weißer Lauf, so nicht zu verwirklichen ist.

Außerdem könnte man die Roste leicht erhöht in die Kotwanne legen.

MfG Manfred

PS: Mein Franz, gerade atypisch mit dem Nestbau beschäftigt. 8|
»Fred« hat folgende Datei angehängt:

Feivel

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17

Freitag, 13. März 2015, 11:06

Huhu,

nein, Franz muss natürlich nicht auf Rosten sitzen ... ( und nein, ein Kaninchen Namens "Sissi" haben wir auch [noch] nicht :rolleyes: )

Da ich aber ein neugieriger Mensch bin und immer wieder gerne neues kennen lerne und teste ob dieses oder jenes etwas für mich und meine Umwelt ist
wollte ich gerne mal einen Stall haben wo das Tier auf Rosten sitzt.
Und da haben wir eben beschlossen das Franz einen neuen Stall zugewiesen bekommt weil seiner mir persönlich zu klein war.

Und ich habe für mich nun getestet das ich Metallgitter nicht gut finde.

Aber da ich ja Franz schon ein paar Wochen beobachte kann ich nun nicht sagen das man am Verhalten feststellen kann das ihm die Gitter nicht zu sagen!
Von daher werde ich ihn nicht sofort diese Gitter wieder weg nehmen. Noch dazu müßte ich dafür auch erst n bisserl was umbauen ...

Ich weiß halt nun das ich keinen weiteren Stall bauen werde wo ich diese Metallroste verwenden werde.
Bzw. wenn ich welche bestellen würde mir diese eben auch ohne Metallroste bestellen würde.
Liebe Grüße, Sabine

leotrulla

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18

Samstag, 14. März 2015, 10:04

Hallo Sabine,

Ich weiß halt nun das ich keinen weiteren Stall bauen werde wo ich diese Metallroste verwenden werde.
Bzw. wenn ich welche bestellen würde mir diese eben auch ohne Metallroste bestellen würde.
schau Dir doch mal die breiten Kunststoffroste unten auf der Seite an http://www.breker.de/kaninchenzubehoer/bodenroste.html an. Da gibt's keine wunden Pfoten und Du kannst weitestgehend auf Stroh verzichten.

Gruß

Thomas
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19

Samstag, 14. März 2015, 10:47

Hallo Sabine,

ich habe vor einigen Jahren einen gebrauchten Kirschstein-Stall erworben in 80x80, bei dem diese Metallroste schon dabei waren.
Allerdings sind das keine Roste in Stallgröße, sondern zwei Roste in 40x80. So habe ich einen dieser Roste entfernt und durch ein Brett ersetzt.
Ich kann allerdings nicht sagen, dass diese Plastikroste so viel besser wären, als die Metallgitter, habe beides im Einsatz. Sie sind natürlich flexibler im Einsatz, weil man sich das zurecht schneiden und so zusammen setzen kann, wie man das braucht.
Die Tiere, die ich in Buchten sitzen habe, haben Doppelställe zur Verfügung. Die eine Hälfte ist mit Rost ausgestattet, in der anderen Hälfte können die Tiere auf Stroh sitzen. Mal wird die eine Hälfte bevorzugt, mal die andere.

Gruß
Claudia
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Ralf78

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20

Sonntag, 15. März 2015, 16:39

Hallo.

Ich habe Bodenroste aus den grünen Kunststoffgittern und aus Metall in Verwendung, sowie sitzen einige Tiere auf Stroh. Bei den Rosten streue ich kein Stroh darauf. Das wäre in meinen Augen Kontra Produktiv, dann könnte ich sie ja gleih auf Stroh setzen.
Bei Stroh habe ich öfters das Problem das die Buchten schnell naß sind, je nach Tier. Also streut man auf oder mistet aus. Das Resultat ist viel Mist.
Bei Bodenrosten egal ob Kunststoff oder Metall habe ich weniger Mist. Das heißt für mich weniger Mist zu entsorgen.

Auffälligkeiten der Tiere bei den Rosten sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Außer sie sind sauberer.
Ich kann die Bodenroste nur empfehlen. Kann aber nur für meine Zwergwidder sprechen.

Gruß Ralf

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